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Neuerscheinungen
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Agrarismus und Agrareliten in Ostmitteleuropa
Herausgeber: Eduard Kubů, Torsten Lorenz, Uwe Müller, Jiří Šouša Ort, Verlag: Dokořán, Praha/Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin Jahr: 2013 ISBN: 978-3-8305-1939-3 Preis: -/-
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Homogenisierung und Diversifizierung von Kulturlandschaften (Siedlungsforschung. Archäologie - Geschichte - Geographie 29)
HerausgeberInnen: Vera Denzer, Anne Dietrich, Matthias Hardt, Haik Thomas Porada, Winfried Schenk Ort, Verlag: Bonn, Selbstverlag Arkum e.V. Jahr: 2011 [2013] ISSN: 0175-0046 Preis: -/-
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Die wandernde Grenze. Die EU, Polen und der Wandel politischer Räume, 1990-2010.
Autorin: Steffi Marung Ort, Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht Jahr: 2013 ISBN: 978-3-525-30165-4 Preis: EUR 69.99
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Welche Folgen hatte die Verschiebung der EU-Außengrenze nach Osten und Südosten für die Deutung des EU-Raumes, insbesondere seiner Grenzen? Welch ein politischer Raum entstand in Folge der Erweiterung? Um dies zu beantworteten, setzt die Studie bei der »wandernden« Unionsgrenze an. Sie gibt einen Einblick in die jüngste Geschichte des politischen Raumes in Europa als Teil des globalen Wandels der politisch-räumlichen Ordnung. Zum Gegenstand ihrer Untersuchung wählt sie dabei nicht nur die Grenz-, Migrations- und Europäische Nachbarschaftspolitik der EU, sondern auch die polnische Ost- und Europapolitik sowie die transnationale Zusammenarbeit in der polnisch-ukrainischen Grenzregion. Dabei zeigt sich, dass die EU den Entwurf ihrer Grenze mitder Schaffung eines Ergänzungsraums verband. Diesen konnte die Union nicht allein gestalten, vielmehr beanspruchten Akteure innerhalb und außerhalb der Union, auf der nationalen wie der regionalen Ebene, Mitsprache. Insbesondere Polen – zunächst Außenseiter – konnte sich als Trendsetter einer neuen EU-Ostpolitik präsentieren.
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Červen' - eine Burg zwischen Ost und West. Ausstellungskatalog [4-sprachig]
HerausgeberInnen: Jolanta Bagińska, Marcin Piotrowski, Marcin Wołoszyn, Ort, Verlag: Tomaszów Lubelski-Leipzig-Lublin-Rzeszów, Jahr: 2013 ISBN: 978-83-936100-0-6 Preis: -/-
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Rome, Constantinople and Newly-Converted Europe. Archaeological and Historical Evidence (U źródel Europy środkowo-wschodniej/Frühzeit Ostmitteleuropas Bd. 2)
HerausgeberInnen: Maciej Salamon, Matthias Hardt, Mirosław Kruk, Perica Špehar, Aleksandra Sulikowska-Gąska, Marcin Wołoszyn Ort, Verlag: Kraków-Leipzig-Rzeszów-Warszawa, Leipziger Universitätsverlag/Instytut Archeologii i Etnologii PAN/Instytut Archeologii Uniwersytetu Rzeszowskiego Jahr: 2013 ISBN: 978-3-86583-659-5 Preis: -/-
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Europa Jagellonica 1386-1572. Art and Culture in Central Europe under the Jagiellonian Dynasty. Exhibition Guide.
Herausgeber: Jiří Fajt Ort, Verlag: Kutná Hora, Eigenverlag der Gallery of Central Bohemian Region Jahr: 2013 ISBN: -/- Preis: -/-
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Omnia vincit labor? Narrative der Arbeit – Arbeitskulturen in medialer Reflexion.
HerausgeberInnen: Torsten Erdbrügger, Ilse Nagelschmidt, Inga Probst Ort, Verlag: Berlin, Frank & Timme Jahr: 2013 ISBN: 978-3-515-10384-8 Preis: EUR 48.00
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Welchen Stellenwert nimmt „Arbeit“ gegenwärtig in Kunst und Literatur ein? Wie inszenieren literarische und filmische Werke den Transformationsprozess der Arbeit? Fokussieren sie den konkreten Arbeitsprozess oder reflektieren sie meta-diskursiv unser Verhältnis zur Arbeit. Antworten sie unmittelbar auf die aktuelle Situation ungesicherter Arbeitsverhältnisse oder konterkarieren sie diese mit vergangenen Arbeitstopoi? Verhandeln sie Arbeit kontrapunktisch über deren Abwesenheit oder fokussieren sie auto-poietisch die eigene Textarbeit? Wie lassen sich schließlich Narrative der Arbeit formulieren, und woraus bestehen sie? Die Beiträge liefern Antworten aus Perspektive der vergleichenden, germanistischen und slawistischen sowie romanistischen und anglistischen Literatur-, Kultur- und Medien- sowie Theaterwissenschaft, den Gender-Studies und der Human-Geographie.
