UNIVERSITÄT LEIPZIG

Institut für Linguistik


Kommentiertes Lehrveranstaltungsverzeichnis
Wintersemester 2003/2004

Semestertermine

Lehrveranstaltungen

Übersicht über Semestertermine

Fachbezogene Studienberatung:
Sprechzeiten:

PD Dr. Johannes Dölling, Zi. H1 5.13
mittwochs: 12.00-13.00 Uhr
donnerstags: 16.00-17.00 Uhr

Einführung in das Studium:

16.10.2002, 11.15-12.45 Uhr, HSG HS 20

Dauer des Wintersemesters 2003/2004:

vom 01.10.2003 bis 31.03.2004

Lehrveranstaltungen:
und

vom 13.10.2003 bis 20.12.2003
vom 05.01.2004 bis 07.02.2004

Vorlesungsfreie Tage:

31.10.2003 (Reformationstag)
19.11.2003 (Bußtag)
02.12.2003 (dies academicus)

Prüfungszeitraum:
(Bitte die Hinweise zu Prüfungen beachten!)

09.02. - 20.02.2004

Rückmeldung zum SS 2004:

01.12.2003 - 15.02.2004

Termine für Prüfungsanmeldungen:

Nur
während
der
genannten
Sprechzeiten
im
Prüfungsamt!

· MA Zwischenprüfung
für WS 2003/04: 17.11.-27.11.2003
· MA Abschlussprüfung (mit Magisterarbeit), 1. HF,
für SS 2004: bis 30.09.2003
· MA Abschlussprüfung (mit Magisterarbeit), 1. HF,
für WS 2004/05: bis 08.04.2004
· MA Abschlussprüfung, 2. HF + NF,
für WS 2003/04: bis 30.09.2003
· MA Abschlussprüfung, 2. HF + NF,
für SS 2004: bis 08.04.2004

Prüfungsamt für die Philologische Fakultät:
Beethovenstr. 15, Erdgeschoss, Zi. 5008

Mo: 09.00 - 12.00 Uhr
Di: 13.00 - 17.30 Uhr
Do: 13.00 - 15.30 Uhr
Mi+Fr: geschlossen


Lehrveranstaltungen

Abkürzungen

Bereiche des Studiums

Grundstudium

Hauptstudium

Kolloquia

Abkürzungen

ASW

Allgemeine Sprachwissenschaft

S

Seminar

HF

Hauptfach

SG

Seminargebäude

HSG

Hörsaalgebäude

SR

Seminarraum

HS

Hörsaal bzw. Hauptseminar

SS

Sommersemester

Ko

Kolloquium

SWS

Semesterwochenstunden

L

Erwerb eines Leistungsnachweises möglich

Ü

Übung

LV

Lehrveranstaltung(en)

V

Vorlesung

NF

Nebenfach

Wpf

Wahlpflichtveranstaltungen

Pf

Pflichtveranstaltungen

WS

Wintersemester

Bereiche des Studiums

  1. Für alle Studierenden im Hauptfach/Nebenfach ASW, die vor dem Wintersemester 2000/2001 immatrikuliert wurden, gilt die Studienordnung v. 17. November 1997 sowie die darauf bezogene Änderungssatzung v. 26. Jan. 2000.
    Danach gliedert sich das Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaft in Lehrkomplexe der Bereiche
    1. Formalisierte Beschreibung natürlicher Sprachen
    2. Psycholinguistik
    3. Sprache und Gesellschaft
    Im Hauptstudium ist von den Studierenden im Hauptfach einer dieser Bereiche als Schwerpunkt auszuwählen.
  2. Für alle Studierenden im Hauptfach/Nebenfach ASW, die mit dem Wintersemester 2000/2001 immatrikuliert wurden, gilt die Studienordnung v. 18. August 2001.
    Danach gliedert sich das Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaft in Lehrkomplexe der Bereiche
    1. Formale Grammatiken
    2. Psycholinguistik
    3. Typologie und sprachliche Varianz
    sowie in bereichsübergreifende Lehrkomplexe IV.
    Im Hauptstudium ist von den Studierenden im Hauptfach einer der Bereiche I – III als Schwerpunkt auszuwählen.
  3. Für alle Informatik-Studierenden gelten die Festlegungen zum Nebenfach ASW für Studierende im Diplomstudiengang Informatik.

