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Neue Bücher aus dem Institut
Komponieren als Beruf
Frankreich und die DDR im Vergleich. 1950-1980
Trebesius, Dorothea
Komponieren als Beruf
Frankreich und die DDR im Vergleich. 1950-1980
Wallstein Verlag, 2012
400 Seiten
39,90 Euro
In Frankreich und in der DDR gewannen Musik und Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen neuen Stellenwert in Politik und Gesellschaft. Davon profitierten auch künstlerische Berufe wie der des Komponisten. Die Berufsausübung, die Ausbildung und die Berufsverbände der Komponisten wurden dabei ebenso grundlegend umgestaltet wie die staatliche Unterstützung.
Dorothea Trebesius analysiert diesen Wandel in den beiden Ländern aus der Perspektive der Professionalisierung des künstlerischen Feldes in zentralistischen Staaten. Sie untersucht die Strategien und Stellung der Komponisten, ihre Selbstbilder und Wahrnehmung, ihre Ausbildung und Funktion in der Gesellschaft. Sie fragt insbesondere, welche Rolle der Staat und dessen demokratische bzw. staatssozialistische Kulturpolitik bei der Konstruktion und Praxis des Komponistenberufes spielten. Sie arbeitet sowohl systembedingte und nationale Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Ländern heraus, die sich durch geteilte Traditionen und Erfahrungen sowie durch europäische Austauschprozesse erklären lassen.
Konsum und Nation
Zur Geschichte nationalisierender Inszenierungen in der Produktkommunikation
Oliver Kühschelm, Franz X. Eder, Hannes Siegrist (Hg.)
Konsum und Nation
Zur Geschichte nationalisierender Inszenierungen in der Produktkommunikation
transcript Verlag, 2012
308 Seiten, zahlreiche Abbildungen
31,80 Euro
Ob durch Reiseführer, Whisky-Inserate oder »Buy-National«-Kampagnen: Über eine Vielzahl an Medien transportierte die Produktkommunikation im 19. und 20. Jahrhundert nationale Identifikationsangebote. Die von Unternehmen, Interessensverbänden oder staatlichen Organisationen initiierten nationalisierenden Konkurrenz- und Distinktionsstrategien wurden von Journalisten bzw. Massenmedien aufgegriffen und an die Konsumenten herangetragen – in Deutschland ebenso wie in Kanada oder China. Dieser Band erweitert den bislang auf die Konsumgeschichte einzelner Länder und Regionen konzentrierten Fokus zugunsten europäischer sowie globaler Muster und Vergleiche.
Industrie- und Gewerbeausstellungen in Sachsen 1824 - 1914
Enrico Hochmuth
Industrie- und Gewerbeausstellungen in Sachsen 1824 - 1914
Sax Verlag, 2012
216 Seiten, 40 Abbildungen
24,80 Euro
Gegenstand dieser Publikation ist die kulturelle Praxis des Ausstellens von innovativen handwerklichen und industriellen Produkten im Königreich Sachsen zwischen 1824 und 1914. In diesen knapp einhundert Jahren entwickelte sich aus ersten vereinzelt stattfindenden Expositionen eines der wichtigsten merkantilen Instrumente der modernen Konsumgesellschaft, das auch als Medium für politische und kulturelle Inhalte an Bedeutung gewann. Den frühen Ausstellungen in Dresden folgten bald Veranstaltungen in allen sächsischen Großstädten sowie in vielen Klein- und Mittelstädten. An ihrem Beispiel wird deutlich, wie sie sich alsbald zu Volksfesten und Publikumsmagneten entwickelten und dabei einen gewichtigen Beitrag zur Wirtschaftsförderung, Standortbildung und Formung des sächsischen Wirtschaftsraumes im 19. und frühen 20. Jahrhundert leisteten. Wie kaum ein anderes Medium führten sie Fortschritte aber auch Defizite vor Augen und ermöglichten dabei den Vergleich zwischen Unternehmen, Städten, Wirtschaftsregionen und Staaten.
Das Empire als Aufgabe des Historikers
Historiographie in imperialen Nationalstaaten: Großbritannien und Frankreich 1919-1968
Anne Friedrichs
Das Empire als Aufgabe des Historikers
Historiographie in imperialen Nationalstaaten: Großbritannien und Frankreich 1919-1968
Campus Verlag, 2011
370 Seiten
39,90 Euro
Historiker stellen sinnstiftende Erzählungen für ihre Gesellschaften bereit. Wie diese in imperialen Nationalstaaten konstruiert sind, untersucht Anne Friedrichs anhand von Handbüchern und prominenten Schriften britischer und französischer Historiker. Insbesondere zeigt sie, wie der Wandel der Imperien und ihrer Beziehungen nach dem ersten
und dem zweiten Weltkrieg sowie während der Dekolonisierung reflektiert, bewertet und aktiv mitgestaltet wurde.