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Bd. 43 Erinnerungskultur – Kulturgeschichte – Geschichtsregion Ostmitteleuropa in Europa.
Autor: Stefan Troebst Ort, Verlag: Stuttgart, Franz Steiner Verlag Jahr: 2013 ISBN: 978-3-515-10384-8 Preis: EUR 64.00
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Der memory boom, die kulturalistische Wende und der spatial turn haben der historischen Forschung zum östlichen Europa etliche innovative Impulse gegeben. Ihrerseits hat auch die Osteuropahistoriographie der Erinnerungskulturforschung, der "neuen" Kulturgeschichtsschreibung sowie dem wiedererwachten historiographischen Interesse an der Kategorie Raum zusätzlichen Schub verliehen. Dies gilt für die Erforschung postdiktatorischer Gedächtniskollektive in ganz Europa ebenso wie für Studien zur visuellen und literarischen Geschichtskultur sowie nicht zuletzt für die in der Teildisziplin der Osteuropäischen Geschichte entwickelten geschichtsregionalen Konzeptionen vom Typus "Südosteuropa", "Ostmitteleuropa" oder "Nordosteuropa" – ein Forschungsdesign, das mittlerweile auch von Ethnologen, Literaturwissenschaftlern und Kunsthistorikern sowie solchen Historikern angewandt wird, die sich mit anderen Teilen Europas befassen. Dieser Band versammelt Aufsätze zu Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, (historical) visual culture, einer weit definierten Kulturgeschichte sowie dem Forschungsansatz historischer Meso-Regionen, die in den Jahren 2006 bis 2012 entstanden sind.
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Rome, Constantinople and Newly-Converted Europe. Archaeological and Historical Evidence (U źródel Europy środkowo-wschodniej/Frühzeit Ostmitteleuropas Bd. 1, Tl. 1)
HerausgeberInnen: Maciej Salamon, Matthias Hardt, Mirosław Kruk, Perica Špehar, Aleksandra Sulikowska-Gąska, Marcin Wołoszyn Ort, Verlag: Kraków-Leipzig-Rzeszów-Warszawa, Leipziger Universitätsverlag/Instytut Archeologii i Etnologii PAN/Instytut Archeologii Uniwersytetu Rzeszowskiego Jahr: 2013 ISBN: 978-3-86583-659-5 Preis: -/-
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Europa Jagellonica 1386-1572. Kunst und Kultur Mitteleuropas unter der Herrschaft der Jagiellonen 1386-1572. Ausstellungskatalog.
Herausgeber: Jiří Fajt Ort, Verlag: Potsdam, Eigenverlag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Jahr: 2013 ISBN: -/- Preis: -/-
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Europa Jagellonica 1386-1572. Sztuka i kultura w Europie Środkowej za panowania Jagiellonów. Przewodnik po wystawie.
Herausgeber: Jiří Fajt Ort, Verlag: Warschau, Arx Regia Jahr: 2013 ISBN: 978-83-7022-195-9 Preis: -/-
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Institutionenwandel und Rechtstransfer im 20. Jahrhundert. (= Themenheft der Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung 61 [2012], H. 3, S. 321-472)
Herausgeber: Stefan Troebst, Hannes Siegrist Ort, Verlag: Marburg/L., Herder-Institut Jahr: 2013 ISSN: 0948-8294 Preis: EUR 23.00
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Die international angesehene Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung (ZfO), von 1952 bis 1994 unter dem Titel "Zeitschrift für Ostforschung" erschienen, dient als Forum für die Veröffentlichung und die Diskussion neuester Ergebnisse zur Geschichte und zur Kultur der schwerpunktmäßig in den Grenzen der heutigen Staaten Polen, Tschechien, Slowakei, Belarus, Ukraine, Litauen, Lettland und Estland gelegenen historischen Länder und Regionen. Sie bietet in vierteljährlicher Folge Aufsätze, kleinere Abhandlungen (Miszellen), Forschungs- und Literaturberichte sowie Buchbesprechungen in deutscher und englischer Sprache.