Das Lehrveranstaltungsverzeichnis legt die Studienordnung v. 18. August 2001 zugrunde. Die Zuordnung von Lehrveranstaltungen zur früheren Studienordnung ist sinngemäß vorzunehmen.



Übersicht über die Lehrveranstaltungen im Grundstudium

1.

Syntaktische Aspekte der Informationsstrukturierung
- für Hörer aller Fakultäten -

Sudhoff, Stefan

S
Bereich I
Mo

3.-4. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

2.

Einführung in Syntaxtheorien I*
- nur für Studierende im Hauptfach und Linguistische Informatik -

Szucsich, Luka

S
Bereich I
Di

1.-2. Sem.

13.15-14.45

2 SWS
nur für HF: Pf
HS Beethovenstraße

3.

Psycholinguistisches Experimentalpraktikum

Pechmann, Thomas

Ü
Bereich II
Mi

2.-4. Sem.

09.00-10.30

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

4.

Kognitive Grundlagen der Sprachverarbeitung
- für Hörer aller Fakultäten -

Pechmann, Thomas

V
Bereich II
Mi

1.-3. Sem.

13.15-14.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
HS Beethovenstraße

5.

Einführung in die Phonologie*
- für Hörer aller Fakultäten -

Hall, T. Alan

S
Bereich I
Mi

2.-4. Sem.
L
15.15-16.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HS Beethovenstraße

6.

Einführung in die Morphologie*
- für Hörer aller Fakultäten -

Hall, T. Alan

S
Bereich I
Do

2.-4. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HS Beethovenstraße

7.

Einführung in die Allgemeine Sprachwissenschaft*
- für Hörer aller Fakultäten -

Dölling, Johannes

V
Bereich IV
Do

1.-2. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HSG HS 20

8.

Logik für LinguistINNen*
- für Hörer aller Fakultäten -

Dölling, Johannes

S
Bereich I
Do

1.-2. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HSG HS 14

9.

Einführung in die Ethnolinguistik
- für Hörer aller Fakultäten -

Bickel, Balthasar

V
Bereich III
Fr

1.-4. Sem.

11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
HS Beethovenstraße

10.

Strukturen außereuropäischer Sprachen I*
- für Hörer aller Fakultäten -

Bickel, Balthasar

Ü
Bereich III
Fr

3.-4. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS
HF: Pf; NF: Wpf
HS Beethovenstraße

* Zu diesen Veranstaltungen wird jeweils ein wöchentliches Tutorium von 2 SWS angeboten.

Kommentare zu den Lehrveranstaltungen im Grundstudium

1.     

Syntaktische Aspekte der Informationsstrukturierung
- für Hörer aller Fakultäten -

Sudhoff, Stefan

S
Bereich I
Mo

3.-4. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Das Deutsche weist – anders als beispielsweise das Englische und das Französische – eine große Wortstellungsvariabilität auf. Dieses Seminar soll zeigen, dass die Konstituentenabfolge in deutschen Sätzen keineswegs beliebig ist, sondern einerseits syntaktischen Beschränkungen unterliegt und andererseits als Ausdrucksmittel der Informationsstrukturierung dient. Nach einer allgemeinen Einführung in die Grundbegriffe der Informationsstruktur werden u.a. verschiedene syntaktische Erklärungsansätze für informationsstrukturgetriebene Bewegungen und das unterschiedliche Verhalten von Pronomen und nichtpronominalen DPn thematisiert. Neben diesen syntaktischen Aspekten sollen auch die relevanten semantischen, pragmatischen und prosodischen Besonderheiten kurz zur Sprache kommen.
Das Seminar richtet sich an Studierende am Ende des Grundstudiums, die beide Syntax-Einführungsveranstaltungen erfolgreich absolviert haben und an einer Vertiefung des behandelten Stoffes im Hinblick auf die Texteinpassung von Sätzen interessiert sind.

