Style Sheet für Beiträge in
Lebende Sprachen

Peter A. Schmitt
Herausgeber

I. Allgemeines

Lebende Sprache bedeutet Sprachwandel, und viele der in Lebende Sprachen veröffentlichten Beiträge sind Momentaufnahmen der Sprache und ihrer Anwendungssituationen. Bei Aussagen über Kultur und Sprachgebrauch wird man sich häufig fragen müssen: Gilt das heute noch? Die Ergebnisse synchronischer Untersuchungen im Bereich Kultur und Sprache sollten daher möglichst bald nach ihrem Abschluß publiziert werden. Vor diesem Hintergrund sind Zeitschriften mit der ihnen eigenen kurzen Produktionszeit ein günstigeres Forum für solche Beiträge als Bücher. Das bedeutet wiederum, daß wir als Herausgeber und Redaktion der führenden deutschsprachigen Fachzeitschrift auf diesem Gebiet bemüht sind, im Interesse der Autoren und Leserschaft alles zu unternehmen, um die zur Publikation angenommenen Beiträge möglichst rasch zu veröffentlichen - freilich ohne Einbuße an inhaltlicher und typografischer Qualität. Wir bitten daher unsere Autoren und Einsender von Manuskripten darum, die folgenden Hinweise zu beachten.



Reichen Sie Ihren Beitrag bitte nach Möglichkeit als Textdatei auf 3,5"- oder (notfalls) 5,25"-Diskette zusammen mit einem Probeausdruck ein. Eine Übertragung via E-Mail ist selbstverständlich ebenfalls möglich (Adresse s. unten).

Als Textverarbeitungsprogramm wählen Sie bitte WordPerfect oder MS Word (beide unter DOS oder Windows). Als Dateiformat sind im Prinzip alle Formate möglich, die von Word bzw. WordPerfect konvertiert werden können, am sichersten ist es jedoch, wenn Sie uns Ihren Text als *.RTF-Datei oder als reinen ANSI- oder DOS-ASCII-Text liefern. Denn der Beitrag sollte weitgehend als Fließtext geschrieben werden und möglichst wenig Formatierungen enthalten (wie dieser Text), bitte auch keine Silbentrennung - das wird alles von uns gemacht. Etwaige Einzüge und Einrückungen bitte über die Funktion "Format - Absatz", nicht mit Tabulator und keinesfalls mit der Leertaste vornehmen. Feste Zeilenschaltungen (mit der Enter-Taste) nicht an allen Zeilenenden, sondern nur am Ende von Absätzen einfügen.

Ränder, Zeilenabstand und Schriftgröße spielen keine Rolle, doch empfehlen wir folgende Standardwerte, um den Umfang der eingereichten Beiträge auf den ersten Blick besser einschätzen und vergleichen zu können: 2,54 cm Rand ringsum, einzeilig (das spart Papier), 12 pt Times.

Schriftattribute verwenden Sie bitte sparsam. Verwenden Sie keinesfalls S p e r r u n g e n zur Hervorhebung im Text. Bei metasprachlichen Ausführungen empfehlen wir, zur Verdeutlichung Bezüge auf den Begriff (das Signifikat) in Anführungszeichen zu setzen und Bezüge auf den Ausdruck (das Begriffszeichen, den Signifikanten) kursiv zu setzen; der Gegenstand (das Referenzobjekt) wird nicht markiert. (Beispiel: Der Ausdruck Pferd bezieht sich auf den Begriff "Pferd", dessen Gegenstand ein Pferd ist.) Buchtitel bitte kursiv setzen (s.u.), nicht unterstreichen.

Fußnoten sollten auf Anmerkungen beschränkt bleiben; Quellenangaben sollen ausschließlich im Text erfolgen. Zitate bis zu drei Zeilen erscheinen im laufenden Text und werden durch doppelte Anführungszeichen gekennzeichnet, längere Zitate werden eingerückt und erhalten keine Anführungszeichen.

Etwaige Abbildungen legen Sie bitte in reproreifer Form separat bei. Bevorzugt werden schwarz/weiße Strichdarstellungen ohne Rasterflächen; Halbtondarstellungen und Fotos sind auf Anfrage möglich.

Der Manuskriptumfang (inkl. Bibliographie) sollte 15 Seiten möglichst nicht überschreiten. Kürzere Beiträge haben mehr Aussicht auf baldige Veröffentlichung. Beiträge "in Fortsetzungen" werden künftig vermieden (Ausnahmen sind bei Glossaren möglich).

Sie beschleunigen die Veröffentlichung Ihres Beitrages, wenn Sie Ihren Text vor der Einsendung an uns sorgfältig lektorieren - haben Sie bitte Verständnis dafür, daß wir auch im Interesse unserer Autoren darauf achten, daß die Beiträge in Lebende Sprachen nicht nur inhaltlich wertvoll, sondern auch hinsichtlich Orthographie, Interpunktion und Quellenbelegung tadellos sind.

