Studieneinführung

Das 1875 gegründete Institut für Kunstgeschichte deckt mit vier Professuren, mehreren Privatdozenten und wissenschaft-lichen Mitarbeitern sowie mit zahlreichen Lehrbeauftragten aus der kunstwissenschaftlichen Praxis die ganze Breite des Faches vom Mittelalter bis zur Gegenwart in Lehre und Forschung ab.

Zu den Schwerpunkten zählen die Architektur des Mittel-alters, die Kunst und Kunsttheorie der Frühen Neuzeit (u.a. Italien und Spanien), die bildende Kunst, Architektur und Urbanistik des östlichen Mitteleuropa und der DDR, die französische Kunst seit dem 18.Jahrhun-dert sowie die moderne und zeitgenössischen Kunst.

Das Institut für Kunstgeschichte mit Sitz in Wünschmanns Hof

Eine Erweiterung des umfang-reichen Lehrprogramms wird durch eine enge Kooperation mit der Martin-Luther-Univer-sität Halle-Wittenberg gewährleistet
(http://www.kunstgesch.uni-halle.de).
Zum Profil des Instituts für Kunstgeschichte gehört auch eine enge interdisziplinäre Verflechtung mit anderen Fächern und Forschungseinrichtungen. So ermöglicht das Studium der Kunstgeschichte in Leipzig beispielsweise Modulkombinationen mit zahlreichen Nachbarfächern.

Dazu zählen Klassische Archäologie, Geschichte, Literaturwissenschaften, Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaften,Theologie und Journalistik.
Museum der bildenden Künste
 
Profilbildend und zugleich ein Ausweis praxisorientierter Forschung und Lehre ist die Zusammenarbeit mit den Museen und Sammlungen der Universität, der Stadt Leipzig und der angrenzenden Regionen. Die Kustodie der Universität Leipzig (siehe http://www.uni-leipzig.de/~kustodie) verfügt als eine der ganz wenigen Einrichtungen dieser Art im Bundesgebiet über eine eigene große Lehrsammlung, die nicht nur bedeutende Kunstwerke umfasst (u.a. von Lucas Cranach, Anton Graff, Max Klinger und Werner Tübke), sondern darüber hinaus für den Gebrauch in der kunstgeschichtlichen Lehre
alle traditionellen Gattungen in exemplarischen Werken bereithält.

Das Lehrprogramm und die Forschungsdebatte ergänzen die in lockerer Folge stattfindenden Gastvorträge und Kolloquien, zu denen auswärtige Fachleute und hiesige Forscher eingeladen werden. Insbesondere sollen auch junge Nachwuchs-wissenschafter die Möglichkeit erhalten, ihre Ergebnisse zur Diskussion zu stellen. Dieses Programm ermöglicht es darüber hinaus, neue Forschungsansätze zu implementieren. Die
Studierenden sind ausdrücklich aufgefordert, sich an den Veranstaltungen und Diskussionen rege zu beteiligen (für Veranstaltungshinweise siehe die Rubrik "Aktuell" auf der
Homepage des Instituts: http://www.uni-leipzig.de/~kuge).

Zum Wintersemester 2006/07 wurde das Lehrprogramm auf das modularisierte System umgestellt. Der Studiengang führt nach sechs Semestern zum ersten berufs-befähigenden Abschluss 'Bachelor of Arts' (B.A.). Leistungsabhängig kann in weiteren vier Semestern der Grad des 'Master of Arts' (M.A.) erworben werden. Die Ausbildung im M.A. umfasst sowohl wissenschafts-relevante Kompetenzen als auch ausgeprägte Praxiskomponenten
mit Hinführung auf zentrale Berufsfelder.

Galerienverbund Spinnerei