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Late Roman Silver. The Traprain Treasure in Context.
u.a. mit einem Beitrag von Dr. Matthias Hardt (GWZO) Herausgeber: Fraser Hunter, Kenneth Painter Ort, Verlag: Edinburgh, The Society of Antiquaries of Scotland Jahr: 2013 ISBN: 978-1-908332-02-8 Preis: £50.00
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The Traprain Law treasure from east Lothian in south-east Scotland is the most dramatic hoard of late Roman Hacksilber yet found. The interpretation of these bent, broken and crushed silver fragments has long been debated. Were they loot broken up by uncultured barbarians, or some form of diplomatic gift? This volume places the phenomenon in the wider context of late Roman silver use, considers Britain either side of the frontier in the late fourth and fifth century, and then expands across the Roman world, analysing topics such as the role of late Roman silver vessels and the nature of donatives and diplomatic gifts to people inside and outside the empire. A series of authors debate the enigmatic and peculiarly British habit of clipping late Roman silver coins, and present new data. A synthesis of Roman Hacksilber provides fresh insights into its roles, while important yet relatively unknown hoards and groups of material from Britain and the continent are presented. Comparative perspectives on Hacksilber in other periods provide a wider context, and the ultimate role of such silver in Britain and Ireland, re-melted into local prestige goods, is considered. The authors provide fresh insights into the Traprain hoard and bring together a challenging series of perspectives on the nature of late Roman society and economy, and its relationship to the barbarian world.
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Mitteleuropäische Raum(ge)schichten. Ein Querschnitt durch Budapest.
Autor: Ákos Moravánszky Ort, Verlag: Leipzig, Universitätsverlag Jahr: 2013 ISBN: 978-3-86583-749-3 Preis: EUR 12.00
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Ákos Moravánszky, einer der besten Kenner der Architektur Ostmittel- und Südosteuropas vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, vertritt einen breiten Forschungsansatz unter Einschluss der Architekturikonologie und politisch-sozialer Kontexte. Nach einer Tätigkeit als Architekt und Chefredakteur der ungarischen Architekturzeitschrift Magyar Épitőművészet ging er 1986 als Alexander-von-Humboldt-Stipendiat an das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München und 1989 als Research Associate an das Getty Center for the History of Art and the Humanities in Santa Monica. 1991 bis 1996 lehrte er am Massachusetts Institute of Technology, seit 1996 ist er Professor für Architekturtheorie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.
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Secrets and Truths. Knowledge Practices of the Romanian Secret Police.
Autorin: Katherine Verdery Ort, Verlag: Leipzig, Universitätsverlag Jahr: 2013 ISBN: 978-3-86583-727-1 Preis: EUR 12.00
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The anthropologist Katherine Verdery authored influential books about topics central to Romanian history since the 19th century, such as rural society, land property, the concept of nation, cultural politics, gender, socialism, and post-socialism. Furthermore, she could be considered the anthropologist who is most intensively received and quoted outside of her specific scientific community. This is due to her ability to explain and transcend, but also theorize about the real as well as perceived particularities of Romania so that her writings about Romanian case studies can always be read as valuable contributions toward a better understanding of problems of European, even global scope. In keeping with anthropological tradition, in her Oskar-Halecki-Vorlesung Katherine Verdery attempts a self-reflection about the context of her field work in Romania. The fact that this does not lead to navel-gazing, but rather an analysis of overlapping rationalities and practices of a cultural anthropologist and the Romanian Securitate can be read as a renewed proof of her ability to depict the large and the small in their inseparable entanglement
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Reden und Schweigen über religiöse Differenz. Tolerieren in epochenübergreifender Perspektive
Herausgeberinnen: Dietlind Hüchtker, Yvonne Kleinmann und Martina Thomsen Ort, Verlag: Göttingen, Wallstein Verlag Jahr: 2013 ISBN: 978-3-8353-1128-2 Preis: 24,90
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Über Konzepte und Praktiken religiöser Toleranz in Europa von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert. Die Koexistenz verschiedener christlicher und anderer Religionsgemeinschaften erforderte in Europa - und über seine Grenzen hinaus - schon seit dem späten Mittelalter rechtliche, institutionelle und individuelle Arrangements. Diese Regelungen und die ihnen zugrunde liegenden Aushandlungsprozesse beleuchten die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes.
