Kontakt  |  Gewinnspiel  |  Impressum  
 
  :: Das Online-Magazin der Leipziger Journalistik zur Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal
 
  MAGAZIN :: BERICHT

Nachfolge Völlers noch offen

Kein „Königreich Deutschland“ für Otto Rehhagel

Erstellt am 27. Juni, 17:35 Uhr

Der griechische Nationalcoach Otto Rehhagel hat sich aus dem Rennen um die Nachfolge des zurückgetretenen deutschen Teamchefs Rudi Völler ausgeklingt. „Ich werde bei den Griechen bleiben“, sagte der 65-Jährige dem ZDF. „Es sei denn, die sagen: Es reicht jetzt.“

Schwört den Griechen Treue bis 2006: Nationalcoach Otto Rehhagel.

Nachdem die griechische Mannschaft aber das EM-Viertelfinale erreicht hat, erscheint diese Möglichkeit eher unwahrscheinlich. Rehhagels Vertrag läuft außerdem noch bis 2006, so dass „König Otto“ sein Team noch zur WM in Deutschland führen will. „Ich kann die Leute doch nicht im Stich lassen“, sagte der langjährige Werder-Coach.

:: Hitzfeld ist sich plötzlich nicht mehr sicher

Indes schaltet auch Ottmar Hitzfeld einen Gang zurück. Nachdem er zunächst den Job als Nationaltrainer als logische Folge seiner bisherigen Karriere bezeichnet hatte, beziffert der Ex-Bayern-Coach seine Chancen auf die Übernahme des Trainerstuhls auf weniger als 50 Prozent.

Hitzfeld begründete dies damit, dass er erst mit seiner Frau darüber sprechen müsse. „Sie hat sich gefreut, dass ich das nächste Jahr etwas anderes mache. Ich wollte ein Jahr regenerieren, mich nicht dem Druck aussetzen“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

:: Völler: Ottmar ist gute und logische Lösung

Dabei hat nun auch Rudi Völler eine Lanze für Ottmar Hitzfeld gebrochen und ihn zu seinem idealen Nachfolger auserkoren. „Ottmar ist auf Grund seiner Erfolge, seiner Erfahrung, Titel und Art für die Nationamannschaft sicherlich eine sehr gute und logische Lösung“, sagte der zurückgetretene Teamchef der „Bild am Sonntag“.

Till Schröder

 
Aktuelle Ergebnisse