Lit.:

zur Einführung:
- Meibauer, Jörg (1999): Pragmatik. Eine Einführung. Tübingen: Stauffenburg (Kapitel 11)
- Steube, Anita (1996): Informationsstrukturierung an der Nahtstelle zwischen Grammatik und Textlinguistik. In: Hertel, Volker, Irmhild Barz, Regine Metzler & Brigitte Uhlig (Hg.): Sprache und Kommunikation im Kulturkontext. Frankfurt a. M.: Peter Lang


2.   

Einführung in Syntaxtheorien I*
- nur für Studierende im Hauptfach und Linguistische Informatik -

Szucsich, Luka

S
Bereich I
Di

1.-2. Sem.

13.15-14.45

2 SWS
nur für HF: Pf
HS Beethovenstraße

*Tutorium: wöchtl. 2 SWS

Das Seminar führt ein in die Grundbegriffe und Phrasenstrukturen von minimalistischer Syntax und Kategoriengrammatiken und vergleicht sie mit deskriptiven Grammatiken. Es steht ein Seminarskript zur Verfügung. Sein erfolgreicher Abschluss ist Voraussetzung zum Besuch von Syntax 2: Minimalistische Syntax.

Lit.:

- A. Steube: Einführung in Syntaxtheorien. Leipzig 2003. (Seminarskript). Erhältlich im Universitätsdruck- zentrum, Ritterstraße 8-10, 04109 Leipzig.
- G. Fanselow, S.W. Felix: Sprachtheorie, Bd. 2: Die Rektions- und Bindungstheorie. Tübingen 1987.
- G. Grewendorf: Minimalistische Syntax. Tübingen - Basel 2002.


3.     

Psycholinguistisches Experimentalpraktikum

Pechmann, Thomas

Ü
Bereich II
Mi

2.-4. Sem.

09.00-10.30

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR Beethovenstraße

Das Praktikum baut auf der Vorlesung Methoden der Sozialwissenschaften vom SS 2003 auf und setzt die Teilnahme daran voraus. Nach der Erarbeitung theoretischer Grundlagen im Sommersemester soll im Wintersemester gemeinsam ein konkretes Experiment geplant, durchgeführt und ausgewertet werden.


4.

Kognitive Grundlagen der Sprachverarbeitung
- für Hörer aller Fakultäten -

Pechmann, Thomas

V
Bereich II
Mi

1.-3. Sem.

13.15-14.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
HS Beethovenstraße

Psycholinguistische Modelle der Sprachverarbeitung bauen auf allgemeinen Theorien der Kognition auf. Das Verstehen, die Produktion oder auch der Erwerb von Sprache haben ihre Grundlage in Prozessen der Wahrnehmung, des Lernens, des Gedächtnisses, des Denkens und des Problemlösens. Das Seminar soll die Teilnehmer in diese Bereiche einführen. Dabei wird immer wieder der Bezug zur Sprache hergestellt werden.

Lit.:

Best, J. (1992). Cognitive psychology. St Paul: West Publishing Company.


5.

Einführung in die Phonologie*
- für Hörer aller Fakultäten -

Hall, T. Alan

S
Bereich I
Mi

2.-4. Sem.
L
15.15-16.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HS Beethovenstraße

*Tutorium: wöchtl. 2 SWS

Dieser Kurs führt in die Grundlagen der Phonologie ein. Phonologische Phänomene aus typologisch verschiedenen Sprachen werden miteinander und mit dem Deutschen verglichen und diskutiert. Themen, die behandelt werden sollen, sind: Die artikulatorischen Grundlagen der Phonologie, Allophonie, Allomorphie, Phoneminventare, Markiertheit, distinktive Merkmale und Regelordnungen.

Lit.:

Hall, T. A. (2000). Phonologie. Eine Einführung. Berlin: Walter de Gruyter.
Das Lehrmaterial ist im Universitätsdruckzentrum, Ritterstraße 8-10, 04109 Leipzig erhältlich.


6.

Einführung in die Morphologie*
- für Hörer aller Fakultäten -

Hall, T. Alan

S
Bereich I
Do

2.-4. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HS Beethovenstraße

*Tutorium: wöchtl. 2 SWS

Dieses Seminar führt in die grundlegenden Fragestellungen der Morphologie ein. Themen, die behandelt werden sollen, sind: Morphembegriff, Allomorphie, Wortbildung, Komposition, Flexion, Interaktion zwischen Morphologie und Phonologie und zwischen Morphologie und Syntax.

