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Massenspektrometrie
Die Massenspektrometrie ist eine Methode zur Bestimmung des Fraktionierungsgrades eines Isotopenpaares in einer Probe relativ zu einem Standard. Dabei nutzt man aus, daß bewegte, elektrisch geladene Teilchen von ihrer Flugbahn abgelenkt werden, wenn sie auf ein Magnetfeld treffen. Leichte Moleküle werden stärker abgelenkt als schwere, so dass die Teilchen räumlich nach ihrer Masse getrennt werden. Gemessen werden Kohlenstoff- und Sauerstoff-Isotope nicht als einzelne Ionen, sondern als CO2+-Molekül, das durch die Auflösung des Karbonats mit Säure erzeugt wird. Von allen möglichen Kombinationen der Isotope 12C, 13C, 16O, 17O und 18O, die ein CO2 Molekül aufbauen können, sind nur drei statistisch relevant: 44CO2, 45CO2 und 46CO2. Aus diesen drei Werten kann delta13C und delta18O berechnet werden.
Am Institut kommt das Massenspektrometer MAT 253 zusammen mit der Kiel IV Karbonataufbereitungsanlage der Firma ThermoFisher zum Einsatz. Das MAT 253 ermöglicht hochpräzise Messungen des Deltawertes (Standardabweichung <0,04 Promille für delta13C bzw. <0,08 Promille für delta18O) bei Einsatz geringster Mengen Karbonat (20 Millionstel Gramm). Mittels der Kiel IV Karbonataufbereitungsanlage können bis zu 46 Proben vollautomatisch gemessen werden. |