Bei etwaigen Unklarheiten helfen wir Ihnen gerne weiter. Wenden Sie sich bitte an:

Univ.-Prof. Dr. Peter A. Schmitt, Herausgeber Lebende Sprachen

Sie finden diese Adressen auch unter: http://www.paschmitt.de
Verlagsadresse und weitere Informationen zu Lebende Sprachen finden Sie unter: http://www.lebendesprachen.de



II. Bibliographie-Hinweise

Diese Bibliographie-Hinweise basieren auf den Style Sheets verschiedener Verlage und Institutionen. Sie sollen helfen, die zur Recherche und wissenschaftlichen Arbeit nötigen bibliographischen Daten möglichst informativ, klar und dennoch mit minimalem Aufwand darzustellen.

Dabei wurden insbesondere auch die Möglichkeiten computergestützter Textverarbeitung berücksichtigt. Hierzu gehören u.a. ein möglichst einfaches automatisches Sortieren der Einträge nach Name und Jahr sowie die Nutzung der Kopierfunktion für wiederholt auftretende Namen (daher wird die Reihenfolge Nachname, Vorname auch bei Sammelbänden stets beibehalten).

Die folgenden Beispiele werden hier in einer Monospaced-Schriftart (Courier) angegeben, um Interpunktion und Abstände besonders deutlich zu machen.



A. Quellenangaben im Text

... sondern Texte (s. dazu z.B. Weinrich 1966:24f.); in dieser Feststellung - die freilich von Newmark (z.B. 1987:54f., 1988:140) vehement ...

Ähnlich formuliert es Catford (1965:1): "Translation is ... a process of substituting a text in one language for a text in another".

... zu liefern (Näheres hierzu bei Hönig (1995:40).

... oder um den "Text-in-der-Situation" nach Weinrich (1976:16). Nach Neubert/Shreve (1992:70; vgl. auch Beaugrande/Dressler 1981) ist Textualität an folgende ...



B. Quellenangaben im Literaturverzeichnis

1.1 Monographien einzelner oder mehrerer Autoren

Holz-Mänttäri, Justa (1984): Translatorisches Handeln. Theorie und Methode. Helsinki: Suomalainen Tiedeakatemia.

Beaugrande, Robert Alain de / Dressler, Wolfgang U. (1981): Introduction to Text Linguistics. London: Longman.
 
 

1.2 Diplomarbeiten

Bechtold, Karin (1989): Elektrowärmepumpen in der Haustechnik. Eine Untersuchung der englischen und deutschen Terminologie. Diplomarbeit. Germersheim: FASK, IAA, Stoll/Schmitt.

2. Sammelbände mit einem oder mehreren Herausgebern

Wilss, Wolfram (1980) (Hrsg.): Semiotik und Übersetzen. Tübingen: Narr.

Fischer-Lichte, Erika / Schwind, Klaus (1991) (Hrsg.): Avantgarde und Postmoderne. Tübingen: Stauffenburg.

Fischer, Ingeborg / Freigang, Karl-Heinz / Mayer, Felix / Reinke, Uwe (1994) (Hrsg.): Sprachdatenverarbeitung für Übersetzer und Dolmetscher. Akten des Symposiums zum Abschluß des Saarbrücker Modellversuchs, 28./29. September 1992. Studien zu Sprache und Technik 5. Hildesheim: Olms.
 

Alternativ kann bei mehr als drei Autoren/Herausgebern auch wie folgt gekürzt werden:

Fischer, Ingeborg et al. (1994) (Hrsg.): Sprachdatenverarbeitung für Übersetzer und Dolmetscher. Akten des Symposiums zum Abschluß des Saarbrücker Modellversuchs, 28./29. September 1992. Studien zu Sprache und Technik 5. Hildesheim: Olms.
 

3.1 Aufsätze

3.1 Aufsätze in Sammelbänden

Nord, Christiane (1992): "Text analysis in translator training." Dollerup, Cay / Loddegaard, Anne (1992) (Hrsg.): Teaching translation and interpreting. Training, talent, and experience. Copenhagen Studies in Translation. Amsterdam/Philadelphia: Benjamins, 39-48.

Falls der Sammelband als solcher in der Literaturliste bibliographiert ist, genügt im Eintrag des Aufsatzes ein Kurzverweis:

Dollerup, Cay / Loddegaard, Anne (1992) (Hrsg.): Teaching translation and interpreting. Training, talent, and experience. Copenhagen Studies in Translation. Amsterdam/Philadelphia: Benjamins.

Nord, Christiane (1992): "Text analysis in translator training." Dollerup/Loddegaard (1992): 39-48.
 

3.2 Aufsätze in Zeitschriften

Vermeer, Hans J. (1982): "Translation als 'Informationsangebot'." Lebende Sprachen 3, 97-100.
 

3.3 Zeitungsartikel mit Verfasserangabe

Treen, J. et al. (1982): "The Tongue-Tied Americans." Newsweek, Nov. 15, 49.