Vergleichend unterziehen sie »klassische« Dokumente der europäischen Toleranzforschung einer empirischen Revision. Darüber hinaus befassen sie sich mit weniger prominenten, doch ebenso originellen regionalen Entwürfen und Praktiken. Reflektiert wird auch, inwieweit Toleranz ein europäisches Modell ist und welche Alternativen denkbar sind. Die Autorinnen und Autoren betrachten das Thema aus historischer, religions- und literaturwissenschaftlicher Perspektive und nutzen ein breites Spektrum an Quellen und Methoden.
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Rauben, Plündern, Morden – Nachweis von Zerstörung und kriegerischer Gewalt im archäologischen Befund
Herausgeberin: Orsolya Heinrich-Tamáska Ort, Verlag: Hamburg, Verlag Dr. Kovač Jahr: 2013 ISBN: 978-3-8300-7019-1 Preis: 98,80
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Wie häufig und in welcher Form waren Menschen und Gesellschaften der Spätantike und des frühen Mittelalters Gewalt ausgeliefert? Welche Formen von Gewalt lassen sich in der archäologischen Überlieferung überhaupt fassen, und welche Geschehnisse verbergen sich dahinter? In der Regel werden Brandspuren, Schutthorizonte und die Aufgabe von Siedlungen sowie Massengräber, gestörte oder beraubte Bestattungen und andere Zeichen äußerer Gewalt mit diesem Thema verbunden; Phänomene, die in spätantiken und frühmittelalterlichen Befundhorizonten häufig zu beobachten sind. Unsere Vorstellungen von kriegerischen Auseinandersetzungen, Seuchen, Zerstörungen oder sonstigen, für einzelne Gruppen einschneidenden Ereignissen werden im behandelten Zeitraum stark durch lückenhafte schriftliche Überlieferung bestimmt, die solche Prozesse in der Regel jedoch nur exemplarisch und nur aus einem bestimmten Blickwinkel beleuchten.
In der fünften Sitzung der „AG Spätantike und Frühmittelalter“ 2011 in Bremen wurde unter dem Titel „Rauben, Plündern und Morden – Nachweis von Zerstörung und kriegerischer Gewalt im archäologischen Befund“ nach Antworten gesucht, wie die archäologische und anthropologische Forschung ihre eigenen Quellen interpretieren und wie bzw. ob sie diese mit den historischen Zeugnissen verbinden kann. Die angemeldeten Beiträge für die Tagung zeigten anschaulich, dass es Epochen gibt, in denen mehr Zeugnisse der Gewalt fassbar werden.
Die in diesem Band veröffentlichten Beiträge diskutieren die Formen und die Deutungsebenen der Gewalt an verschiedenen spätantiken bis frühmittelalterlichen Einzelbeispielen, die von der Ostsee über Mitteleuropa bis nach Kleinasien reichen.
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Gendered Artistic Positions and Social Voices. Politics, Cinema, and the Visual Arts in State-Socialist and Post-Socialist Hungary.
Autorin: Beata Hock Ort, Verlag: Stuttgart, Franz Steiner Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-515-10209-4 Preis: EUR 46.00
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The history of women’s art and gendered cultural practices has had a troubled record in Hungary as in many countries of East-Central Europe, and it mostly features as a missing phenomenon. This “lack” is often attributed on the one hand to state-socialist government policies that “emancipated” women at the same time as they hindered grass-roots social movements, including feminism, and on the other hand, to a re-traditionalizing social environment after the political changes of 1989. Beata Hock critically re-examines the supposed absences and presences of feminist cultural practice in Hungary with a focus on fine arts and cinema. The gendered dimensions of art production are explored in relation to larger social and cultural contexts in order to offer a uniquely interdisciplinary account.
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Belarus verbildlichen.Staatssymbolik und Nationsbildung seit 1990.
Autorin: Elena Temper Ort, Verlag: Köln-Weimar-Wien, Böhlau Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-412-20699-4 Preis: EUR 49.90
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Staatssymbole repräsentieren den Staat nach außen und akzentuieren seine Souveränität, während sie nach innen der Integration und der Identitätsbildung dienen. Ein Systemwechsel ist meist von einem Wechsel der staatlichen Symbolik begleitet: Eine neue politische Orientierung verlangt neue Flaggen, Nationalhymnen und Staatswappen. Welche Symbole sich die ehemalige sowjetische Teilrepublik Belarus (Weißrussland) nach der Unabhängigkeit 1991 gab, wie sie verändert wurden und welche Bedeutung sie für die Nationsbildung des neuen Staates haben, steht im Mittelpunkt der Studie. Daneben werden die belarussischen Nationsbildungsmodelle im Prozess der postsowjetischen Transformation analysiert.