Lit.:

Das Lehrmaterial ist im Universitätsdruckzentrum, Ritterstraße 8-10, 04109 Leipzig erhältlich.
- Katamba, F. (1993). Morphology. New York: St. Martin's Press.
- Haspelmath, M. (2002). Understanding Morphology. Oxford: Arnold.


7.   

Einführung in die Allgemeine Sprachwissenschaft*
- für Hörer aller Fakultäten -

Dölling, Johannes

V
Bereich IV
Do

1.-2. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HSG HS 20

*Tutorium: wöchtl. 2 SWS

Ausgehend von den Fragen Was ist Sprache?, Woher kommt Sprache?, Wie funktioniert Sprache? wird ein Überblick über die wichtigsten Themen der Linguistik als allgemeiner Sprachwissenschaft gegeben. Im Zentrum steht eine einführende Charakterisierung des Sprachsystems in seinen phonetisch-phonologischen, morphologischen, syntaktischen und semantischen Strukturaspekten. Mit den Beziehungen von Sprache und Kommunikation (Pragmatik) sowie Sprache und Geist (Psycholinguistik) werden disziplinübergreifende Problemstellungen behandelt. Leistungsnachweis nach Klausur. Siehe detaillierter auf speziellen Webseiten.

Lit.:

- Linke, A., Nussbaum, M. & Portmann, P.R. (1996). Studienbuch Linguistik. Tübingen: Niemeyer.
- Grewendorf, G., Hamm, F. & Sternefeld, W. (1996). Sprachliches Wissen. Eine Einführung in moderne Theorien der grammatischen Beschreibung. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.


8.

Logik für LinguistINNen*
- für Hörer aller Fakultäten -

Dölling, Johannes

S
Bereich I
Do

1.-2. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS
HF+NF: Pf
HSG HS 14

*Tutorium: wöchtl. 2 SWS

Das Seminar führt in die für die Semantik grundlegenden Bereiche der klassischen mathematischen Logik ein. Anhand von semantischen Analysen natürlichsprachlicher Sätze werden vor allem die Methoden der Aussagenlogik und Prädikatenlogik der 1.Stufe eingeübt. Themen sind: Semantisches Enthaltensein und logische Folgerungsrelation; wahrheitsfunktionale Konnektoren; Entscheidungsverfahren für AL; natürliches Schließen in AL; Prädikat-Argument-Strukturen; Quantor-Skopus-Strukturen; semantische Repräsentationen in PL1; natürliches Schließen in PL1. Leistungsnachweis nach Klausur. Siehe detaillierter auf speziellen Webseiten.

Lit.:

- Dölling, J. (2000). Logische Grundlagen der Semantik. Universität Leipzig.
- Löbner, S. (2002). Understanding Semantics. London: Arnold.


9.

Einführung in die Ethnolinguistik
- für Hörer aller Fakultäten -

Bickel, Balthasar

V
Bereich III
Fr

1.-4. Sem.

11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
HS Beethovenstraße

Thema dieser Vorlesung sind Wechselwirkungen zwischen sprachlichen Strukturen und gesellschaftlichen Denk- und Verhaltensformen. Nach einer Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen und der historischen Entwicklung der Ethnolinguistik wird die Forschungslage zu vor allem zwei Gebieten thematisiert: (i) Relativitätseffekte, d.h. Effekte sprachlicher Strukturen auf kulturspezifische Denkmuster; (ii) die Rolle sprachlicher Ausdrucksmittel als Indexe und Ressourcen sozialer Organisation.

Lit.:

Obligatorische Begleitlektüre ist: William Foley’s Anthropological linguistics (Oxford: Blackwell 1997).


10.   