Zimmer, Dieter E. (1995): "Ein Gräuel ... doch längst keine Katastrofe." Die Zeit 38, 1.
 
 

3.4 Zeitschriften- und Zeitungsartikel ohne Verfasserangabe

BMW AG (1995) (Hrsg.): "Der Raster-Man." BMW Magazin 1, 27-33.

Newsweek (1982) Nov. 15, 49: "The Tongue-Tied Americans."
 

4. Publikationsreihen

Bei Publikationen im Rahmen von Reihen kann die Reihe wie folgt angegeben werden:

Eco, Umberto (1972): Einführung in die Semiotik. UTB 105. München: Fink.

Gläser, Rosemarie (1990): Fachtextsorten im Englischen. Forum für Fachsprachenforschung 13. Tübingen: Narr.

Masny, Diana (1996): Examining assumptions in second language research: a postmodern view. CLCS Occasional Paper 45. Dublin: Trinity College, Centre for Language and Communication Studies.
 
 

5. Nachschlagewerke

Nachschlagewerke (Lexika etc.) werden unter dem Verfasser-/Herausgebernamen angegeben, sofern dieser bekannt bzw. zur Identifizierung des Werks geeignet ist, ansonsten unter dem im Text verwendeten Kurztitel:
 

Bußmann, Hadumod (1990): Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Kröner.

BBR (1980): BBR Fachwörterverzeichnis. Druckschrift. Mannheim: BBR-Übersetzerdienst.

RHW 1992 = Random House Webster's Electronic Dictionary and Thesaurus, College Edition, Version 1.0.

Webster 1978 = Webster's New Twentieth Century Dictionary. Unabridged Second Edition. Collins World 1978.
 

6. Normen

DIN 2330 (1979): Begriffe und Benennungen. Allgemeine Grundsätze. Berlin: Beuth.

DIN/EN 292 (1991): Teil 1: Sicherheit von Maschinen. Berlin: Beuth.

ANSI Z 535.3 Criteria for Safety Symbols.
 

7. Graue Literatur

7.1 Sendeskripte, Druckschriften, Prospekte, Typoskripte, Kataloge etc.

Angelo, Mario (1977): Disneys Donald-Duck-Deutsch. Sendeskript. Sendung am 9.6.1977. Deutschlandfunk.

Ehapa (1996): Ehapa Verlag präsentiert: Comics mit Character. Mediadaten-Broschüre. Stuttgart: Ehapa.

Körber-Stiftung (1996): visuelle zeitenwende? Bilder - Technik - Reflexionen. Deutscher Studienpreis. Der Forschungswettbewerb für Studierende. Prospekt. Hamburg: Körber-Stiftung.

Mittler, Elmar (1986) (Hrsg.): Bibliotheca Palatina. Katalog zur Ausstellung vom 8. Juli bis 2. November 1986. 3 Bde. Heidelberg: Edition Braus.

Whitney Catalog No. 436 B (1983).
 
 

7.2 Handbücher etc. ohne Verfasserangabe

Audi (1994): Betriebsanleitung Audi 80, Audi S2. Ingolstadt: Audi AG.

BMW 7er (1994): Betriebsanleitung 730i, 730i V8, 740i, 740iL, 750i, 750iL. München: Bayerische Motoren Werke AG.

Chilton's Easy Car Care (1978): Radnor USA: Chilton.

Chrysler 1990 Service Manual. Engine, Chassis & Body. Front Wheel Drive Car (1989): Garden City: Chrysler Motors.

Chrysler Jeep (1991): Jeep Wrangler Operating Information. Garden City: Chrysler Motors.

U.S. Army (o.J.): A Guide to Effective Army Writing. Communicative Skills Office, U.S. Army Field Artillery School, Fort Sill, Oklahoma.
 
 

8. Übersetzungen

Übersetzungen können erforderlichenfalls wie folgt angegeben werden:
 

Eisner, Will (1987): Big City Blues. Übersetzung aus dem Amerikanischen von Bernd Leibowitz. Mannheim: Feest.
 

9. Mehrere Publikationen innerhalb eines Jahres

Doherty, Monika (1991a): "Übersetzungstheorie - Vom Kuriositätenkabinett zur Kognitiven Wissenschaft". Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 84, 7-13.

Doherty, Monika (1991b): "Informationelle Holzwege. Ein Problem der Übersetzungswissenschaft". Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 84, 30-49.
 

10. Auflagen

Die jeweilige Auflage des zitierten Werks kann bei Bedarf durch die hochgestellte Zahl der Auflagennummer hinter dem Publikationsjahr dieser Auflage angegeben werden:

Eco, Umberto (19855): Einführung in die Semiotik. UTB 105. München: Fink.

Bei Bedarf kann zusätzlich das Publikationsjahr der ersten (also nicht zitierten) Auflage hinter dem Publikationsjahr der zitierten Neuauflage angegeben werden:

Eco, Umberto (19855)(1972): Einführung in die Semiotik. UTB 105. München: Fink.