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  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
  MAGAZIN :: BERICHT

Topp-Einschaltquoten für ARD und ZDF

Die Fußball-EM ist ein wahrer Gassenfeger

Erstellt am 17. Juni, 20:00 Uhr

Die Fußball-Europameisterschaft in Portugal hat sich bisher als großer Zuschauermagnet erwiesen. Besonders der Klassiker Deutschland gegen Holland bescherte den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten eine Topp-Quote.

Hoffentlich halten die Flimmerkisten den permanenten Einsatz aus: Fußball-EM als Quotenbringer.

Das EM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft verfolgten im Durchschnitt 23,54 Millionen Fernsehzuschauer. Das entsprach einem Marktanteil von 67,9 Prozent. Damit war die Begegnung die bisher erfolgreichste Fernsehsendung dieses Jahres. Mehr Zuschauer versammelten sich zuletzt nur beim WM Endspiel 2002 vor den Bildschirmen, als 26,52 Millionen (Marktanteil 88,2 Prozent) das Spiel der Deutschen gegen Brasilien sahen.
Den ZDF-Intendanten Markus Schächter veranlasste dies zum Jubilieren: "Der tolle EM-Einstand der deutschen Elf weckt die Hoffnungen aller Fans auf großartige Fußball- und Fernsehwochen bei den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern.“

:: Spitzenwert für das Deutschland-Spiel

Doch ARD und ZDF können auch mit den bisherigen Quoten der anderen Partien sehr zufrieden sein. So verfolgten 13,28 Millionen Zuschauer am Sonntagabend den Klassiker Frankreich gegen England (Marktanteil 40,1 Prozent). Der 5:0-Kantersieg der Schweden über Bulgarien lockte am Montagabend immerhin fast zehn Millionen Fußball-Fans vor die Glotze. Die bislang niedrigsten Einschaltquoten wurden beim Spiel Schweiz gegen Kroatien gemessen.

:: Fans in Kneipen und vor Leinwänden nicht mitgerechnet

Die Einschaltquoten werden von der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung mit Sitz in Nürnberg ermittelt. Auf der Grundlage von Messungen bei einer repräsentativen Stichprobe berechnet die Anstalt den Wert für die gesamte Bundesrepublik. Die vielen Fans in Kneipen und vor Großleinwand-Übertragungen sind bei den Zahlen nicht mitgerechnet.

Christoph Meichsner

 
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