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Verwirrung um Alarm
Terrorangst: Araber filmen Marktplatz
Erstellt am 20. Juni, 01:36 Uhr
Faro ist das Quartier der deutschen Nationalmannschaft.
Genau in dieser beschaulichen Stadt an der Algarve werden
jetzt die Ängste vor einer EM unter dem Zeichen des Terrors
genährt. Möglicherweise kundschafteten drei mutmaßliche
Araber die Stadt nach Anschlagzielen aus. Eine "spezifische
Bedrohung" wird jedoch von der Polizei verneint.
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Durch die Terrormeldung in Alarmbereitschaft:
Portugiesische Sicherheitskräfte
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Die Polizei fahndet nach Angaben der heimischen Tageszeitung
"O Público" nach drei Personen, die Parkhäuser,
Tiefgaragen sowie den Marktplatz in Faro mit der Videokamera
filmten. Die drei mutmaßlichen Araber wurden dabei
selbst von Überwachungskameras aufgenommen und durch
Sicherheitsbeamte zur Rede gestellt. Nachdem das Trio
zunächst ohne belastende Beweise wieder auf freien
Fuß kam, wurde nun eine internationale Anti-Terror-Einheit
auf diesen Fall aufmerksam.
Bisherige Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen
vor einigen Tagen über London in das EM-Gastgeberland
einflogen. Nach der Landung mietete das Trio per Kreditkarte
ein Auto an. Bezeichnenderweise läuft der Mietvertrag
bis zum Sonntag. An diesem Tag trifft im letzten Spiel
der Gruppe A Griechenland unter Otto Rehhagel auf Russland.
Für Bedenken unter den fahndenden Beamten sorgte
auch die Tatsache, dass auf dem gefilmten Marktplatz tausende
Fans regelmäßig die EM-Spiele über eine
Großleinwand verfolgen. Dass portugiesische Innenministerium
war bis dato zu keiner Stellungnahme bereit. Auch ein
Sprecher der Polizei in Faro konnte keine konkreten Aussagen
tätigen. Es liege "keine spezifische Bedrohung
vor", so der Beamte.
Markus Mähler
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