Förderung der Forschergruppe
Die Forschergruppe "Sprachtheoretische Grundlagen der
Kognitionswissenschaft - Sprachliches und konzeptuelles Wissen"
ist aus der Kooperation von WissenschaftlerInnen der
Universitäten in Leipzig, Jena und Berlin entstanden. Sie wird
getragen von
Die Forschergruppe wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern
finanziert (Kennzeichen FOR 349):
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1. Förderperiode: Januar 2000 bis Dezember 2001,
verlängert bis Dezember 2002
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2. Förderperiode: Januar 2003 bis Dezember 2005 (bereits
bewilligt)
Ziele des Programms
Die Forschergruppe 349 wurde 2002 positiv evaluiert und hat mit 7
Projekten ihre zweite Förderphase begonnen. Das Verhältnis
von Grammatik und Sprachverarbeitung wird nun durch ein eigenes
Projekt thematisiert. Die weiterführenden Projekte beantworten:
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Wie ist das Verhältnis von sprachlichem und konzeptuellem
Wissen? Ausgangspunkt ist eine Mehrebenensemantik mit nicht
scharfen Grenzen zwischen semantischem und konzeptuellem Wissen.
Die unterspezifizierten Lexikoneintragungen werden im Kontext
schrittweise angereichert und inferentiell interpretiert.
Schwerpunkte der Forschung sind Untersuchungen zur
Ereignisontologie und zum Stereoptypenwissen über Ereignisse.
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Welches sind die Quellen sprachbezogener Inferenzen? Das Verstehen
von Texten ist ein Vorgang produktiver Interpretation mit
Inferenzen als grundlegendem Instrumentarium. Der Forschergruppe
geht es um den Konnex zwischen auf Wahrheitsbedingungen basierter
kompositionaler Semantik und inferenzbasierter
implikatur-gesteuerter Diskurssemantik.
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Was treibt syntaktische Bewegungen an? In morphologiereichen
germanischen und slawischen Sprachen wird syntaktische Bewegung von
morphosyntaktischen und pragmatischen Bedingungen gesteuert. Es
entsteht ein Modell, das deren Realisierung auf allen grammatischen
Ebenen und im Vergleich von Einzelgrammatiken beschreibt.
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Wie autonom sind prosodische Muster? Auch die prosodischen
Bausteine, Strukturen und ihre Bedeutungen sind
kontextabhängig. Weitere Experimente sollen zeigen, was alles
Kontext für prosodische Muster darstellt.
In ihrer Fortsetzungsphase wird FOR349 sowohl die modulare Sicht auf
die grammatischen Erscheinungen als auch die Untersuchung ihrer
Verwendungsbedingungen im Text verstärken.
Letzte Änderung am 08.02.03