Ernst Cassirer
Mythos, Sprache und Kunst
Jörn Bohr und Gerald Hartung (Hg.)
Ernst Cassirer
Mythos, Sprache und Kunst
(Ernst Cassirer Nachgelassene Manuskripte und Texte.
Hg. v. K. Ch. Köhnke, J. M. Krois u. O. Schwemmer. Band 7)
Meiner Verlag, 2011
291 Seiten
168,00 Euro
Die für den vorliegenden Band zusammengestellten Vorträge und Lehrveranstaltungstexte Ernst Cassirers zu den symbolischen Formen Mythos, Sprache und Kunst reichen von dem Hamburger Vortrag von 1921 'Begriffs und Klassenbildung im mythischen und religiösen Denken' über weitere kultur- und symbolphilosophische Studien im Umkreis der Bibliothek Warburg bis zu den im amerikanischen Exil entstandenen sprach- und kunsttheoretischen Schriften der 1940er Jahre im unmittelbaren Kontext der Abfassung des 'Essay on Man' (1944). Der systematische Vortrag 'Critical Idealism as a Philosophy of Culture' (1936) faßt dabei Cassirers Ansichten über das Verhältnis zwischen Philosophie und Kulturwissenschaften zusammen. Die Auswahl dokumentiert damit zum einen die Kontinuität der Beschäftigung Cassirers mit der Philosophie der symbolischen Formen in der Zeit seines Exils. Zum anderen bieten die nachgelassenen Texte 'Language and Art' (1942), ['Language, Myth, Art (Letztes Sprach-Seminar 11. V. 1942)'] und ['The Educational Value of Art'] (1943) eine konzise Darstellung der Kunstphilosophie Cassirers, zu deren geplanter Ausarbeitung im Rahmen einer Monographie es nicht mehr gekommen ist.
"Die Kunst dem Volke"
Thomas Höpel
"Die Kunst dem Volke"
Städtische Kulturpolitik in Leipzig und Lyon 1945 - 1989
Leipziger Universitätsverlag, 2011
407 Seiten
32,00 Euro
Kulturpolitik wurde in Frankreich und der DDR nach 1945 ein wichtiges Politikfeld. Sie diente der sozialen und nationalen Integration, der Herrschaftsstabilisierung und der Kulturförderung. Als Orte mit einer ausgeprägten kulturellen Infrastrukur nahmen die Großstädte dabei eine zentrale Position ein. Thomas Höpel fragt in diesem Buch nach der unterschiedlichen Ausformung der städtischen Kulturpolitik in zentralistischen Staaten unter den Bedingungen von Demokratie und Diktatur, Kapitalismus, Wohlfahrtsstaat und Staatssozialismus. Wie haben die Städte Leipzig und Lyon angesichts einer zentralstaatlichen Kulturpolitik zwischen 1945 und 1989 eigene Traditionen verteidigt, spezifische Ambitionen und Ziele durchgesetzt? Liefen die Entwicklungen angesichts des Kalten Krieges in Ost- und Westeuropa auseinander oder gab es weiter gemeinsame Bezugspunkte und europaweite Verflechtungen? Haben staatliche und städtische Kulturpolitik kulturelle Innovation und Kreativität eher gefördert oder behindert?
Eine endliche Geschichte
Jutta Faehndrich
Eine endliche Geschichte
Die Heimatbücher der deutschen Vertriebenen
böhlau Verlag, 2011
303 Seiten
44,90 Euro
Die Heimatbücher der deutschen Vertriebenen sind eine bislang kaum beachtete Form der Heimwehliteratur. Nicht Historiker und Fachleute, sondern die Betroffenen selbst sammelten darin nach 1945 all das, was ihnen von ihrer Heimat erinnernswert schien, und schufen so gleichsam ein kollektives Gedächtnis der Erlebnisgeneration. Zugleich schrieben sie jedoch die "endliche Geschichte" von etwas, das verloren war und blieb. Auf diese Weise bewahren die Heimatbücher nicht nur deutsches Kulturerbe im Osten Europas vom Baltikum bis Bessarabien, sondern geben auch Auskunft auf die Frage, was Heimat eigentlich ausmacht, wenn man sie verloren hat. So entsteht ein facettenreiches und nuanciertes Bild, das wenig mit dem oft einseitigen öffentlichen Bild der Vertriebenen in der Bundesrepublik zu tun hat.
Ausgezeichnet mit dem Preis des Botschafters der Republik Polen.
