Kunst zum Anhören
Wer war der Maler Max Beckmann? Was hat eigentlich der Künstler Max Klinger genau gemacht? Was für bedeutende Werke hängen in der Dauerausstellung im Museum der bildenden Künste in Leipzig?
Wir haben uns eine Weile lang mit den für uns schönsten und bedeutendsten Bildern des Museums in Leipzig beschäftigt – und möchten Ihnen nun zu diesen Bildern einzelne Geschichten erzählen.
Mit viel Musik, mit Gedichten und Interviewtönen von verschiedenen Fachleuten rund um diese Werke. Ob Sie die Bilder beim Anhören dieser Hörstücke direkt im Museum ansehen, oder lieber zu Hause unseren Geschichten zuhören, das liegt ganz bei Ihnen.
Sie können sich hier die einzelnen Titel ganz einfach auf Ihren MP3-Player herunter laden. – Kostenlos! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören und beim Ansehen.
Und so geht’s:
KUNST - Wir möchten Sie mit unseren teils hörspielartigen Inszenierungen einerseits unterhalten und Ihnen andererseits von den bedeutendsten Künstlern in Leipzig erzählen.
IM - Prinzip ist es ganz einfach:
Laden Sie die Tracks auf Ihren MP3-Player und hören Sie sich diese Geschichten entweder zu hause an - oder nehmen Sie Ihren MP3-Player mit in das Museum der bildenden Künste und hören Sie die einzelnen Titel direkt vor dem Bild an.
OHRen sollten Sie aufsperren, denn wir haben Geschichten und Informationen für Sie stimmungsvoll verpackt, denn wir möchten unsere Faszination über die Werke mit Ihnen teilen.
Impressionen von den Aufnahmen
Presse
Prinz Leipzig (08.12.2008): Kunstwerke zum Zuhören
Audioguide von Leipzigern
"Wie kann man Kunst hörbar machen? Die Antwort auf diese Frage geben Studenten der Uni Leipzig mit ihrer Version eines Audioguides zum 150. Geburtstages des Museums der bildenden Künste. „Wir wollen vor allem junge Menschen für Kunst begeistern und durch unsere unkonventionelle Herangehensweise Emotionen wecken“, sagt Studentin Susanne Nelles über die Intention des Projektes. Um den Audioguide unterhaltsam zu machen, wurden Interviews geführt, fiktive Monologe inszeniert und mit Musik experimentiert. Ausgewählte Themenfelder zu Künstlern wie Max Klinger, verschiedenen Epochen und Stilrichtungen sollen den akustischen Kunstführer zu einem Hörerlebnis machen. Seit Mai 2008 treffen sich die zehn Studenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen einmal pro Woche und realisieren fast alle Aufgaben von der Recherche über die Textarbeit bis hin zum Schnitt der Audiotracks selbst. Da der Audioguide nicht die Vorstellungen des Museums der bildenden Künste trifft, suchen die Studenten zur Zeit noch nach einer Plattform für ihr Werk."
Kunststoff (Februar 2009): Künstlergeflüster im Ohr
Eine Projektgruppe der Uni Leipzig erarbeitet einen digitalen Rundgang durch das Museum der bildenden Künste.
Leichte Jazzvariationen eines Saxophons erklingen. Im Hintergrund Bargeräusche, Tellergeklapper, Stimmen. Eine Tür fällt ins Schloss. Die Geräuschkulisse dringt nur dumpf hindurch. „Dann soll ich Ihnen also erzählen, wie ich hierher gekommen bin – `49 – ein Deutscher in New York …“. Kaffee wird in eine Tasse gegossen, Zucker mit einem Löffel geräuschvoll hinein gerührt. Und dann erzählt der Maler Max Beckmann. Von seiner Zeit in Leipzig und Weimar, wo er studierte. Berichtet über Paris und New York. Über die Frauen, die er liebte und malte. Zwischendurch raucht er, nimmt einen Schluck Kaffee, lacht. Wir erleben den wiederauferstandenen Künstler Max Beckmann nicht etwa auf einer Bühne, sondern im Ohr, denn www.kunstimohr.de nennt sich die Homepage, auf der ab Februar diesen Jahres eine Tonspur über Künstler und Kunstwerke aus dem Museum der bildenden Künste in Leipzig zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen wird. Ein Audioguide also, den sich der Museumsbesucher auf eigenen Geräten mit in die Ausstellung nehmen kann. Ausgestattet wird er über die Internetseite darüber hinaus mit einem Plan, der ihn über die mit Texten versehenen Objekte informiert. Ungefähr 60 Minuten lang geleitet die Audioführung durch das Haus am Sachsenplatz. Laut Annika Berns, die das Projekt mit Gabriele Reis betreut, ergibt sich die Besonderheit der Tonspur daraus ... mehr [PDF]





















