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Auf dieser Seite finden Sie einige Informationen zu den
Forschungsschwerpunkten der Arbeits- und Organisationspsychologie am
Institut für Psychologie II der Universität Leipzig. |
Handeln unter Unsicherheit |
Action under uncertainty |
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Erwerbslosigkeit/Arbeitsplatzunsicherheit bzw. Handeln unter Unsicherheit
ist ein Forschungsschwerpunkt, der schon seit 1975 zu unseren Themen gehört. Neben eigenen Studien zu den psychischen Auswirkungen des Arbeitsplatzverlustes und der Arbeitsplatzunsicherheit wurden von uns Überblicksbeiträge zum Stand der Forschung erstellt (Mohr, 2010; Mohr & Otto, in press). In neueren Arbeiten wird untersucht, welche Qualität andere Formen der Arbeit neben der Erwerbsarbeit haben und inwieweit sie zur psychischen Stabilisierung der Erwerbslosen beitragen. Die Mitwirkung in verschiedenen Fachbeiräten hat zur Formulierung von 11 Thesen zur Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen geführt.
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Unemployment, job insecurity, respectively action under uncertainty is in our research focus since 1975. Besides of own studies on the consequences of job loss, and job insecurity, we published state of the art reviews (Mohr, 2010; Mohr & Otto, in press). A new direction in this field is to investigate qualitative aspects of unpaid work, and what potentials they have regarding the psychological stabilisation of unemployed. Recently, together with colleaues from Dresden, we formulated 11 Theses for the health-promotion of unemployed.
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Mohr, G. (2010). Erwerbslosigkeit. In U. Kleinbeck & K.-H. Schmidt (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie. Band Arbeitspsychologie (S. 471-520). Göttingen: Hogrefe. Mohr, G. & Otto, K. (in press). Health effects of unemployment and job insecurity. In A. Antoniou, G. Chrousos, C. L. Cooper, M. W. Eysenck, & C. D. Spielberger (Eds.), Handbook of occupational health psychology and medicine. London: Elsevier. Otto, K. & Mohr, G. (2009). Programme zur Förderung der psychosozialen Gesundheit von Langzeiterwerbslosen. In A. Hollederer (Hrsg.), Gesundheit von Arbeitslosen fördern! Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis (S. 135-154). Frankfurt/Main: Fachhochschulverlag. |
| Weitere Informationen: Prof. Dr. Gisela Mohr, Dr. Kathleen Otto |
Männer und Frauen in geschlechtsuntypischen Berufsfeldern |
Men and women in genderuntypical occupations |
| Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt setzt sich mit den Anforderungen des in Deutschland bestehenden geschlechtersegregierten Arbeitsmarktes auseinander. Im Mittelpunkt stand die Erforschung von Determinanten psychosozialer Gesundheit bei Männern in frauendominierten Berufsfeldern. |
This project deals with demands of the still existing gender-segregated labour market in Germany. The focus of our study was to identify determinants of psychosocial well-being in men working in female dominated occupations. |
| Weitere Informationen: DFG-Projekt: Salutogenetische Bedeutung des Geschlechtsrollenselbstkonzepts Prof. Dr. Gisela Mohr,Dipl. Psych. Sonja Sobiraj Dipl. Psych. Sabine Korek, |
Minoritätenstatus und Diversität am Arbeitsplatz |
Minorities and diversity at the workplace |
| Das Promotionsvorhaben befasst sich mit Männern in frauendominierten Berufsfeldern. Die besondere Bedeutung der Geschlechtsrolleneinstellungen der weiblichen Kolleginnen und jene der männlichen Beschäftigten werden untersucht und in Beziehung zu Indikatoren psychosozialer Gesundheit gesetzt.
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This doctorial thesis is about men in female-dominated occupations. It highlights the importance of colleague's and men's gender-role attitudes and the relationships with men's psychosocial health. |
| Weitere Informationen: Dipl. Psych. Sonja Sobiraj |
Arbeitsunterbrechungen und 'Multitasking' in informationsintensiven Berufen |
Work Interruptions and multitasking in information-intensive occupations |
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In diesem Projekt wird eine Tagebuchstudie in Krankenhäusern durchgeführt, um Auswirkungen von Multitasking und Arbeitsunterbrechungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer zu klären.
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In this research project a diary study in hospitals is conducted to examine the effects of multitasking and work interruptions on the health and performance (ability) of employees. |
| Weitere Informationen: Arbeitsunterbrechungen und Multitasking Dipl. Psych. Anja Baethge, Dr. Thomas Rigotti |
Antezedentien und Konsequenzen Transformationaler Führung |
Antecedents and consequences of tranformational leadership |
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Transformationale Führung ist das am häufigsten untersuchte Führungskonzept unserer Zeit. Während über die positiven Einflüsse auf organisationale und persönliche Ergebnisvariablen weitgehend Konsens herrscht, besteht noch Forschungsbedarf über die Wirkmechanismen und auch die Bedingungen, unter denen sich Transformationale Führung entwickelt.
