Kustodie | Kunstsammlung der Universität Leipzig

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Ausstellung aktuell

Die Universität Leipzig und die Reformation

Sonderöffnung der Kunstsammlung im Rektoratsgebäude

Die Reformation bewirkte eine Modernisierung der Gesellschaft, an der die Universitäten maßgeblich beteiligt waren. Auch sie verbreiteten das reformatorische Gedankengut und formten die akademischen Eliten der kommenden Generationen. Anlässlich des Reformationsjubiläums zeigt die Kustodie vom 25. Mai bis 7. Juli in der Kunstsammlung im Rektoratsgebäude eine Sonderschau zum Thema Universität und Reformation.

Die Ausstellung beginnt mit einem Rückblick auf die vorreformatorische, katholische Universität Leipzig und das örtliche Dominikanerkloster. Nach der Reformation vollzieht die Universität einen grundlegenden Wandel. Die Übereignung der Klostergebäude und weiteren Grundbesitzes durch Kurfürst Moritz stellen die Hochschule finanziell auf eine neue Grundlage. Zentrale universitäre Ämter werden mit Vertretern der neuen Konfession besetzt. Es folgt eine humanistische Bildungsreform, an der Philipp Melanchthon besonderen Anteil hat. In den Bildwelten der Epitaphien zeigt sich eindrucksvoll der geistige Wandel der Gelehrten zum evangelischen Glauben. Die Ausstellung schließt mit einer Betrachtung der Reformations-Rezeption aus der Zeit der DDR in Werken von Zander, Stelzmann oder Ratzlaff.

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Ausstellung aktuell

Picture Alliance / AP Images

Geliebtes Afghanistan

In Kooperation mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft präsentiert die Kustodie vom 21. April bis 21. Juli die Ausstellung "Geliebtes Afghanistan" mit Arbeiten der Fotojournalistin Anja Niedringhaus (1965-2014). Die Übernahme der im Jahr 2016 in der Akademie Franz Hitze Haus, Münster, gezeigten Ausstellung wurde durch die VolkswagenStiftung ermöglicht. Die Stiftung finanziert auch das Drittmittel-Projekt "Professionalisierung der akademischen Journalistenausbildung in Afghanistan" am Leipziger Lehrstuhl für Kommunikationsgeschichte.

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Epitaph-Projekt

Restaurierung der Epitaphien
aus der Universitätskirche St. Pauli

Einbau der Kunstwerke abgeschlossen

Anfang April 2017 wurde das letzte der 21 monumentalen Gedächtnismale im Paulinum an die Wand gebracht. Nach erfolgreicher Restaurierung der Originalbestandteile sowie der Ergänzung nur fragmentiert erhaltener Objekte war mit dem Einbau in das Paulinum im Sommer 2014 begonnen worden. Die Umsetzung des Paulineraltars aus der Thomaskirche erfolgte im Oktober 2014. Nun ist die Montage der großen Epitaphien vollständig abgeschlossen. Vor der - noch nicht terminierten - Eröffnung sind noch die Objektbeschriftungen zu erarbeiten.

Am 9. September 2016 fand das fachübergreifende Kolloquium "Vom Umgang mit der Lücke II - Wie viel Rekonstruktion ist notwendig, wie viel Fehlstelle zumutbar?" statt. Die Tagung, die vom Verband der Restauratoren (Fachgruppe polychrome Bildwerke) in Zusammenarbeit mit der Kustodie veranstaltet wurde, präsentierte die Restaurierungsergebnisse des Epitaph-Projekts.

Tagungsbericht Download
Sehen Sie aktuelle Bilder aus dem Paulinum und erfahren Sie mehr über das Epitaph-Projekt in dem Dokumentarfilm
Rückkehr eines Schatzes – Wie das Epitaph Ryssel im Leipziger Paulinum in neuem Glanz ersteht

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Publikation zu den Epitaphien

Aktualisierte und erweiterte Auflage der Broschüre "Restauro"

Die Publikation dokumentiert das Epitaph-Projekt und seine Arbeitsschritte. Neben einem kurzen Abriss zur Geschichte der Universitätskirche wird das weitere Schicksal der Epitaphien nach der Sprengung beleuchtet. Die Phasen des Projektes - Bestandsaufnahme, Konservierung und Restaurierung, Ergänzung von Fehlstellen und Anbringung - werden erläutert. Alle wieder aufgestellten monumentalen Gedächtnismale werden vorgestellt, jeweils mit historischen Aufnahmen, ausführlichen Erläuterungen zum Kunstwerk und einer Darstellung der Biografien der historischen Persönlichkeiten.

Rudolf Hiller von Gaertringen (Hrsg.): Restauro. Epitaphien der Universitätskirche St. Pauli. Das Restaurierungsprojekt und seine Ergebnisse. Leipzig: Kustodie der Universität Leipzig 2016. 210 Seiten mit 247 großenteils farbigen Abbildungen, Preis 10 €

ISBN: 978-3-9816627-2-6

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letzte Änderung: 19.05.2017 

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