| Konversationelle Implikaturen |
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Modul 04-046-2018 |
2 SWS |
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| Konversationelle Implikaturen sind
ein Beleg dafür, dass mit Äußerungen mehr gemeint sein kann,
als ausdrücklich gesagt wird. Die Wurzeln dieser Art von pragmatischer
Inferenz liegen in einigen allgemeinen Prinzipien der Kommunikation. Das
Seminar befasst sich vor allem mit Vorschlägen, deren Ziel darin besteht,
den Grice'schen Begriff der konversationellen Implikatur zu präzisieren
und weiter zu differenzieren. Es soll gezeigt werden, dass diese Untersuchungen
wichtige Konsequenzen für das Verständnis von Ausdrucksbedeutung
und Interpretation sowie für das Verhältnis von Semantik und Pragmatik
haben. Voraussetzung: Grundkenntnisse in formaler Semantik und Pragmatik. |
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Lit.: |
- Geurts, B. (2009). Scalar Implicature and Local Pragmatics. Mind &
Language 24: 51-79. |
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| Übersicht (Themen,
Literatur, Seminarplan) 13.10.: Einführung 1: Konversationelle Implikaturen 20.10.: Einführung 2: Quantitätsimplikaturen 27.10.: Fortsetzung / Horn: Q- und R-basierte Implikaturen (K. Meiterth) 03.11.: Horn: Q- und R-basierte Implikaturen (P. Dey, D. Stoppel) 10.11.: Levinson: Q-Implikaturen (S. Jähnigen) 17.11.: Feiertag 24.11.: Levinson: I-Implikaturen (D. Adelhöfer, H. Thiele, J. Ihme) 01.12.: Levinson: M-Implikaturen (H. Sonntag, A. Awgustow) 08.12.: Zwischenbilanz: Horns und Levinsons Beitrag zur Implikaturtheorie 15.12.: Überblick: Neuere Entwicklungen zur Implikaturtheorie 05.01.: Recanati: Eingebettete Implikaturen (F. Blattner, E. Rau, A. Bonitz) 12.01.: Carston: Explikatur vs. Implikatur (A. Stachura, A. Jimenez, P. Dey) 19.01.: Noveck & Sperber: Experimentelle Pragmatik 1 (E. Rau, K. Berndt) 26.01.: Garret & Harnish: Experimentelle Pragmatik 2 (Olga Murina) 02.02.: Abschlussdiskussion Die Handouts der Seminarreferate und ein Teil der Literatur werden auf Moodle zur Verfügung gestellt. | |
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