Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten
Wissenschaftliches Arbeiten
Die Kenntnis der Regeln für das wissenschaftliche Arbeiten ist für ein erfolgreiches
Studium notwendige Voraussetzung. Erst wenn man diese Regeln verstanden hat und ihre Anwendung
zur Arbeitsroutine geworden ist, kann man sinnvoll von wissenschaftlichem Arbeiten sprechen.
Die Form der wissenschaftlichen Vorbildung nennt man auch Propädeutik. Inhaltlich untergliedert sich diese
in systematische und formale Aspekte.
Da die Systematik des wissenschaftlichen Arbeitens, d.h. das Erlernen systematischer Vorbedingungen der Bearbeitung
eines Themas Teil der Grundausbildung des Soziologiestudiums ist, wird hier von einer auführlichen Erläuterung
abgesehen.
Systematischer Aufbau
Grob skizziert, findet die systematische Bearbeitung eines Themas unter der Verwendung von bestimmten...
> theoretischen Ansätzen,> empirischen Befunden,
> Forschungsmethoden,
> Arbeitsmethoden statt.
Formaler Aufbau
Damit schriftliche Arbeiten in ihrer Argumentation verständlich,
nachvollziehbar und überprüfbar sein können,
müssen sie gewissen formalen Standards genügen. Diese Standards werden im
weitesten Sinne von allen im wissenschaftlichen Betrieb tätigen Personen geteilt.
Wesentliche formale Aspekte sind ...
> der Aufbau, d.h. die Gliederung der Elemente einer Arbeit,
> die Gestaltung der Arbeit (Layout und Typografie),
> das Anfertigen von Quellennachweisen (Zitate, Tabellen und Abbildungen).
Eine bisweilen etwas verwirrende Angelegenheit stellt die Existenz von verschieden
formalen Standards dar, deren jeweilige Anwendung zum Teil auf die Eigenständigkeit von
Notationssystemen der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen verweist. Um hier Klarheit zu
erlangen empfiehlt es sich, die Notationsweise gängiger Fachliteratur oder Fachzeitschriften
zu recherchieren.
Für gewöhnlich gilt, dass Arbeiten, die den elementaren formalen Standards nicht genügen, entweder unbewertet zur
Korrektur oder als nicht bestanden zurückgegeben werden.
