2007, Sommersemester: Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford University)
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GumbrechtHans Ulrich Gumbrecht wurde 1948 in Würzburg geboren. Er studierte Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Deutschland, Spanien und Italien. Er habilitierte sich 1974 und lehrte danach an den Universitäten Konstanz, Bochum und Siegen. 1989 wurde er als "Albert Guérard Professor in Literature" an die Universität Stanford berufen. Er unterrichtet dort seitdem im "Department of Comparative Literature", dem "Department of French and Italian", dem "Department of German Studies", im Programm "Modern Thought and Literature" sowie am "Department of Spanish und Portugese". Zudem ist er Professeur Associé im "Département de Littérature Comparée" an der Universität Montréal, "Directeur d’études associé" an der "Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales" (Paris) und Professeur attaché am "Collège de France".

Gumbrecht ist Mitglied der "American Academy of Arts & Sciences". Er ist Mitherausgeber der "Grundrisse der romanischen Literaturen des Mittelalters", "Figurae - Readings in Medieval Culture", "Writing Scene" und "Espaces Metisses". Er schreibt regelmäßig für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und für "Merkur - Zeitschrift für europäisches Denken".

Er hatte verschiedene Gastprofessuren in Rio de Janeiro, Bogotá, Mexico City, Buenos Aires, Berkeley, Princeton, Montreal, Barcelona, Berlin, Budapest, Riga, Aarhus, Lissabon, Kapstadt, Kyoto und Paris (Ecole des Hautes Etudes) inne.

Anschrift an der Stanford University

Hans Ulrich Gumbrecht
112 Pigott Hall
Stanford University
Stanford, CA 94305-2010
USA
Tel +1 650 723-2904
Internet: www.cultd.net/gumbrecht

Veranstaltungen im Sommersemester 2007

Akademischer Lebenslauf (Auszug, ausführlich auf der Homepage)

Ausbildung

  • Abitur 1967 in Würzburg
  • Studien mit Dissertation 1971
  • Habilitation in Konstanz 1974

Bisherige Anstellungen

  • Professur in Bochum 1975-1982
  • Professur in Siegen 1983-1989 mit Gründung des ersten Geisteswissentschaftlcihen Graduiertenkollegs "Kommunikationsformen als Lebensformen"
  • verschiedene Professuren an der Universität Stanford seit 1989 (näheres siehe Homepage )

Institutionen

  • 1983-1985 Vizepräsident des Instituts für deutsche Philologie
  • 1992-1993 Mitglied des Academic Senate der Stanford University
  • 1991-1993, 1994-1997 Mitglied des Advisory Board of the Humanities Center
  • 1991-94, 1996-99 Mitglied und Vorsitz des Editorial Board of Stanford University Press
  • 1997-2000 Vorsitzender der "Stanford Presidential Lectures and Symposia in the Humanities and Arts"

Auszeichnungen

  • 1995 Dean's Award for Distinguished Teaching in the School of Humanities and Sciences
  • 2000  Cuthbertson Award for Extraordinary Contributions

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der französischen, spanischen und italienischen Literatur (besonders Mittelalter, 18. Jahrhundert und erste Hälfte des 20. Jahrhunderts)
  • Geschichte der Literaturkritik und der Geisteswissenschaften
  • Geschichte des westlichen Denkens aus den klassischen Ursprüngen

Ausgewählte Publikationen

Seine mehr als 900 Publikationen, die in 19 Sprachen übersetzt wurden, bestehen unter anderem aus "History of Spanish Literature", "A chronicle of the year 1926" sowie Monographien über mittelalterliche Geschichte, die Rhetorik der Französischen Revolution, über Zola und der Ästhetik des Sports.

Seine kürzlich erschienenen, englischsprachigen Werke sind:

  • "In 1926 – Living at the Edge of Time" (Harvard University Press, 1997)
  • “The Powers of Philology" (University of Illinois Press, 2003)
  • “Production of Presence” (Stanford University Press, 2004)

Demnächst erscheint “In Praise of Athletic Beauty,” (Harvard University Press, 2006). Eine Liste aller Publikationen bis März 2006 können Sie hier herunterladen: Publikationen{mosimage}

 

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