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  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
  MAGAZIN :: BERICHT

Gastgeber feiern Finaleinzug

Portugal bis zum Morgengrauen im Freudentaumel

Erstellt am 01. Juli, 12:30 Uhr

Ein Land zelebriert freudentrunken den Finaleinzug seiner Mannschaft: Nach dem 2:1-Sieg über die Niederlande, steht die portugiesische Elf von Felipe Scolari zum ersten Mal im Finale eines großen Turniers. Bis in die Morgenstunden feierten Menschen in ganz Portugal diesen Erfolg.

Wie diese zwei jungen Frauen lagen sich Menschen in ganz Portugal in den Armen.

Zehntausende Portugiesen lagen sich in der Innenstadt von Lissabon in den Armen. Das gleiche Bild in der Hauptstadt Porto, in der an Schlaf nicht zu denken war. Die Stadt glich einem Tollhaus. Aus dem Zentrum schallte es wie aus einem lärmenden Hexenkessel heraus. Autos fuhren hupend durch die Straßen. Mit Trommeln, Trompeten und Freudentänzen feierten die Portugiesen ihre Elf. Währenddessen sendete das portugiesische Fernsehen bis weit in die Nacht Live-Bilder von den Feiern, nur unterbrochen von den immer wiederkehrenden Bildern der Tore von Christiano Ronaldo und Maniche.


:: Scolari: "Wir dürfen stolz sein"


Überglücklich zeigte sich auch Portugals Trainer Scolari: „Wir haben ein Super-Team, unsere Spieler und die Nation dürfen stolz sein“, sagte er. Noch gestern nahm der Coach, der bereits vor zwei Jahren Brasilien zum Weltmeistertitel geführt hatte, das Angebot des portugiesischen Verbandes an, und verlängerte seinen Vertrag bis 2006.

Till Schröder


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