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Professur für Entwicklungspsychologie

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Allgemeiner Forschungsrahmen

Die Forschungsvorhaben dieser Professur beruhen auf der Annahme, dass Entwicklung über die gesamte Lebensspanne bis ins hohe Alter hinein möglich ist. Dieser Entwicklungsbegriff beinhaltet auch, dass zu jedem Zeitpunkt im Leben neue Prozesse beginnen können, jeder Einzelne Reserven hat und sein Verhalten Plastizität besitzt sowie neben allgemeinen Entwicklungsverläufen kontextabhängige und individuelle Differenzen hinsichtlich des Zeitpunktes, des Ausmaßes und der Richtung von Entwicklungsverläufen beobachtet werden können.

Mit Blick auf die Entwicklungsbereiche liegt der Forschungsschwerpunkt dieser Professur auf Emotionen und ihren Verschränkungen mit motivationalen, sozialen und kognitiven Prozessen. Dabei geht es zum einen darum, die emotionale Entwicklung über die Lebensspanne zu beschreiben und zu verstehen; zum anderen ist es unser Ziel, die Funktionen von Emotionen und emotionalen Kompetenzen für eine erfolgreiche Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen zu untersuchen.

Unsere methodischen Forschungsschwerpunkte sind überwiegend im Bereich der experimentellen Entwicklungspsychologie angesiedelt. Im Zentrum des Interesses stehen multimethodale Erhebungen, bei denen behaviorale und physiologische Daten miteinander in Beziehung gesetzt werden.

Aktuelle Forschungsprojekte

Altersunterschiede in der emotionalen Reaktivität
Formen der Emotionsregulation über die Lebensspanne
Emotionsdarstellung und –erkennung in der bildenden Kunst
Empathie: Akkuratheit und Mitgefühl
Das Stabilitätsparadox affektiven Wohlbefindens
Psychologie der Weisheit


Öffentlichkeitsarbeit

Beitrag zum Thema "Alt sein macht glüklich" in der Sendung "W wie Wissen" (WDR-Produktion; TV: ARD)
home Robert Neumann, E-Mail, 29.03.11