Kustodie | Kunstsammlung der Universität Leipzig

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Kustodie der Universität Leipzig. Sie erhalten hier Informationen über die Arbeitsfelder der Kustodie, die Sammlung, unsere Aufgabenbereiche, über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Sie können in unserer Museumsdatenbank recherchieren und sich über einzelne Kunstwerke unserer Sammlung informieren oder allgemein die aktuellsten Nachrichten über unsere Projekte abrufen.

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Ausstellung zur Geschichte der Universitätskirche und ihrer Kunstwerke

Die für Anfang Dezember geplante feierliche Eröffnung des Paulinums liefert den Anlass, die Geschichte der Universitätskirche und die Entstehung des Neubaus in einer begleitenden Ausstellung zu erläutern. Vom 17. November 2017 bis 20. Februar 2018 zeigt die Kustodie in der Galerie im Neuen Augusteum die Sonderschau „Transformationen. Von der Universitätskirche zum Paulinum“, die die Zerstörung und nun vollendete Wiede­rerrichtung der Universitätskirche in neuer Gestalt und mit veränderter Funktion schlag­lichtartig beleuchtet. Im Fokus steht dabei die Geschichte der in großen Teilen bis heute erhaltenen Ausstattung: ihre Bergung, Erforschung, Lagerung, Restaurierung, Wiederan­bringung sowie die teilweise erforderliche Rekonstruktion.

Ausstellung zum Reformationsjubiläum

Anlässlich des Reformationsjubiläums öffnet die Kustodie ab 12. Oktober noch einmal die Sonderschau "Die Universität Leipzig und die Reformation", die bereits im Rahmen des Kirchentages im Mai zugänglich war. Bis zum 9. November können Besucher die Sonderöffnung der Kunstsammlung im Rektoratsgebäude, Ritterstraße 26, von Montag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr, besichtigen. Die Sonderschau behandelt die Rolle der Universität Leipzig in der Zeit der Reformation, ihren Beitrag zur Verbreitung und Etablierung des reformatorischen Gedankenguts sowie den inhaltlichen und strukturellen Wandel im Bildungswesen in dieser Epoche. In der Zeit nach der Reformation wurde die Universität Leipzig zur reichsten und attraktivsten deutschen Lehranstalt mit lutherischem Bekenntnis.

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Museen und Sammlungen der Universität Leipzig

Vitrine im Neuen Augusteum zeigt Vielfalt der universitären Sammlungen

Unter Federführung der Kustodie wurde im Neuen Augusteum eine Vitrine eingerichtet, in der sich die Museen und Sammlungen der Universität auf dem Campus Augustusplatz zentral und gemeinsam präsentieren. Im Rahmen der bundesweiten Jahrestagung der Gesellschaft für Universitätssammlungen, die Mitte Juli in Leipzig stattfand, erfolgte die Einweihung. Die 30 Schaukästen machen die Vielfalt der an der Universität Leipzig beheimateten Sammlungen anschaulich: Von Archäologie bis Kunstsammlung, von den Lehrsammlungen Anatomie/Pathologie bis Zoologie stellen sich hier geistes- und naturwissenschaftliche Fächer mit jeweils einem ausgewählten Objekt und einem informativen Text vor. Die Gestaltung und Bestückung erfolgte im Rahmen eines Projektseminars im Sommersemester 2017, veranstaltet vom Institut für Kunstgeschichte und der Kustodie.

An eine historische Kunst- und Wunderkammer erinnernd, vereint die Vitrine Kunstobjekte, Fotografien, Bücher, Münzen und archäologische Fundstücke mit naturwissenschaftlichen bzw. medizinischen Präparaten, Mineralien oder mathematischen Modellen. Die umfangreichen Sammlungen sind Grundlage der Wissenschaft und stellen bedeutende Ressourcen für Forschung, Lehre und allgemeine Bildung dar. Die Schaukästen laden dazu ein, die Museen oder Sammlungen wieder einmal genauer anzuschauen.

Webseite der Museen und Sammlungen der Universität Leipzig

Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V.

Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland

Epitaph-Projekt

Restaurierung der Epitaphien
aus der Universitätskirche St. Pauli

Einbau der Kunstwerke abgeschlossen

Anfang April 2017 wurde das letzte der 21 monumentalen Gedächtnismale im Paulinum an die Wand gebracht. Nach erfolgreicher Restaurierung der Originalbestandteile sowie der Ergänzung nur fragmentiert erhaltener Objekte war mit dem Einbau in das Paulinum im Sommer 2014 begonnen worden. Die Umsetzung des Paulineraltars aus der Thomaskirche erfolgte im Oktober 2014. Nun ist die Montage der großen Epitaphien vollständig abgeschlossen. Vor der - noch nicht terminierten - Eröffnung sind noch die Objektbeschriftungen zu erarbeiten.

Am 9. September 2016 fand das fachübergreifende Kolloquium "Vom Umgang mit der Lücke II - Wie viel Rekonstruktion ist notwendig, wie viel Fehlstelle zumutbar?" statt. Die Tagung, die vom Verband der Restauratoren (Fachgruppe polychrome Bildwerke) in Zusammenarbeit mit der Kustodie veranstaltet wurde, präsentierte die Restaurierungsergebnisse des Epitaph-Projekts.

Tagungsbericht Download
Sehen Sie aktuelle Bilder aus dem Paulinum und erfahren Sie mehr über das Epitaph-Projekt in dem Dokumentarfilm
Rückkehr eines Schatzes – Wie das Epitaph Ryssel im Leipziger Paulinum in neuem Glanz ersteht

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Publikation zu den Epitaphien

Aktualisierte und erweiterte Auflage der Broschüre "Restauro"

Die Publikation dokumentiert das Epitaph-Projekt und seine Arbeitsschritte. Neben einem kurzen Abriss zur Geschichte der Universitätskirche wird das weitere Schicksal der Epitaphien nach der Sprengung beleuchtet. Die Phasen des Projektes - Bestandsaufnahme, Konservierung und Restaurierung, Ergänzung von Fehlstellen und Anbringung - werden erläutert. Alle wieder aufgestellten monumentalen Gedächtnismale werden vorgestellt, jeweils mit historischen Aufnahmen, ausführlichen Erläuterungen zum Kunstwerk und einer Darstellung der Biografien der historischen Persönlichkeiten.

Rudolf Hiller von Gaertringen (Hrsg.): Restauro. Epitaphien der Universitätskirche St. Pauli. Das Restaurierungsprojekt und seine Ergebnisse. Leipzig: Kustodie der Universität Leipzig 2016. 210 Seiten mit 247 großenteils farbigen Abbildungen, Preis 10 €

ISBN: 978-3-9816627-2-6

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letzte Änderung: 01.11.2017 

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