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  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
  EM-HISTORIE :: EM 1976
 
 
 
 
1976
 
 
 
 
 
 

Die Geschichte der EM

Europameisterschaft 1976 in Jugoslawien

In der Qualifikation scheiterte die DDR nur knapp und musste Belgien ins Viertelfinale einziehen lassen. Dafür konnte überraschenderweise Wales ins Viertelfinale einziehen. Der größte Erfolg der Waliser Mannschaft bisher. Ansonsten schien alles beim Alten zu bleiben. Die Bundesrepublik dominierte in der Qualifikation und fertige im Viertelfinale Spanien ab, konnte im Halbfinale Gastgeber Jugoslawien 4:2 nach Hause schicken und war im Finale glasklarer Favorit gegen die Tschechoslowakische Mannschaft.

Die Tschechoslowaken waren als Außenseiter mit einer 0:3-Niederlage gegen England in die Qualifikation gestartet, konnten ihre Leistung aber permanent steigern und kamen so ins Viertelfinale, wo sie die Starmannschaft der Sowjetunion düpierten. Im Halbfinale bezwangen sie die Niederlande 3:1. In jedem Spiel galten sie als die Underdogs und konnten diesen Vorteil nutzen.

Gegen die Bundesrepublik sah es anfangs auch so aus. Die Tschechoslowaken führten bereits 2:0, dann erzielten Dieter Müller und Rainer Bonhof die Ausgleichstreffer. Es kam zum ersten 11-Meter-Schießen in einem europäischen Finale. Legendär ist der 11-Meter-Schuss von Uli Hoeneß, der im Abendhimmel von Belgrad verschwand. Antonin Panenka verwandelte daraufhin eiskalt und die Tschechoslowakei wurde verdient Europameister.

 
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