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A fenékpusztai római eröd évszázadai [Die Jahrhunderte der römischen Befestigung von Fenékpuszta]
HerausgeberInnen: Orsolya Heinrich-Tamáska, Robert Müller, Peter Straub Ort, Verlag: Zalagerszeg Jahr: 2012 ISBN: 978-963-7205-65-1 Preis: -/-
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Der vorliegende Band erscheint zum 150-jährigen Jubiläum der archäologischen Erforschung der spätrömischen Befestigung von Keszthely-Fenékpuszta. Das reich bebilderte, durchgehend farbig gestaltete Buch richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit in Ungarn, um ihr die Bedeutung dieses Fundplatzes während der Spätrömerzeit und des Frühmittelalters zu vergegenwärtigen. Das Ziel des Bandes ist, den Lesenden die lange und wechselvolle Forschungsgeschichte ebenso zu vermitteln, wie die Ergebnisse und Fragen der Archäologie. Das Buch erscheint auf Ungarisch.
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Stadt – Mord – Ordnung. Urbane Topographien des Verbrechens in der Kriminalliteratur aus Ost- und Mitteleuropa
Herausgeber: Matteo Colombi Ort: Bielefeld, transcript Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-8376-1918-8 Preis: EUR 34.80
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Auch für den Krimi gilt: Der Westen Europas kennt den Osten selten gut – dennoch ist er von ihm fasziniert. Neben westlichen Krimis werden immer mehr Geschichten aus dem Osten gelesen, die ›dort‹ oder ›hier‹ geschrieben werden. Breslau, Budapest, Kiew, Moskau, Prag, Triest und Zagreb werden zu Krimi-Schauplätzen. Für jede dieser Städte wird eine spezifische Topographie des Verbrechens produziert, die zwischen historischer, mythischer und touristischer Darstellung schwankt. Die Beiträge in diesem Band untersuchen, wie sich Krimiautoren – kritisch oder klischeehaft – mit den Ordnungskomplexen Gewalt, Gerechtigkeit und Moral auseinandersetzen. Diese Themen sind einerseits genretypisch, weisen aber andererseits in Ost- und Mitteleuropa eine wendebedingte Brisanz auf.
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„Die osmanische Welt am Rande Mitteleuropas“ Themenheft der ungarischen Zeitschrift für Sozialgeschichte „Korall: Társadalomtörténeti Folyóirat“
Redaktion dieser Ausgabe: u.a. Gábor Kármán Ort: Budapest Jahr: 2012 ISSN: 1586-2410 Preis: -/-
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Die Christianisierung der Städte der Provinz Scythia Minor
Autor: Robert Born Ort, Verlag: Wiesbaden, Dr. Ludwig Reichert Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-89500-782-8 Preis: EUR 58.00
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Die zwischen der Donaumündung und der westlichen Schwarzmeerküste gelegene Provinz Scythia Minor stellte bis ins 7. Jahrhundert sowohl aus militärischer als auch kirchenpolitischer Perspektive einen wichtigen Vorposten Konstantinopels dar. Gleichzeitig war diese Region über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende ethnische Konvergenzzone Europas. Dies illustrieren die drei Städte, die mit ihrem historisch gewachsenen Nebeneinander unterschiedlicher kultureller und damit auch urbanistischer Traditionen den Fokus der vorliegenden Studie bilden. Am Beispiel der ehemaligen griechischen Kolonien Histria und Tomis (Constanta) und der kaiserzeitlichen Stadtgründung Tropaeum Traiani (Adamclisi) wird eine Rekonstruktion der Veränderungen der urbanistischen Strukturen vor dem Hintergrund des Aufstiegs des Christentums zu einer zentralen Instanz von Staat und Gesellschaft in der Spätantike untersucht. Im Zentrum der Studie steht die Rekonstruktion der Veränderungen im urbanistischen Gefüge der Städte aufgrund der Analyse der vertikalen und horizontalen Bezüge der neu errichteten Kirchen und Sepulchralanlagen aber auch der bisher vernachlässigten Teilbereiche wie die Stadtmauern und die Wohn- und Handwerkskomplexe.
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Christianisierung Europas. Entstehung, Entwicklung und Konsolidierung im archäologischen Befund.
