Seine Vorhersage für den Endstand in der Gruppe
D der EM-Vorrunde ist gnadenlos deutlich: Die Niederlande
und Tschechien vor dem deutschen Team, das damit bereits
in der Vorrunde scheitern würde.
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Glaubt an den Gruppensieg: Italiens
Trainer Giovanni Trapattoni (Bild: abc.net.au)
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Seine Azzuri hingegen betrachtet Trapattoni als Favorit
in der vergleichsweise schwach besetzten Gruppe C. Der
Trainer rechnet damit, Dänemark, Schweden und Bulgarien
hinter sich zu lassen. Damit träfe Italien dann im
Viertelfinale auf den Zweitplatzierten der deutschen Gruppe
vielleicht für unsere Elf die Chance, Trapattoni
zu zeigen, das er Rudi Völlers Truppe zu früh
abgeschrieben hat.
Momentan käme Trapattoni ein deutsch-italienisches
Viertelfinale angesichts der vermeintlichen Schwäche
der Bundeself wohl sehr recht. Schließlich hält
er die erste Endrundenpartie seines Teams doch für
das Schlüsselspiel der EM. "Ein Sieg in diesem
Viertelfinale würde wohl schon den Einzug ins Finale
bedeuten", sagte der Coach selbstbewusst.
Aufs Weiterkommen hat sich der im Stadion immer elegant
gekleidete Trapattoni auf jeden Fall eingestellt. "Ich
habe viele Anzüge in den Koffer gepackt, da ich möglichst
lange bleiben will", sagte er vor der Abreise seines
Teams nach Portugal. Heiße Mitbewerber um den EM-Titel
seien aber noch Frankreich, Spanien, England, Dänemark
und Gastgeber Portugal.