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Lehrer_in:Ein Vollzeitberuf mit Zukunft! – Doch die Verbeamtung in Sachsen bleibt aus!

Liebe Studierende, liebe zukünftige Lehrer_innen,

anbei ein interessanter Artikel aus der Freien Presse zum Thema “Referendariat und Verbeamtung in Sachsen”: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Woeller-will-Lehrern-aus-anderen-Laendern-den-Beamtenstatus-erhalten-artikel7874335.php

Sehr aufschlussreich scheint folgender Ausschnitt:

Freie Presse: Sachsens Lehrer gelten in Deutschland als schlecht bezahlt. Entscheiden nicht auch Berufsimage und Bezahlung über Einwanderung oder Studienneigung?

Roland Wöller: Lehrer in Sachsen ist wieder ein Vollzeitberuf mit Zukunft. Wir brauchen junge Lehrer. Deshalb ist das Bildungspaket die richtige Antwort: mehr Studenten, mehr Referendare, mehr Lehrer. Neben einem sicheren Arbeitsplatz ist auch die Bezahlung wichtig. Dies verhandeln die Tarifpartner.

Freie Presse: Ist zur besseren Bindung der Lehrer wie in den meisten anderen Bundesländern eine Verbeamtung denkbar?

Roland Wöller: Eine generelle Verbeamtung wird es auch weiterhin in Sachsen nicht geben. Aber ich will wenigstens erreichen, dass verbeamtete Lehrer aus anderen Ländern diesen Status behalten können, wenn sie zu uns wechseln. Das ist eine Option, die wir intensiv prüfen werden.

 

Was will uns Herr Wöller damit sagen? Macht eurer Referendariat in einem Bundesland, welches Lehrer_innen verbeamtet und kommt dann zurück nach Sachsen, wobei ihr den Beamtenstatus behalten könnt! Na dann, auf auf in die Ferne! Bildungspolitische Visionen, die begeistern!

 

 

Sprachpraxis-Klausur Staatsexamen: Bewertungskriterien

Das Institut hat nun endlich die Bewertungskriterien für die Sprachpraxis-Klausur der Staatsexamen (alte Studiengänge) auf der Homepage publiziert. Ihr findet sie hier.

 

Gesuch: FRANZÖSISCHLEHRER_IN

Für eine Mittelschule in Sachsen wird eine Lehrkraft für das Fach Französisch gesucht, die mindestens das 1. Staatsexamen und Unterrichtserfahrung besitzt! Nähere Informationen findet ihr hier: Gesuch Französischlehrer_In

 

Wie weiter mit der Lehrerbildung? Podiumsdiskussion zu den Perspektiven der Leipziger Lehrerausbildung

Wann und wo: Universität Leipzig (Campus Augustusplatz, Raum S 420), 26. Oktober 2011, 19 Uhr

Im Oktober 2010 stellte die Staatsregierung ihre Eckpunkte zur Reform der Lehrerbildung vor. Sie sehen unter anderem eine Aufgabe der zweiphasigen Struktur sowie eine Verkürzung der Lehramtsstudiengänge für Grundschule und Mittelschule vor. Diese Pläne stoßen seit Bekanntmachung auf viel Unverständnis und werden von Fachleuten in Zweifel gezogen. Die unrealistische Zielstellung einer Einführung zum Wintersemester 2011/12 musste bereits aufgegeben werden. Zudem ist kaum absehbar, welche tatsächlichen Effekte die Reform hinsichtlich des künftigen Lehrerbedarfs haben wird. Schon jetzt ist die personelle Ausstattung unzureichend und die Überlast gefährdet die Qualität der Ausbildung. Wie unter diesen Bedingungen ein wirksamer Beitrag gegen den absehbaren Lehrkräftemangel geleistet werden soll, ist unklar.
Vor welchen Perspektiven steht also die Leipziger Lehrerbildung? In welchen Bereichen ist eine Weiterentwicklung vor dem Hintergrund der bisher gesammelten Erfahrungen und des sich abzeichnenden Lehrkräftemangels sinnvoll? Wo droht die Lehrerbildung kaputt reformiert zu werden? Und welche personellen und sächlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, um eine qualitativ hochwertige Lehrerausbildung in Leipzig zu gewährleisten?

Mit
Prof. Maria Hallitzky, Fakultät für Erziehungswissenschaften
Prof. Claus Altmeyer, Prorektor für Bildung
Dr. Ronald Werner, Abteilungsleiter Hochschulen im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Michaela Lutze, StudentInnenrat
Moderation: Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, parlamentarischer Geschäftsführer und hochschulpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag