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  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
  EM-HISTORIE :: EM 1984
 
 
 
 
 
 
1984
 
 
 
 

Die Geschichte der EM

Europameisterschaft 1984 in Frankreich

Zum zweiten Mal richtete Frankreich die Endrunde der Europameisterschaft aus. Auch diesmal gab es eine kleine Änderung im Spielmodus. Es spielten zwar wieder zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften in Frankreich gegeneinander, allerdings spielten nun die ersten beiden jeder Gruppe in einem Halbfinale um den Einzug ins Finale.

Die Nationalmannschaft der Bundesrepublik enttäuschte. Nachdem sie in ihrer Gruppe gescheitert war, musste Nationaltrainer Jupp Derwall seinen Hut nehmen.

Frankreich galt von vorneherein als Gastgeber und mit Starspieler Michel Platini als Favorit und kam auch problemlos bis ins Finale. In Paris ging es gegen die kampfstarken Spanier, die das Spiel bis Ende der ersten Halbzeit dominierten, aber keinen Treffer landen konnten. In der zweiten Halbzeit gab es nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters einen Freistoß für Frankreich direkt an der spanischen Strafraumgrenze. Eine spielentscheidende Szene: Michel Platini schießt den verunglückten Strafstoß direkt in die Arme von Torhüter Luis Arkonada. Doch der lässt den Ball unter seinem Körper durch rutschen und ins Tor kullern.

Diese Szene bricht den Kampfwillen der Spanier und schließlich gewinnt Frankreich 2:0 und ist damit Europameister.

 
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