Religion und Religiosität im vereinigten Deutschland
Gert Pickel, Kornelia Sammet (Hg.)
Religion und Religiosität im vereinigten Deutschland. Zwanzig Jahre nach dem Umbruch
VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2011
358 Seiten
49,95 Euro
Bereits zehn Jahre nach dem Umbruch war das Erstaunen groß, dass es entgegen weithin gehegter Erwartungen nicht zu einer umfassenden Revitalisierung von Religion und Religiosität in Ostdeutschland gekommen war. Zehn Jahre später stellt sich die Frage, ob diese Einschätzung aufrechtzuerhalten ist oder die Situation sich in der Zwischenzeit signifikant verändert hat. Kam es zu einem weiteren Rückgang der Bedeutung religiöser Überzeugungen, zu einem fortgesetzten Abbruch religiöser Traditionen, oder lassen sich inzwischen auch Gegenbewegungen feststellen? Das Buch beschäftigt sich mit verschiedenen Facetten dieser Fragestellung und berücksichtigt dabei auch eine zu dem europäischen Umfeld vergleichende Perspektive.
Der Schauspieler als Symbol moderner Kultur bei Simmel, Kracauer und Plessner
Pascal Pilgram
Der Schauspieler als Symbol moderner Kultur bei Simmel, Kracauer und Plessner
filos Verlag, 2010
224 Seiten
39,00 Euro
Der Schauspieler legt im Vollzug körperlicher Handlungsweisen Merkmale kultureller Schemata und Verfahren offen. Dazu gehört die Eigenschaft des Menschen als Träger von Rollen ebenso wie die Fähigkeit zur Nachahmung und zum mimetischen Ausdrucksverhalten. Die Studie von Pascal Pilgram zeigt mit der Untersuchung der Positionen von Georg Simmel, Siegfried Kracauer und Helmuth Plessner, dass der Schauspieler idealtypischen Modellcharakter für das Verstehen menschlicher Existensweisen besitzt und damit ein Symbol für die Pluralität der Ausdrucksleistungen menschlicher Kultur darstellt.
Walter Benjamin und Georg Simmel
Marian Micko
Walter Benjamin und Georg Simmel
Harrassowitz Verlag, 2010
409 Seiten
72,00 Euro
Walter Benjamin (1892-1940) und Georg Simmel (1858-1918) waren zwei Philosophen, Soziologen und Ästhetiker, deren Werke von der Frage nach der Kultur, genauer der Kultur der Moderne durchzogen sind. Entgegen anderen ,Klassikern' der Kulturwissenschaft konzipierten Sie ihre Theorie und Kritik nicht von ,großen Zusammenhängen' her, sondern erfassten die moderne Kultur in ihrer ganzen phänomenalen Breite, d. h. in den alltäglichen Lebensweisen
und der Dingkultur, und gelangten erst in Verdichtung dieser Beobachtungen zu Erkenntnissen des Allgemeinen, Typischen.
Die Konfrontation der Werke beider Autoren erlaubt neben einem längst überfälligen Beitrag zur Rezeptionsgeschichte Simmels zugleich ein vertieftes Verständnis beider Werke. Simmels Betrachtung der modernen Versachlichung, der Temposteigerung des Lebens sowie die Vielfalt moderner Lebensstile, die er zentral in seiner Philosophie des Geldes vorgenommen hatte, wurde von Benjamin besonders in seinem Passagen-Werk
rezipiert und weitergeführt - wenn auch angesichts einer radikal veränderten geschichtlichen Wirklichkeit (i.e. dem Nationalsozialismus) und mit anderen geschichtsphilosophischen Schlussfolgerungen. Sowohl der rein deskripzive Kulturbegriff, auf dessen Basis beide Autoren zu ihren Beobachtungen kommen, als auch die Ansätze einer Phänomenologie der Moderne, Kulturphilosophie und Methodologie, die sie aus jenen entwickeln, erweisen sich noch in den heutigen Kulturwissenschaften als ,anschlussfähig'.
Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte
Isabella Löhr
Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte. Neue Strukturen internationaler Zusammenarbeit 1886–1952.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010
342 Seiten
59 Euro
Mit den digitalen Medien und ihren Vervielfältigungsmöglichkeiten rückten geistige Eigentumsrechte in den letzten zwei Jahrzehnten in die öffentliche Aufmerksamkeit. Seitdem sind diese Rechte ein permanenter Streitgegenstand zwischen Urhebern, Verwertern und Nutzern – national, europaweit und international. Insbesondere die Kontroversen über Vor- und Nachteile globaler Rechtsstandards blicken auf eine lange Tradition: Seit dem späten 19. Jahrhundert wurden geistige Eigentumsrechte multilateral verhandelt, in internationalen Organisationen verankert und so zu einem festen Bestandteil der internationalen Politik. Prägen heute die Welthandelsorganisation und die World Intellectual Property Organization den globalen Umgang mit Kultur und Wissen, so waren es bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein die Berner Union für den Schutz des literarischen und künstlerischen Eigentums, der Völkerbund und die UNESCO. Die Studie widmet sich der Entstehung dieses internationalen Politikfelds. Sie untersucht die Faktoren, die die Einführung globaler Rechtsstandards für den Schutz von Kultur und Wissen prägten und zwar unter den Bedingungen einer sich globalisierenden Weltwirtschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, des Ersten Weltkriegs und der krisengeschüttelten Zwischenkriegszeit.
Kultursoziologie. Paradigmen – Methoden – Fragestellungen
Monika Wohlrab-Sahr (Hg.)
Kultursoziologie. Paradigmen – Methoden – Fragestellungen
VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010
416 Seiten
29,95 Euro
In dem Band führen namhafte Soziologinnen und Soziologen in ihre Art, Kultursoziologie zu betreiben, ein. Sie erläutern ihre theoretischen Prämissen, Untersuchungsfelder und Fragestellungen sowie die ihrem Ansatz entsprechenden Methoden.
Kultursoziologie wird in dem Band als plurales Vorhaben erkennbar. Die Beiträge leuchten ein kontroverses Spektrum aus, das von der phänomenologischen Soziologie und der philosophischen Anthropologie über die Perspektive einer „erklärenden Soziologie“, die sich gleichwohl mit der Dimension des „Sinns“ auseinandersetzt, bis hin zu poststrukturalistischen, ethnomethodologischen und systemtheoretischen Ansätzen reicht.
Kultursoziologie wird dabei nicht als Bindestrich-Soziologie begriffen, sondern als eine Soziologie, die sich auf die sinnhafte Dimension jeglicher sozialen Realität bezieht. Die Ansätze unterscheiden sich darin, wie sie diese Sinndimension zum soziologischen Untersuchungsgegenstand werden lassen.
Fans. Soziologische Perspektiven
Jochen Roose / Mike S. Schäfer / Thomas Schmidt-Lux
Fans. Soziologische Perspektiven
VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010
442 Seiten
34,95 Euro
Fans sind ein weit verbreitetes und vielfältiges Phänomen: Menschen sind Fans von Fußballvereinen, Musikern, Filmstars, Automarken, Buchfiguren und vielen anderen Dingen. Es gibt Fans in verschiedenen Altersgruppen und Schichten. Dieser Band legt erstmals eine umfassende Soziologie der Fans vor. Die hier versammelten Beiträge wenden soziologische Theorieperspektiven und empirische Instrumentarien auf Fans und Fantum an. Sie analysieren Fans hinsichtlich ihrer spezifischen Emotionalität, ihrer Kultur und Lebensführung, ihrer Sozialisation und Sozialstruktur, ihres Konsumverhaltens, ihrer Mediennutzung und ihrer politischen Partizipation. Thematisiert werden außerdem die internen Abgrenzungen in Fan-Szenen, Fragen der Migration und Globalisierung von Fans, Geschlechterkonstruktionen in Fan-Gemeinschaften sowie die Geschichte des Fantums.
Mit Beiträgen von Jochen Roose, Mike S. Schäfer, Thomas Schmidt-Lux, Solvejg Jobst & Jan Skrobanek, Gunnar Otte, Bettina Fritzsche, Rainer Winter, Kai-Uwe Hellmann & Leila Akremi, Winfried Gebhardt, Dieter Ohr, Alexander Leistner, Victoria Schwenzer & Nicole Selmer
Mc Lenin. Die Konsumrevolution in Russland
Luise Althanns
Mc Lenin. Die Konsumrevolution in Russland
transcript Verlag, 2009
296 Seiten
29,80 Euro
Welche Bedeutung kam dem Konsum in der Phase des Übergangs vom Plan zum Markt in Russland zu? Luise Althanns nähert sich der Auflösung des russischen Staatssozialismus und der Transformation von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in einer fundamental neuen und originellen Perspektive. Sie untersucht, wie sich die realen Ausprägungen und die Bedeutungen des Konsums wandelten und wie sich zentrale Innovationen – die Etablierung von Marken und die Einbindung in die globale Konsumgesellschaft – durchsetzen konnten. Das prägende Moment dieser Zeit war demnach eine Konsumrevolution.