HerausgeberInnen: Orsolya Heinrich-Tamáska, Niklot Krohn, Sebastian Ristow Ort, Verlag: Regensburg, Verlag Schnell und Steiner Jahr: 2012 ISBN: 978-3-7954-2652-1 Preis: EUR 59.00
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Im großen Maßstab betrachtet verlief die Christianisierung von Süd nach Nord und von West nach Ost, zeigte aber neben Kontinuität auch immer wieder Brüche. Der Band versammelt wichtige Quellengrundlagen aus unterschiedlichen Ländern Europas, die eine Beurteilung dieses vielschichten Prozesses ermöglichen sollen. Ein Schwergewicht bilden dabei die oft weniger gut bekannten archäologischen Quellen. Dazu gehört auch eine Bewertung der möglichen Aussagen, die sich aus der Interpretation von Funden und Befunden, also von Kunst- und Alltagsgegenständen sowie Bauresten, ableiten lassen. In 28 Beiträgen gehen internationale Fachleute aus den einschlägigen Wissenschaftsdisziplinen der Archäologien und Historiker der Kernfrage nach, wie Christianisierungsprozesse erfasst und beurteilt werden können. Wo liegen die Ursprünge der Religion, die Europa bis heute prägt? Verlauf der Christianisierung von Süd nach Nord und von West nach Ost in nahezu allen Ländern Europas wird erstmals anhand wichtiger Quellengrundlagen aufgezeigt Veranschaulichung eines über 1000 Jahre währenden Christianisierungsprozesses Ergebnisse einer internationalen Tagung im Dezember 2010 zu Christianisierungsprozessen in zahlreichen Ländern Europas
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Erinnerungskulturen in transnationaler Perspektive
Herausgeber: Ulf Engel, Matthias Middell, Stefan Troebst Ort, Verlag: Leipzig, Leipziger Universitätsverlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-86583-704-2 Preis: EUR 32.00
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Die Themen Erinnerung und Transnationalität haben seit längerer Zeit Hochkonjunktur. Während die Untersuchung dieser Forschungsfelder jeweils getrennt voneinander weit vorangeschritten ist, bildet die Verbindung beider noch weitgehend ein Desiderat, welches dieser Band zu beseitigen sucht. Folgende Aspekte bilden dabei die Leitlinien: 1. Die Herausbildung transnationaler Erinnerungsgemeinschaften, wie sie neuere Datenerhebungen über die Angleichung der Erinnerungsschwerpunkte innerhalb Europas oder im globalen Maßstab nahe legen, bedarf eingehenderer Untersuchung als bisher: Gibt es ein europäisches oder gar globales Geschichtsbewusstsein und lässt es sich empirisch fassen sowie in seiner zeitlichen Gliederung und räumlichen Reichweite erklären? 2. Die Zirkulation von Modellen der Erinnerung und ihrer Institutionalisierung trägt zweifellos dazu bei, dass eine grenzüberschreitende Verständigung über historische Ereignisse und Strukturen möglich wird. Hier spielen die Überlegungen zu master narratives, zu Musealisierung, zum Vergleich des Umgangs mit Erfahrungen bei der Überwindung von Diktaturen und Kriegserlebnissen eine anregende Rolle. 3. Die Herausbildung neuer Weltordnungen bleibt nicht ohne Einfluss auf jene Kategorien des Gesellschafts- und Geschichtsverständnisses, die mehr als nur eine Nation und ihre historischen Überlieferungen betreffen. Inwieweit sich dabei eine Verschiebung der Schwerpunkte einer europäisierten und globalisierten Erinnerung ergibt, wollen die Beiträge dieses Bandes diskutieren. 4. Längerfristige Prozesse der Verschiebung in der Erinnerung kondensieren und werden politisch zugespitzt in Momenten der gesamtgesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Deutung einzelner Vorgänge, wie sie oftmals aus Anlass von Jubiläen stattfinden. Wie man sich in Europa an die Ereignisse des Jahres 1989 erinnert, ist ein weiterer Schwerpunkt der Publikation. Diesen Fragen gehen die Autoren dieses Bandes auf vielfältigste Weise nach und präsentieren ihre Ergebnisse in drei großen Kapiteln: Teil 1 befasst sich mit der Erinnerung an den Nationalsozialismus in transnationalen Bezügen; in Teil 2 geht es um „1989“ und die Veränderungen der Erinnerungskulturen, Teil 3 schließlich behandelt Erinnerungskulturen europäischer Peripherien.
