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Das Centre for Area Studies der Universität Leipzig ist eine interdisziplinäre und fakultäts-übergreifende Forschungseinrichtung, die sich der Frage widmet, welche Position verschiedene Weltregionen im Zeitalter der Globalisierung einnehmen und wie sich das Verständnis von Weltregionen unter dem Eindruck intensivierter globaler Flüsse von Waren, Kapital, Menschen und Ideen verändert. Unter dem Titel „Cultural Encounters and Political Orders in a Global Age“ bündelt das Zentrum die Kompetenzen der verschiedenen regionalwissenschaftlichen Institute der Universität Leipzig in einem gemeinsamen Arbeitsprogramm und verleiht ihnen damit auch größere nationale und internationale Sichtbarkeit.



Forschung & Weltregionen

Das Fächerspektrum reicht von den Politik-, Wirtschafts-, Rechts-, Kultur-, Religions-, Literatur- und Sprachwissenschaften bis zu Ethnologie und Geschichtswissenschaft – eines der zentralen Anliegen des Centre for Area Studies ist es, die Expertise für einzelne Weltregionen mit der der sogenannten systematischen Disziplinen zusammenzubringen. Das Spektrum der untersuchten Weltregionen reicht von Afrika und Asien über die beiden Amerikas bis in den Nahen Osten und schließt selbstverständlich auch Europa ein, wobei dessen östlicher Teil als Brücke zu anderen Weltteilen besondere Aufmerksamkeit findet. Leipzig gehört zu den wenigen deutschen Universitäten, die durch traditions-reiche regionalwissenschaftliche Institute die strukturellen Voraussetzungen für ein solch weitgespanntes vergleichendes Programm besitzen. Daneben verfügt Leipzig über eine starke außeruniversitäre Forschungslandschaft mit regionalwissenschaftlichem Bezug, deren Einrichtungen in engen Kooperations- und Austauschbeziehungen mit der Universität stehen und am Forschungsprogramm teilnehmen.

Aktivitäten

  • inhaltlich in einem gemeinsamen Forschungsprogramm weiter profiliert und die Lehr- und Forschungsanstrengungen an der Universität Leipzig gebündelt werden,
  • innerhalb des Profilbildenden Forschungsbereichs „Riskante Ordnungen“ der Universität Leipzig stärker als bisher mit systematischen Disziplinen verknüpft,
  • durch Tagungen, Publikationen, bi- und multilaterale institutionelle Kooperation deutlicher national und international sichtbar gemacht,
  • in einer übergreifenden Theorie- und Methodendiskussion zusammengeführt und
  • um Anwendungsbezüge in Lehre, Weiterbildung und Politikberatung erweitert.


Finanzierung

Die Forschungen des Centre for Area Studies werden bis zum Jahr 2013 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Beteiligte Institutionen