Forcierte Säkularität
Monika Wohlrab-Sahr, Uta Karstein, Thomas Schmidt-Lux
Forcierte Säkularität. Religiöser Wandel und Generationendynamik im Osten Deutschlands
Campus Verlag, 2009
375 Seiten
34,90 Euro
Wer die Religionslosigkeit der ostdeutschen Gesellschaft und die Säkularität ihrer Bürger begreifen will, muss sich neben der Religionspolitik der SED auch der Aneignung dieser Politik durch Individuen und Familien zuwenden. Auf der Basis von Interviews mit drei Generationen zeigen die Autorinnen und der Autor dieses Buches, in welcher Weise die Auseinandersetzung mit Religion in die grundlegende Konflikthaftigkeit des Lebens in der DDR eingebettet war. Es wird deutlich, welchen Spannungen kirchlich gebundene Menschen ausgesetzt waren, aber auch, in welchem Maße in Familien säkulare Traditionen geschaffen wurden. Nicht zuletzt in der jüngsten Generation lässt sich jedoch – in Absetzung davon – ein neu erwachtes Interesse an Religion ausmachen. Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.
Kollektives Gedächtnis und die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Erinnerungskulturen
Mathias Berek
Kollektives Gedächtnis und die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Erinnerungskulturen
Harrassowitz Verlag, 2009
224 Seiten
38,00 Euro
Trotz intensiver Bearbeitung des Forschungsfelds Erinnerungskultur bestehen zwei Probleme bis heute: Das Verhältnis zwischen Individuum und Kollektiv beim Erinnern bleibt weitgehend ungeklärt, und zu oft wird von der Existenz einer „wahren“, unverfälschten Erinnerung ausgegangen. Diese Probleme können gelöst werden, wenn man Erinnerungskultur als Teil des gesellschaftlichen Wissensvorrats analysiert, und zwar systematisch in ihrer Entstehung, Struktur und Funktion. Das ist die Aufgabe der vorliegenden „Theorie der Erinnerungskulturen“. Sie ergänzt die Untersuchung der kulturellen Existenz des Menschen als animal symbolicum um das Kapitel der Erinnerung. Dabei bringt die Arbeit die konstruktivistische Wissenssoziologie von Peter L. Berger und Thomas Luckmann mit der Lebenswelt-Analyse von Alfred Schütz zusammen. Auf dieser theoretischen Basis systematisiert sie die Ergebnisse der Gedächtnisforschung, von den Neuro- und Literaturwissenschaften über die Psychologie und Soziologie bis zu den Geschichtswissenschaften, um zu einer kohärenten Theorie des kollektiven Gedächtnisses zu gelangen. Erinnerungskulturen sorgen dafür, gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen, und sind deshalb stets Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Eine „wahre“ Erinnerung kann es in den komplexen Prozessen kollektiven Gedächtnisses nicht geben.
Die Permanenz des Ästhetischen
Melanie Sachs/Sabine Sander
Die Permanenz des Ästhetischen
VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009
252 Seiten
34,90 Euro
Die Ringvorlesung zur Ästhetik, welche im Wintersemester 2007/08 unter dem Titel "Die Permanenz des Ästhetischen" am Institut für Kulturwissenschaften stattgefunden hat, hat nun tatsächlich noch etwas mehr Permanenz erhalten. Die in diesem Zusammenhang in Leipzig gehaltenen Vorträge sind nun im VS-Verlag publiziert und können so nochmal in aller Ruhe nachgelesen werden. Dieser Band spiegelt die Vielfalt aktueller ästhetischer Perspektiven und stellt so sowohl die inhaltliche wie die methodische Breite der Ästhetik dar. Er vereint unterschiedliche Ansätze sowie durchaus konträre Thesen ästhetischer Forschung zu den Themen Schönheit und Kunst sowie zur Begriffs- und Theoriebildung von Ästhetik. Dieses Buch kann daher sowohl einer ersten Orientierung als auch einer vertieften Auseinandersetzung damit dienen, was unter Ästhetik heute verstanden wird und werden kann.
Inhaltsverzeichnis
Afrika- und Lateinamerikaforschung in Deutschland zwischen Kaiserreich und Drittem Reich
Falk Thoralf Günther
Afrika- und Lateinamerikaforschung in Deutschland zwischen Kaiserreich und Drittem Reich
Meine Verlag, 2008
416 Seiten
35,95 Euro
Die Afrika- und die Lateinamerikaforschung leisten heute als Fächerkombinationen einen bedeutenden Beitrag zur interkulturellen Kommunikation.