Uns interessiert zum einen, wie die positive Wirkung Transformationaler Führung auf Commitment, Leistung und Gesundheit der Mitarbeiter zustande kommt (mediierende Prozesse), und zum anderen, welche organisationalen Bedingungen (Arbeitsaufgaben der Führungskraft) die Entwicklung Transformationaler Führung fördern.
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Transformational leadership is the most researched leadership theory of our time. Numerous studies have shown its positive influence on personal and organisational outcomes. Research on mediating processes or on contextual variables is yet relatively rare. We are interested in the mechanisms, through which Transformational leaders exert their positive influence on follower's commitment, performance and well-being as well as in organizational conditions (leader's task characteristics), which foster the development of Transformational leadership. |
| Weitere Informationen: Dipl. Psych. Sabine Korek |
Aufstiegskompetenz und Führungsverhalten |
Career Advancement Competence and Leadership |
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Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte und vom ESF kofinanzierte Projekt ist Teil eines Forschungsverbundes mit vier weiteren Teilprojekten an der Universität Hamburg. Ziel unseres Projektes ist es die Rolle von Führungskräften für den beruflichen Aufstieg ihrer Mitarbeiter/innen zu untersuchen und dabei eventuelle Geschlechtsunterschiede herauszuarbeiten.
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This project is funded by the Federal Ministry of Education and research, and cofinanced by ESF. Our project is part of a larger research collaboration, including four further projects at the University Hamburg. The aim of our project is to investigate the role of leaders' behaviours for the career advancement of their followers, with a speical focus on potential gender differences. |
| Weitere Informationen: Webseite des Projektverbundes Aufstiegskompetenz Prof. Dr. Gisela Mohr, Dipl. Psych. Sabine Korek, Dr. Thomas Rigotti |
RE-SU-LEAD: Wertschätzende, Nachhaltige und gesundheitsförderliche Führung |
RE-SU-LEAD: Rewarding and sustainable, health-promoting leadership |
| Dieses von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unterstützte internationale Projekt (in Kooperation mit Prof. Kerstin Isaksson, Mälardalens högskola, Schweden und Prof. Ulla Kinnunen, University of Tampere, Finnland) befasst sich mit der Entwicklung eines "on the job"- Trainingsprogramms gesundheitsförderlicher Führung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Nachhaltigkeit der erzielten Effekte, die durch eine langfristig angelegte Intervention gesichert werden sollen. Das längsschnittliche Design der Studie ermöglicht hierbei fundierte Aussagen über den Zusammenhang zwischen der Führungsbeziehung und Gesundheit der Organisationsmitglieder treffen zu können.
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This international research project (in cooperation with Prof. Kerstin Isaksson, Mälardalens högskola, Sweden and Prof. Ulla Kinnunen, University of Tampere, Finland) supported by the German federal agency of occupational safety and health (BAuA) investigates the development of an "on the job"-training program regarding health-promoting leadership. Special consideration is given to the sustainability of the achieved effects which are ensured by a long-term intervention. The study´s longitudinal design facilitates well-founded statements about the relation between the leader- team- interaction on the one hand and the health of the organization´s members on the other. |
| Weitere Informationen: Webseite des Projektverbundes RE-SU-LEAD Prof. Dr. Gisela Mohr, Dr. Kathleen Otto, Dr. Thomas Rigotti Dipl. Psych. Sabine Weder, Dipl. Psych. Torsten Holstad |
Die Wertorientierung Psychologischer Verträge Ehrenamtlicher |
The value-orientation of psychological contracts of volunteers |
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In diesem Projekt soll in Psychologischen Verträgen neben den beiden gängigen Beschreibungsdimensionen (transaktional und relational) eine dritte Dimension nachgewiesen werden, die wertorientiert ist. Der Einfluss des extraorganisationalen Kontextes sowie organisationaler Determinanten wie Gerechtigkeit und Partizipation auf die Wertorientierung im Psychologischen Vertrag wird durch qualitative und quantitative Erhebungen unter Ehrenamtlichen evangelischer Gemeinden untersucht.
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In this project, a new value-oriented dimension of the psychological contract shall be substantiated in addition to its common distinction between transactional and relational. The impact of extraorganizational context as well as organizational determinants - like justice and participation - on the value-orientation in the psychological contract will be investigated by qualitative and quantitative studies of volunteers in protestant parishs. |
| Weitere Informationen: Webseite des Projekts Dipl. Psych. Tabea Scheel |
Absolventenstudien |
Alumni studies |
| Psychologie-AbsolventInnen der Universität Leipzig wurden bezüglich ihrer fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen befragt, um deren Bedeutung für den subjektiven und objektiven Berufserfolg in der frühen Karrierephase abzuschätzen. Seit 2004 wurden vier qualitative und quantitative Erhebungen durchgeführt. Während die Studienorganisation positiv eingeschätzt wurde, bemängelten die AbsolventInnen den unzureichenden Praxisbezug.
