Studentische Projekte


I – II – III
Ein Experiment zur Semiotik frei nach Charles Sanders Peirce

I – II – III
Ein Experiment zur Semiotik frei nach Charles Sanders Peirce

Ein Filmprojekt von Studierenden der Universität Leipzig am Institut für Kulturwissenschaften im Fachbereich Kulturphilosophie/Kulturtheorie im Sommersemester 2009.

Charles Sanders Peirce (1839-1914) gilt als Begründer der modernen Semiotik und des Pragmatizismus. Im Zentrum seiner Theorie steht die Frage nach der Zeichenvermitteltheit aller Wahrnehmung, Erfahrung und des Denkens. Alles kann zum Zeichen werden, wenn es von jemandem verstanden, d.h. interpretiert wird. Unsere gesamte Lebenswelt ist zeichenhaft. Die Grundlage seiner Semiotik aber auch aller Zeicheninterpretation bildet die Kategorienlehre. Er nennt seine Kategorien, d.h. die Modi dessen, wie uns etwas gegenwärtig ist, Erstheit, Zweitheit und Drittheit – oder I – II – III. Der Kurzfilm versucht frei nach Peirce eine experimentelle Visualisierung dieser semiotischen Kategorien.

Realisation: Julia Böcker, Viola Böttcher, Melina Gerstemann, Nico Hattendorf, Jörn Kindervatter, Katharina Lang, Monika Nachtwey, Christine Neubert, Wiebke Nonne, Daniel Pesti, Franziska Zahl