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Die Wahl ist zu Ende
Haariger Schwede ist Mr. EM
Erstellt am 06. Juli, 11:30 Uhr
Olof Mellberg verhaut zwar den einen oder anderen Elfmeter,
was im Grunde unverzeihlich ist, aber der Typ hat Charisma,
sieht gut aus und das wird belohnt. Mit 35 Stimmen und einem
knappen Vorsprung zu Ruud van Nistelrooy holte sich der blonde
Schwede den Mr. EM Titel. Nistelrooy erhielt 34 Stimmen und
unterlag damit genauso knapp, wie in dem Rennen um die Torjägerkrone
der EM. Dort verlor er allerdings gegen den Tschechen Baroš,
oder wie wir bei Emma sagen: Barrosch.
Immerhin konnte der Holländer Totti hinter sich lassen.
Jawohl! Obwohl er nur kurz auf dem Platz gesichtet wurde,
trabte das Lama Totti tatsächlich auf den dritten Rang.
32 Stimmen für ein paar lange Haare, die mit ein wenig
Spucke hinten gehalten werden. Nicht schlecht. Moralische
Fehltritte scheinen bei einer Schönheitswahl völlig
egal zu sein.
Im Grunde eine Schande, die jedoch mit dem Triumph der Ossis
Ballack, Verpakovskis und Blazek über die klassischen
Fußballschönheiten gemildert wird. Die werten Herren
belegen nämlich die Plätze vier bis sechs. Der Portugiese
Pauleta traf zwar aus drei Metern kein Scheunentor, doch mit
dem Herz einiger Damen schien er weniger Probleme zu haben.
Elf Stimmen bedeuten Rang sieben, noch vor Beckham, Henry
und Raul.
Ja, ja dieser Beckham. Unsere Wahl hat die grausame Wahrheit
ans Licht gebracht. Metrosexuelle sind nicht mehr angesagt.
Elfmeter können sie ja auch nicht schießen, und
wenn sie ihn nicht mal da versenken, wo dann?
Nein, es war wirklich keine EM der Favoriten. Stattdessen
geht der Trend zu einem Mehr an Haaren im Gesicht. Ob sich
das durchsetzt?
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