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  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
  EM-HISTORIE :: EM 1992
 
 
 
 
 
 
 
 
1992
 
 

Die Geschichte der EM

Europameisterschaft 1992 in Schweden

Die Stadien in Schweden waren zu klein für die vielen angereisten Fans aus dem Ausland. Trotzdem blieb es ein friedliches und wohl das internationalste Turnier. In der Qualifikation gab es eine Besonderheit.

Wegen des Balkan-Kriegs wurde der Sieger der Gruppe 4 Jugoslawien aufgrund von UN-Sanktionen vom Turnier ausgeschlossen, Dänemark rückte damit in die Endrunde. Der Fußballzwerg sollte sich als größte Überraschung des Turniers herausstellen. Weltmeister Deutschland konnte sich nur mit der Schützenhilfe von Schottland, das die GUS mit 3:0 besiegte, ins Halbfinale retten. Zuvor hatte Deutschland 1:3 gegen die Niederlande verloren. Die wiederum wurden von den starken Dänen im Elfmeterschießen im Halbfinale besiegt. Dänemark stand im Finale.

Die Deutschen konnten sich dank starker Einzelakteure im Halbfinale gegen Gastgeber Schweden durchsetzen und galten nach diesem Spiel als Favorit auf die Europameisterschaft. Doch die Dänen wehrten die deutschen Angriffsbemühungen in Göteborg wacker ab und schossen in einem hochklassigen Spiel zwei Tore und wurden verdient Europameister. Der größte Triumph der dänischen Mannschaft bisher.

 
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