Wann und wo: Universität Leipzig (Campus Augustusplatz, Raum S 420), 26. Oktober 2011, 19 Uhr
Im Oktober 2010 stellte die Staatsregierung ihre Eckpunkte zur Reform der Lehrerbildung vor. Sie sehen unter anderem eine Aufgabe der zweiphasigen Struktur sowie eine Verkürzung der Lehramtsstudiengänge für Grundschule und Mittelschule vor. Diese Pläne stoßen seit Bekanntmachung auf viel Unverständnis und werden von Fachleuten in Zweifel gezogen. Die unrealistische Zielstellung einer Einführung zum Wintersemester 2011/12 musste bereits aufgegeben werden. Zudem ist kaum absehbar, welche tatsächlichen Effekte die Reform hinsichtlich des künftigen Lehrerbedarfs haben wird. Schon jetzt ist die personelle Ausstattung unzureichend und die Überlast gefährdet die Qualität der Ausbildung. Wie unter diesen Bedingungen ein wirksamer Beitrag gegen den absehbaren Lehrkräftemangel geleistet werden soll, ist unklar.
Vor welchen Perspektiven steht also die Leipziger Lehrerbildung? In welchen Bereichen ist eine Weiterentwicklung vor dem Hintergrund der bisher gesammelten Erfahrungen und des sich abzeichnenden Lehrkräftemangels sinnvoll? Wo droht die Lehrerbildung kaputt reformiert zu werden? Und welche personellen und sächlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, um eine qualitativ hochwertige Lehrerausbildung in Leipzig zu gewährleisten?
Mit
Prof. Maria Hallitzky, Fakultät für Erziehungswissenschaften
Prof. Claus Altmeyer, Prorektor für Bildung
Dr. Ronald Werner, Abteilungsleiter Hochschulen im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Michaela Lutze, StudentInnenrat
Moderation: Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, parlamentarischer Geschäftsführer und hochschulpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag
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