Umweltgeophysik/Geoelektrik

 


  Publikationen



Aktuelle Projekte
 

Salinargeophysik

Mit einer Kombination verschiedener zerstörungsfreier geophysikalischer Verfahren (Seismik, Ultraschall, Georadar, Elektromagnetik, Geoelektrik) wird die Integrität von Salzbergwerken untersucht, um eine Bewertung der geologischen Barriere von Untertagedeponien und Endlagern, Tunneln zu ermöglichen. mehr...

 

Geoelectrics Eger Rift

The epicentral area around Nový Kostel/NW-Bohemia is favorised as location for a deep borehole. The target area of the proposed drilling project is situated in the Eger Rift, a geodynamically active part of the Variscan orogenic belt in Europe. Western part of the Eger Rift is characterised by repeated occurrence of intraplate earthquake swarms, by numerous mineral springs, and CO2 emissions. Such phenomena are usually related to volcanic activity. mehr... (nur in Englisch)

 

Geoelektrische Untersuchung magmatischer Entgasungszonen

Geoelektrische Untersuchungen in einem Mofettenfeld des Eger-Rifts/NW-Böhmen zur Charakterisierung stofflicher und struktureller Untergrundeigenschaften in natürlichen Entgasungszonen mehr...

 

Geoelektrisches Monitoring der CO2-Verpressung in Ketzin, Deutschland

In Sandsteinschichten in 650 m Tiefe im Untergrund von Ketzin, Brandenburg, soll das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) gelagert werden. Das Projekt soll helfen, das wissenschaftliche Verständnis der geologischen Speicherung von CO2 weiter zu entwickeln und die im Untergrund ablaufenden Prozesse der CO2 Injektion praktisch zu erforschen. mehr...

 
Abgeschlossene Projekte
 

ELISA

Mit Hilfe der elektrischen In-Situ Apparatur (ELISA) können elektrische Eigenschaften weicher Sedimente an den Gewässerböden (Meeren, Seen oder Flüssen) räumlich bestimmt und daraus Porosität, Wasser- und Gasgehalt sowie Salinität des Porenwassers abgeleitet werden. Einsatz u.a. zur Untersuchung von Pockmarks (Süßwasseraustritten) in der Ostsee.

 

FEM Modellierung mit adaptiven Netzen

Modellrechnungen elektrischer Felder in der Erde bilden die Voraussetzung für die geoelektrische Tomographie. Das Projekt befasst sich damit, die speziellen Vorzüge der FEM (Finite Element Methode) wie adaptive Netze und Berücksichtigung von Topographie für die Geoelektrik nutzbar zu machen.

 

Vulkan Merapi - Eruptionselektrik

In einem internationalen Forschungsvorhaben erkunden wir den indonesischen Hochrisikovulkan in Zentraljava. Geoelektrische Tomographie liefert Bilder der Verteilung vulkanischer Wässer und Magma. Eine Dauermessstation am Gipfel soll die Vorhersage vulkanischer Krisen verbessern.

 

Long Valley Caldera

Die Long Valley Caldera (Kalifornien) wird im Rahmen des USGS Volcano Hazard Programs sowie des ICDP-Programms intensiv beobachtet. Die Aufgabe des Forschungsvorhabens besteht in der Untersuchung geoelektrischer Parameter zur Beschreibung des Zustandes der Caldera und des resurgenten Doms. mehr...

 

Das tertiäre Maar von Baruth

Ein bekanntes Minimum des Erdschwerefeldes nahe der Ortschaft Baruth (Lausitz) wurde als tertiäres Maar interpretiert. Tiefengeoelektrische Tomographie half, einen optimalen Ansatzpunkt für eine paläoklimatologisch interessante Bohrung ins Tiefste des Maars zu finden. mehr...

 

Monitoring eines Salztracer Experiments

Tracerexperimente dienen der Bestimmung der Richtung und Geschwindigkeit von Grundwasserströmungen. In diesem Experiment in der Elbaue bei Torgau wurde die Ausbreitung einer Salzwasserfahne im Untergrund elektrisch beobachtet und mit Prozeßquotiententomographie sichtbar gemacht.

 

Kontinentale Tiefbohrung (KTB) - ERT zur Tiefenerkundung

Zur Erkundung der oberen Erdkruste im Umfeld der KTB nahe Windischeschenbach wurde 1994 die bis dahin nur im Flachbereich (Ingenieur- und Umweltgeophysik) etablierte Elektrische Tomographie (ERT) mit einem 22 km langen Profil auf Erkundungstiefen von einigen km angewandt.

 

Kontinentale Tiefbohrung (KTB) - Kontrolle von Fluidbewegungen nach dem Injektionstest in der KTB-Vorbohrung mittels VES 2005/2006

In diesem Projekt war das Monitoring zeitlicher und räumlicher Leitfähigkeitsänderungen geplant, die durch Fluidbewegungen im Bereich der KTB-Vorbohrung als Folge des KTB- Injektionsversuches verursacht werden. Weil sich das injizierte Wasser in seiner Leitfähigkeit sehr stark von dem natürlichen Fluid unterscheidet, sind vor allem elektrische Methoden zum Nachweis dieser Bewegungen geeignet. mehr...

 

Kontinentale Tiefbohrung (KTB) - Kontrolle von Fluidbewegungen mittels VES 2003/2004

Elektrische Widerstandsmessungen zur Kontrolle von Fluidbewegungen durch Pump- oder Injektionsexperimente in der Vorbohrung der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB-VB). Mit dem Vertikalelektrodensystem VES können sowohl vertikale (in-hole-Messungen) als auch azimutale Fluidbewegungen (surface-hole-Messungen) bestimmt werden. mehr...

 

Petroelektrische Tomographie an Bohrkernen der KTB

Mit der Variante der Elektrischen Widerstandstomographie, die speziell für zylinderförmige Körper entwickelt wurde, kann die räumliche Verteilung des spezifischen elektrischen Widerstandes im Innern von Bohrkernen bestimmt werden. Für die Bohrkerntomographie wurde ein spezieller Messplatz und eine 2D-Inversionssoftware (ELTKRN) entwickelt.
Das Verfahren wurde später erfolgreich zur Untersuchung des Gesundheitszustandes von Bäumen (Baumtomographie) und des Zustandes von Säulen im Pergamon-Museum in Berlin eingesetzt.