 |
| Hoffentlich halten
die Flimmerkisten den permanenten Einsatz aus: Fußball-EM
als Quotenbringer.
|
Das EM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft verfolgten
im Durchschnitt 23,54 Millionen Fernsehzuschauer. Das
entsprach einem Marktanteil von 67,9 Prozent. Damit war
die Begegnung die bisher erfolgreichste Fernsehsendung
dieses Jahres. Mehr Zuschauer versammelten sich zuletzt
nur beim WM Endspiel 2002 vor den Bildschirmen, als 26,52
Millionen (Marktanteil 88,2 Prozent) das Spiel der Deutschen
gegen Brasilien sahen.
Den ZDF-Intendanten Markus Schächter veranlasste
dies zum Jubilieren: "Der tolle EM-Einstand der deutschen
Elf weckt die Hoffnungen aller Fans auf großartige
Fußball- und Fernsehwochen bei den beiden öffentlich-rechtlichen
Sendern.“
:: Spitzenwert für
das Deutschland-Spiel
Doch ARD und ZDF können auch mit den bisherigen
Quoten der anderen Partien sehr zufrieden sein. So verfolgten
13,28 Millionen Zuschauer am Sonntagabend den Klassiker
Frankreich gegen England (Marktanteil 40,1 Prozent). Der
5:0-Kantersieg der Schweden über Bulgarien lockte
am Montagabend immerhin fast zehn Millionen Fußball-Fans
vor die Glotze. Die bislang niedrigsten Einschaltquoten
wurden beim Spiel Schweiz gegen Kroatien gemessen.
::
Fans in Kneipen und vor Leinwänden nicht mitgerechnet
Die Einschaltquoten werden von der Gesellschaft für
Konsum-, Markt- und Absatzforschung mit Sitz in Nürnberg
ermittelt. Auf der Grundlage von Messungen bei einer repräsentativen
Stichprobe berechnet die Anstalt den Wert für die
gesamte Bundesrepublik. Die vielen Fans in Kneipen und
vor Großleinwand-Übertragungen sind bei den
Zahlen nicht mitgerechnet.
Christoph Meichsner