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Dr. Heinke Fabritius

Projekt: Begegnung - Wahrnehmung - Erinnerung. Studien zur medialen Inszenierung und Kommemoration der osmanischen Expansion im historischen Ungarn von 1552 bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhundert
Projektgruppe: Orientperzeption

Kurzvita

Geb. 1968 in Dej, Rumänien. 1996 MA in Kunstgeschichte und Philosophie an der Technischen Universität Berlin. 2006 Promotion bei Prof. Dr. Robert Suckale. 1997-99 Stipendiatin des Landes Berlin. 2000–-2007 Kulturreferentin am Goethe-Institut Berlin sowie Tätigkeit für Galerien und die staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz. 2001–02 Stipendiatin Stiftung Weimarer Klassik. 2004–2005 Projekt "Tschechischer Kubismus" (Tschechische Bibliothek, finanziert von der Robert Bosch Stiftung). 2006–2007 Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin und an der Humboldt-Universität, Stipendiatin der Klassik Stiftung Weimar. Seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO.

Arbeitsschwerpunkte

  • Alteritätskonzepte in der Bildniskunst Ostmitteleuropas um 1700
  • Landschafts- und Historienmalerei des 19. Jahrhunderts in Budapest, Wien, Prag und München
  • Forschungen zum bildnerischen Denken und zur Praxis der Zeichnung von 1800 bis in die Gegenwart

Publikationen

Monographien / Herausgeberschaft
  • Die italienischen Landschaftszeichnungen Franz Hornys. Eine Studie zum bildnerischen Denken um 1820. Dissertation, Berlin 2006. Im Anhang: Publikation und Kommentar des Tagebuchs von Franz Horny, Berlin 2009.
  • (hg. zusammen mit Hagedorn) Frühling in Prag oder Wege des Kubismus. (Tschechische Bibliothek), Stuttgart 2005
Aufsätze
  • Von Notenständern und anderem: Die Zeichnerin Hanna Hennenkemper. In: Prolog 2. Heft für Zeichnung und Text. Anton Schwarzbach (Hg.), Berlin 2008, 20.
  • Frühling in Prag oder Wege des Kubismus, Einleitung. In: Fabritius/Hagedorn (Hg.): Frühling in Prag oder Wege des Kubismus, Stuttgart 2005, 5-28.
  • Anna MatouÅ¡ková - Vom Hören auf Licht und Farbe. In: art & fenomen. Filosofie v umení / Philosophie in Kunst (Katalog tschech., engl., dt.), Prag 2004, 53-57.
  • Franz Theobald Horny. Über die Grenzen nazarenischer Zeichenkunst. In: Weltkunst, Aktuelle Zeitschrift für Kunst und Antiquitäten, 12 (2002), 1865-1867.
Rezensionen/ Besprechungen
  • Konf.-Rezension:Transformationen der Moderne um 1900 - Künstler aus Ungarn, Rumänien und Bulgarien in München, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 11./12. Juni 2008. In: www.arthist.net/REV-CONF/5.August2008
  • Ausst.-Rezension: gem. mit Gerhard Kegel: "Franz Theobald Horny, ein Romantiker im Lichte Italiens". In: Kunstchronik 5 (1999), 199-203.

Lehre

  • SS 2008, Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein: Adolph Menzel: Die Illustrationen zu Franz Kuglers Geschichte Friedrich des Großen.
  • WS 2007/08, Kunsthochschule Berlin: Gegen den Strich - Zeichnung jetzt. Zur Auswahl und Präsentation aktueller Zeichenkunst in Berliner Galerien.
  • SS 2007, Humboldt Universität, Berlin: Frühe Avantgarden in Prag und Budapest. Zwischen nationalem Ethos und künstlerischem Kosmopolitismus.
  • WS 2006/07, Kunsthochschule Berlin: Von der Arbeit des Künstlers, oder: der bedachte und doch unvorhersehbare Werkprozess; Eine historische Studie am Beispiel des Landschaftsmalers Franz Horny (1798-1824).