Wie waren die beiden Disziplinen in den Humanwissenschaften in Deutschland bis 1945 konzipiert? Welche Funktion kommt den beiden Forschungszweigen in den Humanwissenschaften zu? Wie gestaltete sich das Verhältnis der beiden Wissenschaftsdisziplinen zu den unterschiedlichen politischen Systemen im Untersuchungszeitraum und deren Rahmenbedingungen? Diesen und weiteren Fragen geht der Autor in der Studie nach und schafft so erstmals eine breite historiografische Basis für weitere Untersuchungen zu diesem Themenkomplex. Zudem bietet die Studie einen Ausblick auf Kontinuität und Diskontinuität in der Genese beider Fächerkombinationen bis in die Nachkriegszeit.
Diplom – Magister – Bachelor
Uta Kösser
Diplom – Magister – Bachelor
Studiengang und Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig (1963 bis 2007)
filos Verlag, 2008
210 Seiten
14,80 Euro
Das heutige Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Gründung als Institut für Ästhetik und Kulturtheorie in der DDR zu Beginn der 1960er Jahre, um Diplom-Kulturwissenschaftler als "Leiter kultureller Prozesse" ausbilden, "Abwicklung" Anfang der 1990er Jahre, Neugründung als Institut fürKulturwissenschaften und Einrichtung eines erfolgreichen und hoch nachgefragten Magisterstudienganges Kulturwissenschaften, mit Beginn des neuen Jahrtausends Umstellung auf einen Bachelor Sozialwissenschaften und Philosophie mit Kernfach Kulturwissenschaften, der ab 2006 immatrikuliert, Planung eines Masters.
Diese Chronik des Instituts wie des Studienganges wendet sich vor allem an ehemalige Studierende und Lehrende an den Instituten und Studiengängen der Kulturwissenschaft in Leipzig, aber ebenso an interessierte Kulturwissenschaftler anderer Universitäten und versteht sich auch als Beitrag zum Jubiläum der Universität Leipzig im Jahre 2009.
Der Topos der Undarstellbarkeit
Sabine Sander
Der Topos der Undarstellbarkeit
Ästhetische Positionen nach Adorno und Lyotard
filos Verlag, 2008
320 Seiten
39,00 Euro
Undarstellbarkeit figuriert in den ästhetischen Konzeptionen von Adorno und Lyotard einerseits als Chiffre für all das, was nicht in den Griff des Bewusstseins gerät - Verdrängtes, Leiden, Unfassbares - andererseits aber auch für all jenes, was von den herrschenden Diskursen einer Gesellschaft ausgeschlossen wird. Der Band bietet eine kulturtheoretische Reflexion über Grenzen menschlicher Symbolisierungstätigkeit und symbolischer Formen, die als unhintergehbar bestätigt werden: Denn überall dort, wo sich etwas der Darstellung verschließt, verweigert, verboten oder von ihr ausgegrenzt wird, wird symbolisiert oder ertönt der Ruf nach einer Kunst, die das als unkommunizierbar Erklärte ausdrücken soll. Insofern beinhaltet der Topos der Undarstellbarkeit auch die Forderung eines Wechsels von einer symbolischen Form (Sprache, Wissenschaft) zu einer anderen (Kunst) sowie ein deutliches Moment von Kulturkritik. Zugleich wird deutlich, wie in der Kunst gesellschaftlicher Widerstand antizipiert werden kann - die ästhetischen Debatten Adornos und Lyotards sind somit auch lesbar als ethische Konzepte, die bei aller Historizität aktualisierbar sind.
Wissenschaft als Religion
Thomas Schmidt-Lux
Wissenschaft als Religion
Szientismus im ostdeutschen Säkularisierungsprozess
Ergon-Verlag, 2008
413 Seiten
48,00 Euro
Seit der Aufklärung findet sich - bis heute - immer wieder die Idee, dass die Wissenschaft der Religion grundsätzlich überlegen sei und deshalb über kurz oder lang an ihre Stelle treten müsse. Diese szientistische Vorstellung von der Allmacht wissenschaftlichen Denkens wurde nicht zuletzt in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert durch eine Vielzahl von Organisationen propagiert und fand insbesondere in der DDR eine große Verbreitung. Dabei spielte gerade die populärwissenschaftliche Vermittlung anti-religiöser Ideen eine große Rolle. Vor diesem Hintergrund wird im Buch eingangs eine Ideengeschichte des Szientismus von der Aufklärung bis zur wissenschaftlichen Weltanschauung des 20. Jahrhunderts entworfen. Daran anschließend wird die Propagierung szientistischer Ideen am Beispiel der populärwissenschaftlichen Organisation "Urania" untersucht und abschließend auf der Grundlage von Interviews mit ehemaligen Urania-Angehörigen nach Rezeption und Funktion des Szientismus in individueller Perspektive gefragt. Im Ergebnis steht die These, dass der Szientismus entscheidend zum Erfolg der atheistischen staatlichen Politik und damit zum weltweit beispiellosen Säkularisierungsprozess in Ostdeutschland beitrug.
