Erstellt am 06. Juli, 12:02 Uhr
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| Auch König der Sprüche:
Otto Rehhagel.
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Gerhard Mayer Vorfelder:
Gerhard Mayer Vorfelder:
„Das Schlimmste ist: Wenn der Erfahrungshorizont abstürzt,
dann fällt er auf den Hinterkopf.“ (nach dem
0:0 gegen Lettland)
„So lange georgelt wird, ist die Kirche
nicht aus.“ (zum gleichen Spiel)
„Ich gibt keinen Plan B.“ (nach
der Absage von Ottmar Hitzfeld unterstreicht Mayer-Vorfelder
seine Führungsqualitäten)
Otto Rehhagel:
„Früher hat jeder gemacht, was er will.
Jetzt macht jeder das, was er kann.“ (über sein
Team)
„Wenn wir zweimal gewinnen, wollen sie
gleich Europameister werden, und wenn wir zwei Mal verlieren,
wollen sie sich gleich ins Meer stürzen.“ (über
die griechischen Fans)
„Modern ist, wer gewinnt. Die Tschechen
haben eine sehr gute Mannschaft, aber entscheiden tun nun
mal die Tore. Fußball gewinnt eben nicht immer der
Beste.“ (zu seiner Mauer-Strategie)
„Ich glaube, ich kann mit meinem Auto
in Athen wieder die Busspur benutzen.“ (nach dem 2:1-Auftaktsieg
gegen Portugal)
„Ich habe meinen Jungs gesagt: ‘Wenn
euch nachts Thierry Henry im Traum erscheint, habt keine
Furcht!‘“ (Vorbereitung aufs Viertelfinale)
„Jetzt ist emotionale Intelligenz gefordert.
Man darf keine vorschnellen Entscheidungen treffen“
(zur deutschen Trainerfrage)
Rudi Völler:
„Ich hatte das Gefühl, dass die Weltmeisterschaft
2006 im eigenen Land nur jemand machen kann, der unbefleckt
ist und einen gewissen Kredit hat.“ (kommentiert seinen
Rücktritt)
„Fatal ist, wenn man am Stuhl hängt
bis zur allerletzten Patrone“ (zum gleichen Thema)
„Die EM ist nun mal in Portugal und
nicht Sibirien“ (auf die Frage, ob für die Spieler
das Turnier Urlaub ist)
„Ich habe es nicht gewusst – und
ich bin auch nicht erschüttert.“ (zu Oliver Kahns
lettischen Vorfahren)
„Das mit dem Schneid abkaufen, haben
doch schon Sepp Herberger und Otto Nerz, oder wie hieß
der genau, gesagt. Das sagt doch jeder Trainer.“ (Völler
zum Floskelalarm vor dem Holland-Spiel)
„Was bedeutet eigentlich den Schneid
abkaufen‘?“ (Nachfrage eines niederländischen
Journalisten)
Luis Felipe Scolari
„Ich weiß nur, dass er mit einer Statue
der Mutter Gottes von Fatima in der Kabine saß und
betete.“ (nachdem er Figo ausgewechselt hat)
„Das ist Krieg, und im Krieg heißt
es: Töten oder getötet werden“ (vor dem
Spiel gegen Spanien)
„Wir haben uns heute verheiratet. Wir
haben die Ringe getauscht und ich habe JA gesagt.“
(zur Vertragsverlängerung)
„Wir sind in dieser Situation, weil
wir keine Qualität haben. Das ist so, als wenn du vier
Jahre lang neben deiner Freundin aufwachst und plötzlich
feststellst, dass sie potthässlich ist“ (nach
dem verlorenen Eröffnungsspiel)
„In Brasilien sagt man, die portugiesische
Nationalmannschaft hat keine Laster: Sie raucht nicht, sie
trinkt nicht, und sie spielt nicht.“ (Schriftsteller
Francisco Vegas nach dem Eröffnungsspiel)
Franz Beckenbauer
„Ich bin davon überzeugt, dass wir in Portugal
eine gute Rolle spielen werden.“ (Beckenbauer lag
diesmal mit fast allen Einschätzungen ein wenig daneben).
„Natürlich gewinnen wir gegen die
Tschechen!“ (dito)
„Es kann nur einen geben, der es richten
kann – Ottmar Hitzfeld“ (dito)
„Ein Mann, der aus 30 Metern eine Fliege
von der Torlatte schießt, trifft aus elf Metern nicht.“
(Recht hat er beim Thema Beckham)
Christian Wörns
„Ich kann versprechen, dass wir bis an die Kotzgrenze
gehen.“ (vor dem Spiel gegen Tschechien)
Philipp Lahm
„Ich habe einen Vor-Vor-Vor-Vor-Vor-Vor-Vertrag
mit Real Madrid.“ (zum angeblichen Interesse von Real
Madrid)
„Ich vermute, dass ich es weiß.
Sicher bin ich mir aber nicht.“ (welcher Niederländer
spielt gegen ihn?)
„Ich kläre hinten, und vorne fliegt
der Ball ins Tor“ (das perfekte Spiel)
Robert Pires
„Du alter Araber hättest auch etwas früher
wach werden können“ (zu den späten Treffern
von Zidane beim Englandspiel)
Marcel Desailly
„Ich habe nicht trainiert und werde älter.“
(ach, nee!)
Fredrik Ljungberg
„Wenn ich in der Nacht vor einem Spiel Sex hatte,
verliere ich jedes Gefühl in meinen Füßen“
(Oha!)
Steffen Simon
„Vielleicht sollte er sich in der Halbzeit mal
diese Mädchenfrisur wegmachen und anfangen wie ein
Kerl zu spielen.“ (zu „Kopfball-Ungeheuer“
Francesco Totti)
Francesco Totti
„Vielleicht liegt es an den Socken.“ (zu
seiner Leistung)
Ottmar Hitzfeld
„Ich kann ruhigen Gewissens sagen, ich wollte
es eigentlich machen, aber ich kann nicht“ (Batterie
leer bei Hitzfeld)
Anders Svensson
„Jetzt weiß ich, wie sich die Engländer
immer fühlen und sich die Holländer bisher gefühlt
haben.“ (nach Schwedens Viertelfinal-K.O.)
Aleksandr Starkovs
„Das ist ein historischer Sieg...“ (nach
dem 0:0 gegen Deutschland)
Kommentatoren
„Du kämpfst mit Harald Schmidt ja um den
Preis für den besten Rücktritt des Jahres. Glaubst
Du, dass Mayer-Vorfelder Dir noch den Rang ablaufen könnte?“
(Thomas Gottschalk zu Rudi Völler)
„Was für ein Arschloch!“
(‚Daily Star‘ zur Leistung von Urs Meier)
„Wenn ich mir den Rooney so ansehe,
würde ich mit an Paul Gascoignes Stelle mal ganz genau
meinen Frauenbekanntschaften von vor 19 Jahren anschauen“
(Hans Mayer zu Wayne Rooney)
„Die meisten Spiele, die 1:0 ausgingen,
wurden gewonnen.“ (Günther Netzer zitiert eine
alte Fußballweisheit)
„Das Spiel war ausgeglichen, darum ist
die Führung der Engländer verdient.“ (Herbert
Prohaska in der Halbzeit England-Frankreich)
„Das ist Haas, der spielt bei West Bromwich
Albion, das hört sich an wie die Betriebsmannschaft
von Harry Potter“ (Johannes B. Kerne beim Spiel Schweiz
gegen Kroatien)
„Antonios Nikopolidis, der sieht aus
wie George Clooney nach einer durchzechten Nacht.“
(Béla Rethy im Endspiel zu Griechenlands Torwart)