Strukturen außereuropäischer Sprachen I*
- für Hörer aller Fakultäten -

Bickel, Balthasar

Ü
Bereich III
Fr

3.-4. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS
HF: Pf; NF: Wpf
HS Beethovenstraße

*Tutorium: wöchtl. 2 SWS

Dieser zweisemestrige Kurs gibt einen Überblick über die wichtigsten strukturellen Variablen der Sprachen der Welt. Anhand von Übungen sollen die wichtigsten methodischen Hilfsmittel in der Analyse ungewohnter Strukturen erworben und dabei eine Vertrautheit im Umgang mit Sprachen gewonnen werden, die vom gängigen europäischen indogermanischen Typ abweichen. Teil I ist phonologischen, morphologischen und semantischen Strukturen auf der Wortebene gewidmet. Teil II (jeweils Sommersemester) befasst sich mit Strukturen auf Satz- und Diskursebene. Unterrichtsmaterial, Literaturangaben und Angaben zum Tutorium werden zu gegebener Zeit auf speziellen Kursseiten zur Verfügung gestellt.

 

Übersicht über die Lehrveranstaltungen im Hauptstudium

11.

Grammatik und Diskurspragmatik der Informationsstruktur
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Späth, Andreas

S
Bereich I
Mo

5.-8. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

12.

Komplexe Segmente
 - für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Hall, T. Alan

S
Bereich I
Di

5.-8. Sem.
L
12.15-13.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

13.

Laute in den Sprachen der Welt
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Hall, T. Alan

S
Bereich I, III
Di

5.-8. Sem.
L
14.15-15.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

14.

Sprache und Musik
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Pechmann, Thomas

S
Bereich II
Di

5.-8. Sem.
L
16.15-17.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
HS Beethovenstraße

15.

Diskursrepräsentationstheorie
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Dölling, Johannes

S
Bereich I
Mi

5.-8. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

16.

Präsuppositionen
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Dölling, Johannes

S
Bereich I, IV
Mi

5.-8. Sem.
L
15.15-16.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

17.

Funktionalismus und Formalismus in der Grammatiktheorie
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Haspelmath, Martin
(MPI EVA)

S
Bereich IV
Do

5.-8. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

18.

Wortartentypologie
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Bickel, Balthasar

S
Bereich III
Do

5.-8. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

19.

Erstspracherwerb
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Muckel, Sandra

S
Bereich II
Fr

5.-8. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SG 1-31/32

20.

Worterkennung
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Muckel, Sandra

S
Bereich II
Fr

5.-8. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SG 1-31/32

21.

Computerlinguistik

N.N.

S
Bereich I

5.-8. Sem.

2 SWS
HF+NF: Wpf

Bitte aus dem Lehrveranstaltungsverzeichnis des Instituts für Informatik eine geeignete Veranstaltung im Lehrgebiet „Automatische Sprachverarbeitung/Linguistische Informatik“ auswählen!

Kommentare zu den Lehrveranstaltungen im Hauptstudium

11.

Grammatik und Diskurspragmatik der Informationsstruktur
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Späth, Andreas

S
Bereich I
Mo

5.-8. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Die Informationsstruktur ist die Angepasstheit von Textsätzen an Diskurskontexte, so dass kohärente Äußerungsfolgen entstehen. Die sprachliche Realisierung der Informationsstruktur erfolgt über grammatische Mittel wie der syntaktischen Abfolge der Konstituenten im Satz und der prosodischen Struktur wie der Setzung des Satzakzents und Intonation. Das Seminar gibt einen Überblick über den Gegenstand der Informationsstruktur und behandelt die Bildung kohärenter Äußerungen von Sätzen mit Blick auf die Interaktion der einzelnen Ebenen des Sprachsystems und die diskurspragmatische Funktionen von Sätzen und ihren syntaktischen Konstituenten. Schwerpunkt ist die Frage, inwieweit die Phänomene der Informationsstruktur semantische Relevanz haben und somit Einfluss auf die Satzbedeutung und damit auf die Verwendungsbedingungen von Sätzen nehmen können.

Lit.:

- Büring, D. (1997). The meaning of topic and focus. The 59TH Street Bridge Accent. London/New York.
- Krifka, M. (2001). For a structured meaning account of questions and answers. in: Féry, C./Sternefeld, W. (2001) (eds.) Audiatur Vox Sapientiae. A Festschrift for Arnim von Stechow, studia grammatica 52, Berlin, 287–319.
- Steube, A. (2000). Ein kognitionswissenschaftlich basiertes Modell für Informationsstrukturierung. In: Bayer J. & Ch. Römer (Hrsg.) Von der Philologie zur Grammatiktheorie. Tübingen, 213–238.
Steedman, M. (2000). Information Structure and the Syntax-Phonology Interface. Linguistic Inquiry, 31.4, 649–689.


