Monika Nachtwey, M.A.

Universität Leipzig

Institut für Kulturwissenschaften


Bereich: Kultur- und Sozialphilosophie

Zimmer: 5113
Telefon: 0341-97 35 613
Telefax: 0341-97 35 698
Email:nachtwey@uni-leipzig.de

Sprechzeit: siehe "Mitarbeiter"


Geboren am 20.07.1978 in Leinefelde im Eichsfeld. Studium der Kulturwissenschaften, Germanistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie ferner der Anglistik, Geschichte und Erziehungswissenschaftliche Studien an der Universität Leipzig. Die Magisterarbeit zum Thema "Zeichen- und Symbolbegriff bei Ernst Cassirer" entstand im Fachbereich Kulturphilosophie. 2006 Abschluss des Studiums und Beginn der Promotion zum Thema "Gelingendes Zeichen- und Symbolverstehen bei Charles S. Peirce und Ernst Cassirer"; parallel dazu Arbeit als Wissenschaftliche Hilfskraft im Akademischen Auslandsamt der Universität Leipzig. Seit dem WS 2007/08 Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften im Fachbereich Kulturphilosophie.

Forschungsschwerpunkte

Kulturphilosophie und Semiotik

Lehre

SS 2011          Susanne K. Langer: Philosophie auf neuem Wege
WS 2010/11     Ernst Cassirer: Schriften zur Philosophie der symbolischen Formen
SS 2010          Berger/Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit
WS 2009/10     Einführung in die Kulturwissenschaften
SS 2009          Mensch und Kultur. Klassische Texte der Kulturphilosophie
                     Die Alltagswelt der Zeichen. Filmprojekt zur Semiotik von C. S. Pierce
WS 2008/09     Zeichen und Kultur - Charles S. Peirce' Semiotik (Hauptseminar)
SS 2008          Ernst Cassirer: Versuch über den Menschen (Seminar)
WS 2007/08     Einführung in die Semiotik (Übung)

Promotionsprojekt

Gelingendes Zeichen- und Symbolverstehen bei Charles S. Peirce und Ernst Cassirer

Gegenstand des Projekts ist eine vergleichende Untersuchung der Zeichen- resp. Symboltheorien von Charles Sanders Peirce (1839-1914) und Ernst Cassirer (1874-1945). Beide Denker heben auf eine umfassende, universale Theorie der Erkenntnis und des Handelns in der Vermittlung durch Zeichen und Symbole ab. Daher wird innerhalb der Arbeit ein interdisziplinärer Zugang, der die Fachgrenzen von Semiotik und Kulturphilosophie überschreitet, präferiert. Indem mittels des Vergleiches der Fokus auf die Frage nach dem gelingenden Zeichen- und Symbolverstehen gerichtet wird, soll ein bisher verschlossener Weg für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kultur als Zeichen- und symbolischem Sinnsystem geöffnet werden. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Phänomen des Verstehens von Zeichen und Symbolen, des Bedeutung-Habens und unhintergehbar daran gebunden das Phänomen der Kultur als eben symbolisch vermittelter Aktionsraum, in welchem der Mensch einerseits lebt und handelt, welcher andererseits aber erst durch den Menschen - jenes Cassirer'sche animal symbolicum - hervorgebracht wird.