Qualitative Sozialforschung
Aglaja Przyborski / Monika Wohlrab-Sahr
Qualitative Sozialforschung
Ein Arbeitsbuch
Oldenbourg Verlag, 2008
403 Seiten
34,80 Euro
Das Buch gibt eine Einführung in Grundlagen und Praxis
qualitativer Sozialforschung. Es wird ein Bogen gespannt von der
ersten Konzeption eines Forschungsvorhabens über Fragen der
Erhebung, des Sampling, der Auswertung und Verallgemeinerung
bis hin zur Niederschrift der Ergebnisse. Das Buch geht auf
die Besonderheiten methodologischer Ansätze ein, arbeitet aber
auch ihre Gemeinsamkeiten und Synergien heraus. Gemeinsame
Probleme quantitativer und qualitativer Zugänge bleiben dabei
nicht ausgespart. Das Buch richtet sich an Studierende der
Kultur- und Sozialwissenschaften.
Raum als Sinnordnung bei Ernst Cassirer
Jörn Bohr
Raum als Sinnordnung bei Ernst Cassirer
filos Verlag, 2007
229 Seiten
39,– Euro
Cassirer hat ein seinem Vortrag "Mythischer, ästhetischer und religiöser Raum" von 1930 die These formuliert, dass es nicht den einen objektiven oder eindeutigen Raum gibt, sondern dass wir aus unterschiedlichen kulturell bedingten Sinnzusammenhängen heraus erst bestimmte Sinnordnungen bilden, die räumlichen Bezug haben. Unsere Raumauffassung ist also jederzeit in einen bestimmten Kontext eingebettet, und dies in aller Regel, ohne dass es bewusst würde. Räume als Sinnordnungen begreifen zu wollen, hat also auch Konsequenzen für unsere Selbstinterpretation. Es ist die Absicht dieser Untersuchung, die Thesen Cassirers zu prüfen, um seinen Ansatz weiter ausbauen zu können. Dabei wird besonderes Gewicht auf das Theorem der "symbolischen Prägnanz" gelegt.
Von der Kunst- zur Kulturpolitik
Thomas Höpel
Von der Kunst- zur Kulturpolitik
Städtische Kulturpolitik in Deutschland und Frankreich 1918-1939
(Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung)
Band 7
Franz Steiner Verlag, 2007
516 Seiten
82,– Euro
In den zwei Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg durchlief die Kulturpolitik einen tiefgreifenden Wandel - angetrieben durch die Demokratisierung, die sich ausbreitende Populär- und Massenkultur und das vergrößerte Freizeitangebot in der Stadt. Dabei bildeten sich auch die Vorläufer der seit den 1960er Jahren in (West-)Deutschland wie Frankreich verfolgten ‚neuen', d.h. aktiv gestaltenden, partizipativen und integrativen Kulturpolitik heraus, die transparente Bewertungskriterien und politisch-rationale Entscheidungsverfahren erfordert, um die relativ hohen Ausgaben der öffentlichen Haushalte für "Kultur" zu rechtfertigen.
Anhand von Fallstudien zu Lyon und Leipzig, Saint-Etienne und Chemnitz vergleicht der Autor Formen und Funktionen städtischer "Kulturpolitik" in der Zwischenkriegszeit.
Im Mittelpunkt der Studie stehen die Stadt als Akteur der Kulturpolitik und die Stadt als kulturpolitisches Handlungsfeld von Eliten, Organisationen und Bürgern.
Dimensionen der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte
Matthias Middell (Hg.)
Dimensionen der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte
Festschrift für Hannes Siegrist zum 60. Geburtstag
Universitätsverlag Leizig, 2007
408 Seiten
29,– Euro
Zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Hannes Siegrist haben Institutsmitarbeiter, Freunde und Kollegen mit diesem Band den Versuch unternommen, Beiträge zu einer systematischen Einführung in den Bereich Kulturgeschichte zu bündeln: Neben Europäisierung, Transnationalisierung und Globalisierung stehen Vergleich und Transfer, Konsumgeschichte, intellectual property rights, die Geschichte der Kulturpolitik und das breite Spektrum von Erinnerung und kollektivem Gedächtnis ebenso auf der Agenda wie Medien des kulturellen Austausches und der Wandel in Ansehen und Funktion kultureller Akteure. Eine Bibliographie mit der jeweils wichtigsten Literatur rundet die flüssig geschriebenen Texte ab.
Konfliktfeld Islam in Europa
Monika Wohlrab-Sahr und Levent Tezcan (Hg.)
