Hauptgebäude des Geophysikalischen Observatoriums Collm
Das Objekt ist eine Außenstelle des Leipziger Institutes für Meteorologie (LIM) und des
Institutes für Geophysik und Geologie der Universität Leipzig.
Am Observatorium Collm der Universität Leipzig sind in den letzten
drei Jahrzehnten kontinuierliche experimentelle Untersuchungen zur Physik
der Hochatmospäre durchgeführt worden, die sich im wesentlichen
auf bodengebundene Windmessungen im
Mesopausenbereich (80 - 110 km Höhe) stützen. Die Arbeiten befassen
sich hauptsächlich mit der Klimatologie und dem Zusammenwirken
der unterschiedlichen Schichten der mittleren und unteren Atmosphäre.
In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Untersuchungen bekanntgeworden,
die Teilaspekte dieses Themas behandeln, doch fehlen zusammenfassende und
vor allem systematische Untersuchungen zu dem Ausmaß, in dem sich auf
den einzelnen Zeitskalen (von internen Schwerewellen bis zu interdekadischen
Variationen) die Atmosphärenschichten gegenseitig beeinflussen.
Die Arbeiten am Institut für Meteorologie in Leipzig liefern
hierfür einen Beitrag. Die Hauptarbeitsgebiete liegen auf den
Themenbereichen Klimatologie der oberen
mittleren Atmosphäre, Untersuchung von Trends und Langzeitvariationen
sowie der Wechselwirkung der verschiedenen Atmosphärenschichten
untereinander.