Allgemeine Informationen
DEEP IMPACT
Die Projekte und ihre Mitarbeiter
Projektübergreifende Aktivitäten
Bisherige Aktivitäten
Projekt 1: Rekonstruktion der Sprechakttheorie
Projekt 2: Pragmatische Implikationen
Projekt 3: Sprechhandlung und Interpretation
Projekt 4: Erklärungskohärenz
Projekt 5: Computationale Dialektik
Gäste der Forschergruppe
Texte
Kunst-Kommunikation
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Ein großer Teil unserer Kommunikation findet implizit - d.h. zwischen
den explizit formulierten Zeilen – statt: So gut wie nie erschöpft sich
das, was wir meinen, in dem, was wir explizit sagen. Als Hörer haben wir
in der Regel keine Schwierigkeiten zu erfassen, was uns der Sprecher implizit
zu verstehen geben will. Wie lässt sich das erklären? Die Antwort,
die Paul Grice gegeben hat: Das implizit Gemeinte erfassen wir, indem wir dem
Sprecher Kooperativität (inbes. die Befolgung gewisser
Konversationsmaximen) unterstellen - und auf diese Unterstellung verlassen wir
uns auch als Sprecher, wenn wir erwarten, verstanden zu werden. Dieser Ansatz
hat sich in der Sprachphilosophie und in der linguistischen Pragmatik bereits
als äußerst fruchtbar erwiesen. Aber von einer Theorie im engeren
Sinne kann man bisher nicht reden. Dies soll sich durch das Projekt
ändern. Unser Hauptziel ist die Entwicklung einer Theorie
konversationeller Implikaturen, die in die bereits entwickelte Allgemeine
Kommunikationstheorie plus der darauf aufbauenden Handlungstheoretischen
Semantik eingebettet ist. Unsere beiden wichtigsten Schritte: Die Explikation
eines allgemeinen Begriffs pragmatischer Implikationen und die Rekonstruktion
und Bewertung der bisherigen Vorschläge zum Thema implizite Kommunikation.
Mehr dazu in Englisch
Abstracts P2
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