Textarten

Alle bekannten Textsorten oder -formen aufzuzählen und deren wesentliche Merkmale zu schildern, würde bei weitem den hier festgesetzten Rahmen sprengen. Die für das Studium und den Wissenschaftsbetrieb gängigsten Formen sind:

> der/das Essay
> das Protokoll
> das Exzerpt vs. das Abstract
> das Thesenpapier (handout)
> die Seminar- oder Hausarbeit

Die genannten Textarten werden häufig unter die Gruppe "wissenschaftliche Arbeiten oder Texte" subsumiert. Unter dieser Rubrik finden sich weitere Arten von Texten, welche für die Zeit nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium von Bedeutung sind. Dazu gehören Forschungsberichte, Dissertationsschriften, Habilitationsschriften, wissenschaftliche Artikel in Fachzeitschriften, Artikel für Sammelbände oder wissenschaftliche Texte als Grundlage von Monografien.

Essay

Es|say der od. das; -s, -s : Abhandlung, die eine literarische od. wissenschaftliche Frage in knapper u. anspruchsvoller Form behandelt (Duden-Fremdwörterbuch)

Protokoll

Als Protokolle werden solche Aufzeichnungen bezeichnet, die nach einem definierten, in der Regel gleich bleibenden, Schema angefertigt werden. (Wikipedia > Link)

Excerpt

Ex|zerpt das; -[e]s, -e: schriftlicher, mit dem Text der Vorlage übereinstimmender Auszug aus einem Werk (Duden-Fremdwörterbuch)

Abstract

Ab|s|tract ['] das; -s, -s : kurzer Abriss, kurze Inhaltsangabe eines Artikels od. Buches (Duden-Fremdwörterbuch)

Thesenpapier (handout)

Ein Thesenpapier dient der Unterstützung eines wissenschaftlichen Vortrags oder Referats und präsentiert den Inhalt des mündlichen Vortrags in gebündelter Kurzform. (Wikipedia > Link)

Seminar- oder Hausarbeit

Eine Seminararbeit ist eine meist schriftliche Studienarbeit, die im Rahmen eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums eine (Teil-) Prüfungsleistung darstellt. Sie umfasst je nach Studiengang zwischen 12 und 30 Seiten im DIN A4 Format. Die Seminararbeit ist als wissenschaftliche Arbeit vor allem eine Übung für das Erlernen der Techniken und Anforderungen. Aufgrund angenommener mangelnder Erfahrung des Verfassers ist sie - selbst bei öffentlicher Zugänglichkeit (z. B. über das Internet) - nicht zitierfähig. (Wikipedia > Link)