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Nachfolge Völlers noch offen
Kein „Königreich Deutschland“ für
Otto Rehhagel
Erstellt am 27. Juni, 17:35 Uhr
Der griechische Nationalcoach Otto Rehhagel hat sich
aus dem Rennen um die Nachfolge des zurückgetretenen
deutschen Teamchefs Rudi Völler ausgeklingt. „Ich
werde bei den Griechen bleiben“, sagte der 65-Jährige
dem ZDF. „Es sei denn, die sagen: Es reicht jetzt.“
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| Schwört den Griechen Treue bis
2006: Nationalcoach Otto Rehhagel. |
Nachdem die griechische Mannschaft aber das EM-Viertelfinale
erreicht hat, erscheint diese Möglichkeit eher unwahrscheinlich.
Rehhagels Vertrag läuft außerdem noch bis 2006,
so dass „König Otto“ sein Team noch zur WM
in Deutschland führen will. „Ich kann die Leute
doch nicht im Stich lassen“, sagte der langjährige
Werder-Coach.
:: Hitzfeld ist sich plötzlich nicht
mehr sicher
Indes schaltet auch Ottmar Hitzfeld einen Gang zurück.
Nachdem er zunächst den Job als Nationaltrainer als
logische Folge seiner bisherigen Karriere bezeichnet hatte,
beziffert der Ex-Bayern-Coach seine Chancen auf die Übernahme
des Trainerstuhls auf weniger als 50 Prozent.
Hitzfeld begründete dies damit, dass er erst mit
seiner Frau darüber sprechen müsse. „Sie
hat sich gefreut, dass ich das nächste Jahr etwas
anderes mache. Ich wollte ein Jahr regenerieren, mich
nicht dem Druck aussetzen“, sagte er der „Welt
am Sonntag“.
:: Völler:
Ottmar ist gute und logische Lösung
Dabei hat nun auch Rudi Völler eine Lanze für
Ottmar Hitzfeld gebrochen und ihn zu seinem idealen Nachfolger
auserkoren. „Ottmar ist auf Grund seiner Erfolge,
seiner Erfahrung, Titel und Art für die Nationamannschaft
sicherlich eine sehr gute und logische Lösung“,
sagte der zurückgetretene Teamchef der „Bild
am Sonntag“.
Till Schröder
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