Die Geschichte der EM
Europameisterschaft 1996 in England
Überraschenderweise galt auch bei diesem Turnier Deutschland
als Mitfavorit neben dem Gastgeber England. Aufgrund der veränderten
politischen Lage in Europa nahmen diesmal mehr Mannschaften
denn je an der Endrunde teil.
16 Teams wurden auf 4 Gruppen verteilt und ein Viertelfinale
eingeführt. Ein Novum war auch die Golden-Goal-Regel.
Das Golden-Goal beendet bei den K.O.-Spielen in der Verlängerung
ein Spiel.
Gerade mit Jürgen Klinsmann und Dieter Eilts in der
Form ihres Lebens schaffte es die deutsche Mannschaft bis
ins Halbfinale. Dort fand dann das vorgezogene Endspiel gegen
England statt das wohl letzte, richtig gute Spiel der
deutschen Nationalmannschaft seitdem.
Eine frühe Führung der Engländer stecken die
Deutschen erstaunlich gut weg und kommen verdient zum Ausgleich.
Das Spiel ist schnell, hart, aber fair. Das 1:1 retten die
Deutschen, auch durch den überragenden Tormann Andreas
Köpke, über die Verlängerung hinaus in das
Elfmeterschießen. Köpke und sein englischer Kollege
David Seaman sind nun die Hauptakteure.
Es kommt zu einem Nerven zerreißenden Showdown, bei
dem die deutsche Mannschaft das glücklichere Ende für
sich behält. Die tragische Figur ist Gareth Southgate.
Seinen Flachschuss kann Andy Köpke halten. Andy Möller
verwandelt und Deutschland steht gegen Tschechien im Finale.
Dieses Spiel in London ist nicht so spektakulär. Die
Tschechen führen nach einem umstrittenen Foul-Elfmeter
in der zweiten Halbzeit. Dann wird Stürmer Oliver Bierhoff
eingewechselt, der den Ausgleich besorgt und in der Verlängerung
das erste Golden-Goal der Fußballgeschichte schießt.
Damit ist Deutschland zum dritten Mal Europameister.
::
Nach oben
Startseite
| Magazin
| EM
in L.E. | EMma
| Spiele
| Teams
Spielstätten |
EM-Historie
| Kontakt
| Gewinnspiel
| Impressum
|