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  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
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Tragischer Zwischenfall in Lissabon

Englischer Anhänger erstochen

Erstellt am 22. Juni, 11:55 Uhr

Von einem Todesfall wurde die Partie Kroatien gegen England am Montagabend überschattet. Ein englischer Fußballfan ist in der Nacht zu Dienstag nach dem 4:2-Sieg seines Teams niedergestochen worden und starb wenig später an seinen Verletzungen.

Im Lissabonner Stadtteil Rossio kam es zu dem tödlichen Zwischenfall.

Wie die portugiesische Nachrichtenagentur „Lusa“ mitteilte, ereignete sich die Tat im zentral gelegenen Lissabonner Stadtteil Rossio. Sie beruft sich dabei auf Angaben der Polizei. Demnach hatte ein Ukrainer versucht, den 27-jähriger Briten auszurauben und ihn mit einem Messer attackiert. Auf dem Weg zum Krankenhaus erlag der Brite seinen schweren Herzverletzungen. Der Angreifer wurde als Tatverdächtiger festgenommen.

Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, dass es sich bei dem Täter um einen Kroaten handle. Dies wurde nun korrigiert. Die Behörden betonten, dass der Vorfall in keinem Zusammenhang mit der Europameisterschaft stehe. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gab es nach dem Spiel keine nennenswerten Ausschreitungen zwischen den beiden Fangruppen.

Die englische Nationalmannschaft gewann ihr letztes Gruppenspiel gegen Kroatien Stunden zuvor im „Estadio da Luz“ von Lissabon mit 4:2 Toren und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale. Der Brite hatte den Triumph seiner Mannschaft bis tief in die Nacht mit einigen Landsleuten gefeiert

Robert Nößler

 
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