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Kultur und Beruf in Europa
HerausgeberInnen: Isabella Löhr, Matthias Middell, Hannes Siegrist Ort, Verlag: Stuttgart, Franz Steiner Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-515-10111-0 Preis: EUR 29.00
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Was ist ein Künstler? Wie unterscheiden sich Kulturschaffende von kulturell gebildeten Laien und wie lässt sich feststellen, ob aus einem Quereinsteiger ein professioneller Künstler geworden ist? Was kennzeichnet einen Wissensberuf und wie entsteht eine spezifische Experten- und Wissenskultur? Tänzer, Komponisten, Filmkritiker, Verleger, Werbetreibende, Kulturfunktionäre, Kulturpolitiker, Intellektuelle und Wissenschaftler dienen den Autorinnen und Autoren dieses Bandes als Beispiele für die facettenreiche Geschichte der Professionalisierung von Kunst, Kultur und Wissenschaft in Europa im 19. und 20. Jahrhundert. Die Kombination von historischer Quelle und einem kurzen, einleitenden Essay führt den Lesern plastisch vor Augen, wie die historischen Akteure Europa über die soziale und symbolische Inszenierung ihres Spezialwissens, der dazugehörigen Praktiken, Institutionen, Selbst- und Fremdbilder herstellten. Der Band bietet eine kurzweilige Lektüre und zahlreiche Anregungen für Lehre und Studium.
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Bulgarien im Bild. Die Erfindung von Nationen auf dem Balkan in der Kunst des 19. Jahrhunderts (Visuelle Geschichtskulturen, Bd. 6)
Autor: Martina Baleva Ort, Verlag: Köln-Weimar-Wien, Böhlau Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-412-20687-1 Preis: 44.90 EUR
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Die populärsten Nationalbilder der Länder auf dem Balkan wurden im 19. Jahrhundert durch ausländische Künstler geschaffen. Bislang wurde diese Schlüsselrolle fremder visueller Medien und ihrer Urheber für die Konstruktion nationaler Selbstbilder in der kulturgeschichtlichen Forschung kaum thematisiert. Dies gilt auch für das Bild Bulgariens. Die Studie analysiert am Beispiel des 1878 gegründeten Nationalstaats die intervisuellen Austauschprozesse zwischen dem westlichen Europa und dem Balkan sowie die intermedialen Kontexte der illustrierten Presse, der Historien- bzw. Ereignismalerei sowie der Fotografie als die herausragenden Medien in diesem Prozess.
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Mit Taras Ševčenko Staat machen. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in der Ukraine vor und nach 1991 (Visuelle Geschichtskulturen, Bd. 8)
Autor: Jenny M. Alwart Ort, Verlag: Köln-Weimar-Wien, Böhlau Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-412-20769-4 Preis: 39.90 EUR
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In der Erinnerungskultur und Geschichtspolitik der Ukraine spielt der Nationaldichter Taras Ševčenko (1814–1861) eine besondere Rolle. Er steht im Zentrum des Streits um gegensätzliche Vergangenheitsdeutungen für den Zusammenhalt des Landes. Halb ernst, halb ironisch wird er deshalb als "Ein und Alles" der Ukrainer bezeichnet.
Das Buch betrachtet die Vorstellungen über Ševčenko von Schriftstellern, Künstlern, Journalisten, Intellektuellen, Politikern und Wissenschaftlern in der Ukraine vor und nach der Erlangung der Eigenstaatlichkeit im Jahr 1991. Es zeigt, dass hinter dem Erinnerungsort Ševčenko eine Auseinandersetzung mit den kulturellen und historischen Traditionen des Landes steht und "westliche" und "östliche" Orientierung gegeneinander abgewogen werden. Gerade durch die unterschiedlichen Deutungen wird er zu einer verbindenden Gestalt.
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Eine Jagiellonin als Reichsfürstin in Franken. Zu den Stiftungen des Markgrafen Friedrich d. Ä. von Brandenburg-Ansbach und der Sophie von Polen (Studia Jagellonica Lipsiensia, Bd. 10)
Autor: Agnieszka Gąsior Ort, Verlag: Ostfildern, Thorbecke Verlag Jahr: 2011 [2012] ISBN: 978-3-7995-8409-8 Preis: 49.00 EUR
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Die Versippung der Hohenzollern mit dem polnischen Königshaus der Jagiellonen war ein wichtiger Schritt für die Herrschaftskonsolidierung des deutschen Fürstenhauses. Beim fränkischen Familienzweig fand diese Allianz ihren künstlerischen Ausdruck in Stiftungen, die Friedrich der Ältere und seine Frau Sophie von Polen tätigten. Das vorliegende Buch analysiert diese Werke der Skulptur, Tafel- und Glasmalerei und fragt nach den historischen Hintergründen ihrer Entstehung. Die Studie beleuchtet die kulturellen Wechselwirkungen zwischen dem Königreich Polen- Litauen und dem Heiligen Römischen Reich an der Wende zur Neuzeit.
