


Inga Probst
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 (0)341-97 35 581
E-Mail:
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Projekt: Durchs Schlüsselloch. Literarische Einblicke in (post-) sozialistische Räume bürgerlicher Selbstbehauptung
Projektgruppe: Spielplätze der Verweigerung
Kurzvita
Geb. 1979 in Herford/NRW. 2000–2006 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik und Anglistik an der Universität Bielefeld, seit 2007 Promotion an der Universität Leipzig/Internationaler Promotionsstudiengang "Transnationalisierung und Regionalisierung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart" über die Geopoetik postindustrieller Landschaften in der deutschsprachigen Literatur. 2008–2011 Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung des Freistaates Sachsen. Seit 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Projektgruppe "Spielplätze der Verweigerung".
Arbeitsschwerpunkte
- Neue und Neueste deutschsprachige Literatur im ostmitteleuropäischen Vergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft
- 'Arbeit' als (literarisches) Narrativ
- In//Offizielle Literatur der DDR
- Literarische Grenz- und Kontaktzonen, Literarische Landschaftskonzeptionen
- Literarische Geschlechterinszenierungen, Gender-Theorie und feministische Literaturwissenschaft
Aktuelles/Veranstaltungen
- Workshop: "Arbeit und/als Narration. Eine methodologische Werkstatt" vom 14.-15.06.2013 an der Universität Leipzig in Kooperation mit dem GWZO sowie FRAGES Leipzig und gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. (Programm folgt in Kürze)
- Gastvortrag/Seminar: "Die 'Osterweiterung der deutschsprachigen Literatur'. Aktuelle Tendenzen trans- und interkultureller Literatur am Beispiel Jan Faktors" vom 13.-14.05.2013 an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, Griechenland.
Exkursion/Seminar: „Prager Spurensuche: Prager deutsche Literatur in Deutschland und Europa" im Rahmen der DAAD-Kooperation der Universität Leipzig mit der Karls-Universität Prag vom 24.10.2011-27.10.2011 in Prag, Tschechische Republik.
Vortrag: "'Was aber sollte werden, als die Tagebaue sich selbst überlassen wurden, als die Uranhalden zu Bundesgartenschauen wurden, der Arbeitsplatz ein Privileg.' Bilder vakanter Landschaft in Volker Brauns Machwerk oder Das Schichtbuch des Flick von Lauchhammer" im Rahmen der Tagung "Miasta i maszyny: technika – migracja – awangarda (Migration, Multikulturalität und Avantgarde in den Industriekulturen)" vom 29.09.2011-02.10.2011 in Łódź, Polen.
Vortrag: "Voyage Sentimental. Deutschlandreise und polnische Flanerie bei Andrzej Stasiuk und Stephan Wackwitz" im Rahmen des Kongresses „Sprachen und Kulturen in (Inter)Aktion" vom 25.05.-28.05.2011 in Thessaloniki, Griechenland.
Publikationen
Herausgeberschaft
- Omnia vincit labor? Narrative der Arbeit - Arbeitskulturen in medialer Reflexion. Hg. v. Torsten Erdbrügger, Ilse Nagelschmidt, Inga Probst. Berlin 2013.
- Geschlechtergedächtnisse. Gender-Konstellationen und Erinnerungsmuster in Literatur und Film der Gegenwart. Hg. v. Ilse Nagelschmidt, Torsten Erdbrügger, Inga Probst. Berlin 2010.
Aufsätze
- "Mein Name ist Georg" - Zur Subjektinszenierung im Werk Jan Faktors. In: Konturen der Subjektivität in den Literaturen Ostmitteleuropas im 20. und 21. Jahrhundert. Hg. v. Valéria Lengyel (in Vorbereitung).
- Ganz unten. Wolfgang Hilbigs Schreibstrategien des Untergrunds. In: Unter der Stadt. Subversive Ästhetiken in Ostmitteleuropa. Hg. v. Mónika Dózsai, Alfrun Kliems u. Darina Poláková (in Vorbereitung).
- Überwindet Arbeit alles oder wird sie überwunden? Narrative der Arbeit - aktuelle Forschungsperspektiven eines virulenten Themas. In: Omnia vincit labor? Narrative der Arbeit - Arbeitskulturen in medialer Reflexion. Hg. v. T. Erdbrügger, I. Nagelschmidt, I. Probst. Berlin 2013, S. 17-47.
- 'Rodina' / 'Familie' / 'Mischpoke' oder Georgs Sorgen um die multikulturelle Familienerinnerung. In: Aussiger Beiträge 6/2012, S. 177-192.
- Vertiko und Blümchenvorhang. Jan Faktors literarische Einblicke in 'verkehrte' Räume bürgerlichen Rückzugs. In: Mitropa 2012, S. 37-41.
- Landschaften abwesender Arbeit in Volker Brauns "Machwerk oder Das Schichtbuch des Flick von Lauchhammer". In: Industriekulturen: Literatur, Kunst und Gesellschaft. Hg. v. Marcin Gołaszewski und Kalina Kupczynska. Frankfurt/M. u.a. 2012, S. 239-255.
- Auf märkischem Sand gebaut. Jenny Erpenbecks "Heimsuchung" zwischen verorteter und verkörperter Erinnerung. In: Geschlechtergedächtnisse. Gender-Konstellationen und Erinnerungsmuster in Literatur und Film der Gegenwart. Hg. v. Ilse Nagelschmidt, Torsten Erdbrügger, Inga Probst. Berlin 2010, S. 67-89.