Endlich! Fußball
verstehen
Latte! Ach wirklich, Schatz?
Teil 3: Von "Spielmacher" bis "Zaubern"
Spielmacher gestaltet das Spiel vom Mittelfeld aus.
Er gibt der Mannschaft Impulse für den Angriff und bestimmt
das Tempo des Spiels.
Spielpositionen teilt man in Tor, Abwehr, Mittelfeld
und Angriff ein. Der Torhüter ist der Schlussmann der
Mannschaft. Die Abwehr steht oder wankt vorm Tor und soll
die Gegner eigentlich am Tore Schießen hindern. Der
letzte Mann vorm Tor ist der Libero (auch Ausputzer). Das
Mittelfeld befindet sich zwischen Angriff und Abwehr. Von
hier aus wird das Spiel gestaltet. Im Angriff spielen die
Stürmer. Einer in der Mitte, jeweils einer auf den Außenpositionen.
Das sind dann auch meist die glücklichen, die die Tore
schießen.
Standardsituationen sind Spielsituationen, bei denen
der Ball ruhig liegt. Typische Standardsituationen sind Freistöße
und Ecken. Wer die vergeigt, sollte eigentlich kein Fußball
spielen.
Tor Tor Tor!!!! Das hört man von Fußballkommentatoren
doch am liebsten. Für ein gültiges Tor muss der
Ball die Torlinie vollständig überquert haben. Das
berühmte Wembley-Tor war also gar kein richtiges Tor.
Trikottausch nach dem Spiel ist oft ein wahrer Augenschmaus.
Verschwitzte und manchmal auch verdreckte Spieler reißen
sich ihre Mannschaftstrikots vom Leib und streifen das verschwitzte
und verdreckte Trikot des Gegners über. Waschbrettbauch-Alarm!
Wadenbeißer oder Terrier nennt man einen kleinen,
knallharten Verteidiger. Weil er eben so klein ist, scheint
es, als würde er seinen Gegenspieler in die Waden beißen.
Nicht wahr, Berti Vogts?
Wechsel: Ab und zu werden müde Spieler ausgewechselt.
Das muss sein, um das Spiel am Laufen zu halten. Manchmal
schleppen sich Spieler mit schmerzverzerrten Gesichtern humpelnd
an den Spielrand. Nicht davon täuschen lassen! Spart
Eurer Mitleid, denn so schlimm ist die Verletzung auch wieder
nicht. Diese Spieler bekommen für ihren Einsatz (und
sei es nur 1 Minute) soviel Geld, wie Ihr noch nie auf einem
Haufen gesehen haben (geschweige denn sehen werden) und wollen
nicht unbedingt die gesamten 90 Minuten schwitzen.
Zaubern können nicht nur Siegfried und Roy. Auch
Fußballer haben ein paar Tricks drauf, mit denen sie
sich ballgewandt über das Spielfeld bewegen und den Gegner
ganz schön alt aussehen lassen. Als besonders bezaubernd
gelten zweifelsohne die Brasilianer.
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