12.   

Komplexe Segmente
 - für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Hall, T. Alan

S
Bereich I
Di

5.-8. Sem.
L
12.15-13.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Dieses Seminar befasst sich mit komplexen Segmenten, z.B. Affrikaten, pränasalierten Plosiven, sekundären Artikulationen, Schnalzlauten (Clicks) und bestimmten Konsonantenabfolgen, die sich wie ein einzelner Laut verhalten. Diese Segmenttypen haben die Gemeinsamkeit, dass sie für ihre Repräsentation entweder zwei identische Merkmale der Artikulationsart oder zwei verschiedene Artikulatoren benötigen. Das Seminar setzt sich mit den verschiedenen Vorschlägen in der Literatur zur Repräsentation komplexer Segmente hinsichtlich ihres phonologischen Verhaltens auseinander.
Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des Semesters verteilt.
Das Lehrmaterial ist im Universitätsdruckzentrum, Ritterstraße 8-10, 04109 Leipzig erhältlich.


13.

.

Laute in den Sprachen der Welt
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Hall, T. Alan

S
Bereich I, III
Di

5.-8. Sem.
L
14.15-15.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Die Vielfalt von Einzelsprachen kommt ganz deutlich in der artikulatorischen Phonetik zum Vorschein: Sprachen unterscheiden sich u. a. durch die Art und Weise wie ihre Konsonanten und Vokale artikuliert werden. In diesem Seminar wird die Phonetik von Sprachlauten in typologisch verschiedenen Sprachen miteinander verglichen. Im Mittelpunkt stehen die Artikulationsstellen und modi, die Stellung der Stimmlippen (z.B. Aspiration, Stimmhaftigkeit) und Luftstrommechanismen.

Lit.:

Ladefoged, P. & I. Maddieson 1996. Sounds in the World's Languages. Oxford: Blackwell.
Das Lehrmaterial ist im Universitätsdruckzentrum, Ritterstraße 8-10, 04109 Leipzig erhältlich.

14.

Sprache und Musik
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Pechmann, Thomas

S
Bereich II
Di

5.-8. Sem.
L
16.15-17.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
HS Beethovenstraße

Gegenstand des Seminars ist die Beziehung zwischen Sprache und Musik. Die zentrale Frage dabei ist, welche Gemeinsamkeiten Sprache und Musik haben, bzw. was sie trennt. Diese Frage soll aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Einerseits kann man die beteiligten Einheiten und Strukturen vergleichen, andererseits die Prozesse. Eine weitere Sichtweise bietet die kognitive Neuropsychologie: Nutzen Musik und Sprache dieselben oder verschiedene hirnorganische Ressourcen? Am Anfang des Seminars wird eine Einführung in die wichtigsten Bereiche der kognitiven Musikpsychologie stehen.

Lit.:

- Handel, S. (1989). Listening. Cambridge, MA: MIT Press.
- Sloboda, J. (1989). The musical mind. Oxford: Oxford University Press.


15.

Diskursrepräsentationstheorie
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Dölling, Johannes

S
Bereich I
Mi

5.-8. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Die Diskursrepräsentationstheorie (DRT) stellt einen der ersten Versuche dar, eine präzise Semantik für sprachliche Äußerungen oberhalb der Satzebene zu entwickeln. Charakteristisch ist, dass Bedeutungen über den rekursiven Aufbau von Diskursrepräsentationen erfasst werden. Damit wird es unter anderem möglich, einige Schwierigkeiten bei der semantischen Analyse von Anaphern und indefiniten NPn zu überwinden. Das Seminar soll vor allem eine Einführung in die DRT anhand von Kamp & Reyle (1993) liefern. Ergänzend dazu werden einige neuere Untersuchungsergebnisse zur Informationsrepräsentation in Diskursen behandelt. Voraussetzung: Grundkenntnisse in formaler Semantik. Siehe detaillierter auf speziellen Webseiten.

Lit.:

Kamp, H. & Reyle, U. (1993). From Discourse to Logic. Dordrecht: Kluwer.


16.