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Nation – Staat – Stadt. Architektur, Denkmalpflege und visuelle Geschichtskultur vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Visuelle Geschichtskulturen, Bd. 9)
Autor: Arnold Bartetzky Ort, Verlag: Köln-Weimar-Wien, Böhlau Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-412-20819-6 Preis: 39.90 EUR
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Welche Rolle spielen Architektur, Denkmalpflege und Bildkünste für die Inszenierung nationaler Geschichte und für staatliche Repräsentation? Wie wurde und wird mit der Zerstörung baulicher Symbole der Vergangenheit umgegangen? Wie wirken sich Kriege und Systemwechsel auf urbane Entwicklung und Identität aus? Die reich illustrierten Beiträge des Bandes gehen diesen Themen anhand einer Vielzahl von Fallbeispielen aus verschiedenen, vorwiegend mittel- und osteuropäischen Ländern nach. Sie durchmessen einen Zeitraum von gut zwei Jahrhunderten, zwischen 1800 und der unmittelbaren Gegenwart. Die meist vergleichend angelegten, materialreichen Aufsätze werden durch feuilletonistische Kurzessays ergänzt, die aus Streifzügen durch Städte in verschiedenen Teilen der Welt hervorgegangen sind. Hier wie dort gilt das besondere Interesse des Autors dem Wandel von Architektur und visueller Kultur nach politischen Umbrüchen.
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Catalogue of the Armenian Library in Elisabethopolis
Herausgeber: Armenuhi Drost-Abgarjan, Bálint Kovács, Tibor Martí Ort, Verlag: Leipzig, Leipziger Universitätsverlag Jahr: 2011 [2012] ISBN: 978-3-86583-591-8 Preis: EUR 25.00
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Local Workshops – Foreign Connections. Late Medieval Altarpieces from Transylvania (Studia Jagellonica Lipsiensia, Bd. 9)
Autor: Emese Sarkadi Nagy Ort, Verlag: Ostfildern, Thorbecke Verlag Jahr: 2011 [2012] ISBN: 978-3-7995-8410-4 Preis: EUR 49.00
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Flügelaltäre sind komplexe Spiegel des geistigen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens eines Landes. Der umfangreiche Band bietet eingehende kunstgeschichtliche und historische Analysen verschiedener Gruppen von Flügelretabeln Siebenbürgens, vor allem der von Sachsen bewohnten Landstriche. Ein vollständiger Katalog der erhaltenen siebenbürgischen Flügelaltäre und zahlreiche Farbabbildungen dokumentieren dieses wichtige Kapitel der europäischen Kunstgeschichte und machen das Buch zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk.
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Griechenlands Makedonische Frage. Bürgerkrieg und Geschichtspolitik im Südosten Europas, 1945–1992
Autor: Adamantios Skordos Ort, Verlag: Göttingen, Wallstein Verlag Jahr: 2012 ISBN: 978-3-8353-0936-4 Preis: EUR (D) 39.90; EUR (A) 41.10; sFr 53.90
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Die Unabhängigkeitserklärung der Sozialistischen Republik Makedonien von Jugoslawien 1991 löste im benachbarten Griechenland eine Protestwelle aus. Die angrenzende griechische Region Makedonien beanspruchte den Namen für sich. Die Makedonische Frage dominierte seitdem die Innen- und Außenpolitik Griechenlands und beeinflusste dessen Haltung in der Jugoslawien-Krise stark. Bis heute verlangt Athen von der Republik Makedonien eine Änderung ihres offiziellen Namens. Angesichts der zunehmenden makedonischen Anstrengungen, Mitglied der NATO und der EU zu werden, gewinnt der Namensstreit erneut an Brisanz. Adamantios Skordos beleuchtet die Rolle des Griechischen Bürgerkriegs in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre sowie seiner späteren geschichtspolitischen Vereinnahmungen für die Haltung der Griechen 1991. Auf breiter Quellengrundlage analysiert er, wie die Makedonische Frage die unmittelbare Bürgerkriegswahrnehmung beeinflusste, welche Stellung sie in der antikommunistisch und antislawisch geprägten Erinnerungskultur der Sieger einnahm und wie im Zuge des politischen Umbruchs von 1974 eine folgenreiche De-Makedonisierung des kollektiven Bürgerkriegsgedächtnisses erfolgte.
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