Die Geschichte der EM
Europameisterschaft 1984 in Frankreich
Zum zweiten Mal richtete Frankreich die Endrunde der Europameisterschaft
aus. Auch diesmal gab es eine kleine Änderung im Spielmodus.
Es spielten zwar wieder zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften
in Frankreich gegeneinander, allerdings spielten nun die ersten
beiden jeder Gruppe in einem Halbfinale um den Einzug ins
Finale.
Die Nationalmannschaft der Bundesrepublik enttäuschte.
Nachdem sie in ihrer Gruppe gescheitert war, musste Nationaltrainer
Jupp Derwall seinen Hut nehmen.
Frankreich galt von vorneherein als Gastgeber und mit Starspieler
Michel Platini als Favorit und kam auch problemlos bis ins
Finale. In Paris ging es gegen die kampfstarken Spanier, die
das Spiel bis Ende der ersten Halbzeit dominierten, aber keinen
Treffer landen konnten. In der zweiten Halbzeit gab es nach
einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters einen Freistoß
für Frankreich direkt an der spanischen Strafraumgrenze.
Eine spielentscheidende Szene: Michel Platini schießt
den verunglückten Strafstoß direkt in die Arme
von Torhüter Luis Arkonada. Doch der lässt den Ball
unter seinem Körper durch rutschen und ins Tor kullern.
Diese Szene bricht den Kampfwillen der Spanier und schließlich
gewinnt Frankreich 2:0 und ist damit Europameister.
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