Präsuppositionen
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Dölling, Johannes

S
Bereich I, IV
Mi

5.-8. Sem.
L
15.15-16.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Ein Kennzeichen von Kommunikation ist, dass die Beteiligten wechselseitig einen Großteil an Wissen als selbstverständlich voraussetzen. Solche Informationen gehören zum Hintergrund der Konversation; ihr Vorhandensein bei den jeweiligen Partnern stellt eine Bedingung dafür dar, dass entsprechende Äußerungen interpretiert werden können. Im Seminar sollen unterschiedliche Phänomene diskutiert werden, die sich als Präsuppositionen in diesem Sinne betrachten lassen. Dabei wird ein Überblick über die wichtigsten semantischen und pragmatischen Herangehensweisen bei ihrer Erforschung erarbeitet. Voraussetzung: Grundkenntnisse in formaler Semantik und Pragmatik. Der parallele Besuch der LV „Diskursrepräsentationtstheorie“ ist empfehlenswert. Siehe detaillierter auf speziellen Webseiten.

Lit.:

- Beaver, D. (1997). Presupposition. In: J. van Benthem & A. ter Meulen (eds.). Handbook of Logic and Language. Amsterdam, New York: Elsevier / MIT Press, 939-1008.
- Van der Sandt, R. (1988). Context and Presupposition. London, New York, Sydney: Croom Helm.


17.

Funktionalismus und Formalismus in der Grammatiktheorie
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Haspelmath, Martin
(MPI EVA)

S
Bereich IV
Do

5.-8. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

In dieser Veranstaltung für Fortgeschrittene wird es um einen Vergleich der zwei Hauptrichtungen der theoretischen Grammatikforschung gehen. Was sind Funktionalismus und Formalismus? Welche Begründungen werden dafür gegeben, die eine oder andere Richtung vorzuziehen? Inwieweit sind sie im Widerspruch zueinander, kompatibel oder komplementär? Spielt die Wissenschaftssoziologie eine Rolle bei der Erklärung der Spaltung der Grammatiktheoretiker in diese beiden Richtungen, oder sind die Differenzen ausschließlich inhaltlicher Natur?
Wenn Sie sich solche Fragen schon immer mal gestellt haben, sind Sie richtig in dieser Veranstaltung. Wir werden ihnen anhand der gründlichen Lektüre von Newmeyer (1998) nachgehen (im Internetbuchhandel für ca. EUR 25 erhältlich; Anschaffung obligatorisch), vgl. auch Haspelmath (2000).

Lit.:

- Haspelmath, Martin. “Why can’t we talk to each other? A review article of Newmeyer 1998." Lingua 110.4: 235-55.
- Newmeyer, Frederick J. (1998). Language form and language function. Cambridge/MA: MIT Press.


18.   

Wortartentypologie
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Bickel, Balthasar

S
Bereich III
Do

5.-8. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SR H1 5.16 Beethovenstraße

Sind Nomen und Verb universelle Kategorien oder gibt es Sprachen, in denen eine solche Unterscheidung nicht gemacht wird? In diesem Seminar wollen wir uns mit dieser und ähnlichen Fragen beschäftigen. Dazu werden wir eine Reihe von Sprachen, für die die Nomen/Verb-Unterscheidung zumindest als problematisch erkannt wurde, detailliert untersuchen und uns kritisch mit den Begriffen von Wort und Wortart in Lexikon, Morphologie und Syntax auseinandersetzen. Der Inhalt des zweisemestrigen Kurses “Strukturen außereuropäischer Sprachen” wird vorausgesetzt. Ein detailliertes Programm und Literaturangaben werden zu gegebener Zeit auf speziellen Seminarseiten zur Verfügung gestellt.


19.   

Erstspracherwerb
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Muckel, Sandra

S
Bereich II
Fr

5.-8. Sem.
L
09.15-10.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SG 1-31/32

In diesem Seminar werden psycholinguistische Studien zum Spracherwerb vorgestellt. Im Einzelnen wird der Spracherwerb auf der phonologischen, auf der lexikalischen und auf der syntaktischen Ebene betrachtet. Hierbei soll auch der Beitrag, den in der Erwachsenensprache enthaltene prosodische Informationen leisten, berücksichtigt werden. Die Daten werden in Hinblick auf verschiedene Spracherwerbstheorien diskutiert.