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We consulted psychology alumni (University Leipzig) to highlight the importance of professional, method, social and personal competencies for subjective and objective career success in the early career development. Since 2004, there have been four surveys including qualitative and quantitative data. While the study programme was evaluated positively, the lack of practical orientation was criticised. |
| Weitere Informationen: Dr. Kathleen Otto, Dipl. Psych. Sonja Sobiraj |
Methoden und Instrumente |
Methods and Instruments |
| Weitere Informationen / further information |
b) Führungsqualität und FührungskommunikationWir haben dazu eigenständige Instrumentenentwicklungen durchgeführt:FKQ-MA (Kommunikationsqualität zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen aus der Sicht der MitarbeiterInnen) von Mohr, Wolfram, Schyns, Paul & Günster (2004). VFV-MA (Verbales Führungsverhalten aus Sicht der MitarbeiterInnen) von Mohr, Wolfram, Schyns & Paul (2004). Diese Skala wurde u.a. eingesetzt in: Mohr, G. & Wolfram, H.-J. (in press). Leadership and effectiveness in the context of gender: The role of leaders' verbal behaviour. British Journal of Management FBQ-MA (Führungsbeziehungsqualität - Version für MitarbeiterInnen) von Wolfram & Mohr (2004) mit den Dimensionen Respekt, Vertrauen, Ermutigung, Zuneigung. |
b) Leadership quality and communicationWe developed several instruments in order to measure the relationship between supervisors and their subordinates:LCQ-SB (Communication quality between supervisors and subordinates, seen from the perspective of subordinates) by Mohr, Wolfram, Schyns, Paul & Günster (2004). VLB-SB (Verbal leadership behaviour, seen from the perspective of subordinates) by Mohr, Wolfram, Schyns & Paul (2004). This scale has been used, for instance in: Mohr, G. & Wolfram, H.-J. (in press). Leadership and effectiveness in the context of gender: The role of leaders' verbal behaviour. British Journal of Management LRQ-SB (Leadership-Relationship-quality - version for subordinates) by Wolfram & Mohr (2004), including the dimensions respect, trust, empowerment, and sympathy |
c) Psychische Befindensbeeinträchtigung (im nicht-klinischen Kontext)Es wurden kurze, ökonomische und hoch reliable paper-pencil Verfahren zu folgenden Konstrukten entwickelt:Mohr & Müller (2004): Angst Depressivität Psychosomatische Beschwerden im nichtklinischen Kontext |
c) Strain in a non-clinical contextWe deleveloped short, economic, reliable as well as valid instruments to measure the following constructs:Mohr & Müller (2004): Anxiety Depressivity Psychosomatic Complaints in a non-clinical context |
d) Berufliche SelbstwirksamkeitserwartungIn vielen Untersuchungen der (arbeits-) psychologischen Forschung hat sich die Selbstwirksamkeitserwartung, d.h. die Erwartung, über die Kompetenz zur erfolgreichen Aufgabenerfüllung zu verfügen, als relevantes Merkmal erwiesen. Die vielfältigen untersuchten Zusammenhänge sind umso klarer, je spezifischer die Selbstwirksamkeit erfasst wird. Auf der anderen Seite verhindert eine zu spezifische Erfassung (bspw. eine aufgabenspezifische Erfassung) den Vergleich von Personen in unterschiedlichen Berufen. Angesprochen sei auch die Übereinstimmung der Spezifität von Prädiktor und Kriterium in der psychologischen Forschung: Wird ein Kriterium global formuliert (bspw. Commitment), muss auch das Kriterium global erfasst werden (bspw. berufliche Selbstwirksamkeitserwartung). Deshalb haben wir für den arbeitspsychologischen Kontext einen Fragebogen zur Erfassung der "Beruflichen Selbstwirksamkeitserwartung" entwickelt, der von uns ständig weiterentwickelt wird, bis hin zur Anwendbarkeit in internationalen Forschungsvorhaben:Rigotti, T., Schyns, B., & Mohr, G. (2008). A Short Version of the Occupational Self-Efficacy Scale: Structural and Construct Validity across Five Countries. Journal of Career Assessment,16(2), 238-255. |
d) Occupational self-efficacyMany studies in (work-)psychological research have demonstrated that self efficacy (expecting to be able to fulfil tasks successfully) is a relevant aspect of behaviour in organizations. The various examined relationships between self-efficacy and organizational variables are clearer when self efficacy is assessed more specifically. This is also connected with "specificity matching" of predictor and criterion: If a criterion is formulated globally (e.g. commitment), the predictor must be assessed globally, too (e.g. occupational self efficacy). In addition, a too specific assessment of self-efficacy (e.g. a task specific assessment) does not allow comparisons between employees from different occupations. We have therefore developed an instrument to assess occupational self efficacy in a work-psychological context. The instrument has been developed further for an application in international research projects (e.g. Psycones).Rigotti, T., Schyns, B., & Mohr, G. (2008). A Short Version of the Occupational Self-Efficacy Scale: Structural and Construct Validity across Five Countries. Journal of Career Assessment,16(2), 238-255. |
Ansprechpartner: Birgit Schyns, Thomas Rigotti |

