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Schaffung der Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz von E-Assessments an den sächsischen Hochschulen

Projektpartner:

Projektziele:

Das Projekt umfasst die strukturierte Sammlung von Erfahrungen und den Aufbau von Strukturen für den breiten Einsatz von elektronischen Verfahren der Leistungsmessung und -beurteilung im Bereich E-Assessment. Es wird die rechtlichen, organisatorischen und technologischen Voraussetzungen sicherstellen und einen breitenwirksamen Einsatz an den sächsischen Hoch- und Fachhochschulen ermöglichen.

Mit Blick auf die gegenwärtigen Herausforderungen, denen sich die Hoch- und Fachhochschulen Sachsens gegenüber sehen (hier vor allem: Struktur- und Anforderungsänderungen im Zuge des Bologna-Prozesses, wachsende Career-Orientierung der Hochschulausbildung, Transformationsprozesse zur Wissensgesellschaft), steigt generell die Bedeutung von Assessment-Prozessen im Sinne IT-gestützter Prüfungen für Zulassungs-, Einstufungs-, Einzel-, Modul- und Studiengangsprüfungen. Es handelt sich um einen strategisch wichtigen Prozess für alle sächsischen Hoch- und Fachhochschulen, dessen zukünftige Bedeutung bundesweit als sehr hoch eingeschätzt wird.

Ziel des vorliegenden Schwerpunktprojektes ist die Schaffung der notwendigen Grundvoraussetzungen für einen breitenwirksamen Einsatz von IT-gestützten Prüfungen an sächsischen Hochschulen und des entsprechenden Wissens- und Technologietransfers. Dies beinhaltet zum einen testmethodische, organisatorische, rechtliche und technologische Aspekte. Über die lokal vorhandenen Vorerfahrungen hinaus sollen zum anderen an den drei beteiligten Hochschulen praktische Einsatzerfahrungen in verschiedenen Fakultäten/Fachbereichen generiert werden. Alle einsatzrelevanten Informationen und Erfahrungen werden zielgruppengerecht dokumentiert. Der breitere Transfer von E-Assessments über die Projekthochschulen hinaus wird für alle sächsischen Hochschulen über eine Workshopreihe angeregt.

Die grundsätzlichen Arbeitsschwerpunkte des Projektes sind daher:

  • Klärung der rechtlichen und strukturellen Grundvoraussetzungen für E-Assessments in den sächsischen Hoch- und Fachhochschulen (Studienordnungen, Prüfungsordnungen, Grundordnungen, Qualitätsstandards, Verfahrensstandards) und Erstellen von entsprechenden, konkreten Strategieanleitungen für die Nachnutzung
  • Implementierung/Vervollständigung einer qualitativ angemessenen, juristisch klagesicheren, den Erfordernissen des Datenschutz entsprechenden, nutzerfreundlichen und bolognakonformen Prüfungssoftware
  • Aufbau eines wachsenden und lernenden Kompetenznetzwerkes verschiedener Akteure an den sächsischen Hochschulen, die regional, national und international in Form einer Online-Community als Ansprechpartner für Fragen des E-Assessment auftreten.
  • Unterfütterung der theoretischen Forschungsergebnisse mit „Best Practice“ Beispielen für E-Assessment durch die Realisierung und Dokumentation der Pilotprüfungen unter Realbedingungen des laufenden Lehrbetriebes an den beteiligten Hochschulen.
  • Anregung der Entwicklung neuer Prüfungskulturen an den Hochschulen. Hochschullehrer sollen animiert werden, sich nicht nur des E-Assessments zu bedienen um Ressourcenprobleme zu lösen. Sie sollen auch motiviert werden innovative Wege und Formen zu suchen, um Prüfungen auch qualitativ zu verbessern. So z.B. Prüfungsszenarien zu entwerfen, die besser den hochschuldidaktischen Prinzipien neuer Lehr-Lernmethoden, insbesondere denen des E-Learning, entsprechen.

Laufzeit und Förderung

Laufzeit: Mai 2009 bis April 2011

Gefördert vom Sächsichen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

und dem Arbeitskreis E-Learning bei der Landesrektorenkonferenz Sachsen.

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