20.   

Worterkennung
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Muckel, Sandra

S
Bereich II
Fr

5.-8. Sem.
L
11.15-12.45

2 SWS
HF+NF: Wpf
SG 1-31/32

In diesem Seminar geht es um die menschliche (und weniger um die maschinelle) Worterkennung. Es werden psycholinguistische Experimente dazu vorgestellt, wie ausgehend vom sprachlichen Signal der lexikalische Zugriff gelingen kann. Als besonderes Problem der auditiven Worterkennung wird die Segmentierung behandelt. Die Vereinbarkeit der Daten mit Modellen zur Worterkennung wird diskutiert.



Übersicht und Kommentare zu den Kolloquia

22.   

Psycholinguistisches Forschungskolloquium
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Pechmann, Thomas

Ko
Bereich II
Di

5.-8. Sem.

18.00-19.30

2 SWS

SR H1 5.16 Beethovenstraße

In diesem Seminar sollen laufende Forschungsprojekte aus dem Bereich Psycholinguistik am Institut für Linguistik vorgestellt und diskutiert werden. Das Seminar ist offen für alle an experimenteller Psycholinguistik interessierten Teilnehmer.


23.    

Kolloquium des Zentrums für Kognitionswissenschaften
- auch für Hörer aller Fakultäten und ZfK und PK -

Weskott, Thomas

Ko
Bereich I-IV
Mi

ab 5. Sem.

18.15-19.45

2 SWS

SR H4 4.15 Beethovenstraße

Das Graduiertenkolleg „Diversität und Universalität sprachlicher Strukturen und Prozesse“ und die DFG-Forschergruppe „Arbeitsgedächtnis“, die dem Zentrum für Kognitionswissenschaften der Universität Leipzig angehören, laden Gastsprecher/innen ein, die aus linguistischer bzw. psychologischer Perspektive aktuelle Themen der Kognitionswissenschaften diskutieren. Interessenten jeglicher Fachrichtung sind herzlich eingeladen. Die jeweiligen Gastsprecher/innen und Themen werden per email und durch Aushänge bekannt gegeben.


24.   

Typologisches Forschungskolloquium
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Bickel, Balthasar

Ko
Bereich III
Do

ab 5. Sem.
L
13.15-14.45

2 SWS

SR H1 5.16 Beethovenstraße

In diesem Kolloquium werden aktuelle Arbeiten und Probleme aus typologischen Forschungsprojekten am Institut für Linguistik diskutiert, insbesondere aus dem Umfeld der AUTOTYP-Projekte. Das Kolloquium ist offen für alle typologisch interessierten TeilnehmerINNen. Das Programm wird zu Beginn des Semesters abgesprochen, kann sich aber mit der Ausnahme von Gastvortragsterminen laufend dem Diskussionsbedarf der TeilnehmerINNen anpassen.


25.   

Semantik-Zirkel
- für Hörer aller Fakultäten und ZfK, PK und GK -

Dölling, Johannes

Ko
Bereich I, IV
Do

ab 5. Sem.

17.15-18.45

2 SWS

SR H1 5.16 Beethovenstraße

Im Semantik-Zirkel stellen WissenschaftlerINNen und Studierende eigene Forschungsergebnisse oder interessante Neuerscheinungen in der Semantik, Pragmatik und deren Randgebieten vor. Die Veranstaltungen sind offen für alle interessierten TeilnehmerINNen. Das Programm wird zu Beginn des Semesters abgesprochen und dann jeweils aktualisiert.


26.   

Kolloquium für Absolventen und Graduiertenstudenten
- auch für ZfK und PK -

Steube, Anita

Ko
Bereich I, IV
Fr

8.-9. Sem.

10.00-11.30

2 SWS

SR H1 5.16 Beethovenstraße

Vorstellung der (Teil-)Ergebnisse aus Magister- und Promotionsarbeiten zu: Informationsstrukturierung (syntaktisch und semantisch), Ereignissemantik, Diskursanalyse sowie Diskussion der entsprechenden Neuerscheinungen und Kolloquien. Das Programm wird jeweils aktuell bekanntgegeben.


 Zurück zum Index Letzte Änderung: 09.10.2003