Bereich fuer Genetik / Department of Genetics
 

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Forschungsschwerpunkte


 
Prof. Dr. Heinz Sass
Die Forschung am Lehrstuhl für Genetik (Prof. Dr. Heinz Sass) überspannt thematisch die Molekulargenetik, Genomik sowie die Entwicklungs- und Neurogenetik. Schwerpunkte der Forschungsarbeit  - vorzugsweise am Modellorganismus Drosophila  -  sind
 
(i) Die Komposition und Modifikation von Chromatin sowie die Organisationsstruktur polytäner Chromosomen
(ii)  Die Identifikation von neuen Genen im Fliegengenom mit den Genfallenvektoren pHS155 und pHS160
(iii)  Genom-Evolution und
(iv)  Mechanismen, die die Genaktivität auf molekularem und zellulärem Niveau steuern einschließlich  eines Fliegenmodells für das Studium humaner Krankheiten.
(v)  Philosophische Dimensionen der Genontologie sind Thema einer interdisziplinären Zusammenarbeit unter Leitung des Philosophen (Wolfgang-Paul-Preisträger) Prof. Dr. Barry Smith (http://www.ifomis.uni-leipzig.de).
Das Vorhaben „Formen des Lebens. Philosophische Dimensionen der aktuellen biomedizinischen Forschung“ wird inzwischen (April 2004) von der VolkswagenStiftung im Rahmen ihrer Förderinitiative „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ unterstützt
(http://db.uni-leipzig.de/aktuell/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=1458).

Die Projekte wurden in den Forschungsberichten der Arbeitsgruppe Genetik 2007 und der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie 2007 vorgestellt.
 
 

Dr. Bert R. E. Klagges
 
(i)  Die Analyse der Expression von „humanen Krankheitsgenen“ im Modellorganismus Drosophila melanogaster ist eine Thematik unserer neurogenetischen Forschungsarbeit. 
(ii) 

 

Zudem arbeiten wir daran mit Genfallenvektor pHS155 neue, womöglich neurospezifische Gene im Fliegengenom aufzuspüren. Die Klonierung und Charakterisierung neurospezifischer Gene und die funktionelle Analyse der Genprodukte bietet die Grundlage für ein besseres Verständnis der Funktionsweise einer Nervenzelle. Die dabei gewonnenen Veränderungen des Nervensystems bilden auch die Basis für die Aufklärung von Mechanismen, die zu pathologischen Veränderungen des Nervensystems führen. Das Fliegenhirn dient uns dabei als Modellsystem.
(iii)  Ein grundlegender Beitrag im Projekt Genontologie ist die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Barry Smith.

Die Projekte wurden im Forschungsbericht 2007 zusammengestellt.
 
 

Dr. Veiko Krauß
1999-2009  
(i)
 
Zusammenspiel von Struktur und Funktion in der Histon-Methyltransferase Su(var)3-9 (Krauß und Reuter 2000, Schotta et al. 2002, Ebert et al. 2004, Krauß et al. 2006). Vergleichende evolutionäre Untersuchungen an Su(var)3-9-Genen von Arthropoden helfen, die Funktion dieses auch beim Menschen intensiv untersuchten Faktors der Gen-Stilllegung zu verstehen. Eine zusammenfassende Darstellung der Methylierung des konservierten 9. Lysins im Histon H3 von Eukaryoten ist in Krauss 2008 zu finden.
(ii)  Evolution Su(var)3-9-homologer Methyltransferasen in Pflanzen (Baumbusch et al. 2001, Naumann et al. 2005)
(iii) Evolution des „composite gene“ mod(mdg4) in Zweiflüglern und Schmetterlingen (Dorn und Krauß 2003, Krauß und Dorn 2004). Trans-splicing ist eine effiziente Art, zahlreiche Transkriptvarianten feinreguliert auf engen genomischen „Raum“ zu exprimieren.
(iv) Die Evolution der Genstruktur der hoch konservierten Translationsinitiationsfaktor-Untereinheit eIF2gamma (Krauß et al. 2005) führte zur genomweiten Untersuchung der Intronpositionsverteilung zwecks phylogenetischer Analyse. Die relative Reihenfolge von Introninsertionen während der Evolution wurde zur phylogenetischen Analyse der Genome holometaboler Insekten genutzt (Krauß et al. 2008, Dieser Link ist nur für nichtkommerzielle Nutzung bestimmt).
(v) Struktur, Evolution und Funktion des Dip1-Gens


[Lehrstuhl für Genetik]

Letzte Änderung am 30.08.2008
© Sass/Klagges/Krauß