Konfliktfeld Islam in Europa
Soziale Welt, Sonderband 17, 2007
468 Seiten
49,– Euro
In Europa ist im Zuge der Auseinandersetzung um Migration ein neues Konfliktfeld entstanden, in dem der Islam als Bezugspunkt eine immer wichtigere Rolle spielt. Zugleich sind Konflikte vor Ort zunehmend in einen Welthorizont eingebunden. Der vorliegende Band leuchtet diese veränderte Konstellation über Länderstudien und systematische Perspektiven aus. Aktuelle Auseinandersetzungen kommen ebenso in den Blick wie deren gesellschaftliche und historische Kontexte. Mit Beiträgen von: Levent Tezcan, Monika Wohlrab-Sahr, Shmuel N. Eisenstadt, Armando Salvatore, Reinhard Schulze, Werner Schiffauer, Steffen Kühnel, Jürgen Leibold, Kornelia Sammet, Jörg Hüttermann, Ruud Peters, Sipco Vellenga, Karen Schönwälder, Christian Moe, Özkan Ezli, Arnd-Michael Nohl, Mustafa Sen, Matthias Koenig, Claire de Galembert, Frank Kalter und Cornelia Kristen.
Ende der Ästhetik? Rück- und Ausblicke
Uta Kösser, Pascal Pilgram und Sabine Sander (Hg.)
Ende der Ästhetik? Rück- und Ausblicke
filos Verlag, 2007
162 Seiten 12,80 Euro
Der Band dokumentiert die Beiträge des Ästhetik-Kolloquiums zur Verabschiedung von Prof. Dr. Uta Kösser. Die Beiträge belegen zum einen die Vielfalt
ästhetischer Perspektiven im Rahmen der Kulturwissenschaften
in Leipzig und diskutieren zum anderen generelle Möglichkeiten
einer ästhetischen Perspektive auf moderne Kultur und Gesellschaft, mit der es Kulturwissenschaften auch zu tun haben. In den Texten wird deutlich, dass es unhintergehbar ist, über die Sinnlichkeit des Menschen zu reflektieren, wenn man die Formen der Kultur der Moderne untersucht.
Das Umschlagbild – Théodore Géricaults Das Floß der Medusa – soll ein Symbol sein für die Notwendigkeit der Ästhetik. Peter Weiss hat dieses Bild in seiner berühmten Ästhetik des Widerstands als ein Moment des Widerstands im Augenblick des Untergangs gedeutet.
Entgrenzung des Eigentums in modernen Gesellschaften und Rechtskulturen
Hannes Siegrist (Hg.)
Entgrenzung des Eigentums in modernen Gesellschaften und Rechtskulturen.
Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung 16 (2006), H. 5/6
Universitätsverlag Leipzig, 2007
365 Seiten
15,– Euro
In diesem Band untersuchen Historiker, Juristen, Sozial- und Kulturwissenschaftler die Konstruktion, Institutionalisierung und Anwendung privater Eigentumsrechte und eigentumsähnlicher Handlungsrechte unter dem Gesichtspunkt der "Entgrenzung des Eigentums". Dabei stehen Probleme der Entwicklung, Differenzierung und Verbreitung von Eigentum in der Gegenwart und Vergangenheit im Mittelpunkt. Die Beiträge behandeln ausgewählte empirische Phänomene und theoretische Probleme der Propertisierung in modernen Gesellschaften, Kulturen, Rechts- und Wirtschaftssystemen.
Die neuen Regeln der Kunst
Nina Tessa Zahner
Die neuen Regeln der Kunst
Andy Warhol und der Umbau des Kunstbetriebs im 20. Jahrhundert
Frankfurt am Main und New York: Campus, 2006
326 Seiten
29,90 Euro
Der Kunstbetrieb ist ein Geflecht aus Medien und Märkten, Institutionen und Akteuren – von Künstlern über Galeristen und Kritiker bis hin zu Spekulanten und Sponsoren. Nina Tessa Zahner stellt dar, wie grundlegend sich diese internationale Szene und mit ihr die Herstellung, Verbreitung und Wahrnehmung von Kunst seit Mitte des 20. Jahrhunderts verändert hat. Vor dem Hintergrund der Karriere Andy Warhols im New York der 50er bis 80er Jahre zeigt sie, dass die Entwicklung von der modernen zur postmodernen Kunst auch das gesellschaftliche Urteil darüber, was als Kunst gelten kann, gründlich verändert hat. Die von Pierre Bourdieu in seinem gleichnamigen Werk herausgearbeiteten »Regeln der Kunst« sind heute durch neue Regeln ersetzt.
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