

Schon Mitte April waren 11 kleine Stockentchen, gerade 5 Tage alt, mit Mutterschutz auf dem Schwemmteich zu sehen.
Es war 2000 hier die erste Brut. Weiterer Nachwuchs wird folgen, auch bei den Bleßrallen, den Haubentauchern, den Reiherenten
und den Tafelenenten sowie bei dem Schwänen.

8 Tage alt sind hier die am 19. Mai geschlüpften 7 grauen Dunenschwänchen. Ihre Eltern
sind die Höckerschwäne Paula und Paul. Bald danach wechselte die Schwanenfamilie wieder einmal vom
Schwemm- auf den Lehmgrubenteich, wo sie sich längere Zeit aufhielt, offenbar wegen der besseren Nahrungsquellen.
Hier sieht man das ältere der beiden Pfaupaare. Es hat Nachwuchs bekommen. Etwa 30 Tage hatte sich die Pfauhenne dem
Brutgeschäft gewidmet, und zwar versteckt im Nachbargelände. Am 12. Juni kam sie mit 3 Küchlein zu
den anderen Pfauen in den Hirschgarten zurück.

Auf dem Bild sieht man nur eins ihrer etwa 3 Tage alten
Kücken. Die beiden anderen werden von ihr vorsorglich abgedeckt. Sie leitet und verteidigt ihre Nachkommen
umsichtig, während der Pfauhahn sich wenig darum kümmert.
Großer Dank gebührt dem Hegemeister des Hirschgartens Horst Kunath aus Machern. Er bemerkte am
14. Juni, wie eines der 3 Damtiere gerade ihr frischgesetztes Kalb in Schutz von Brennesseln
ablegte. Vorsichtig wurde dort später das nun 4-5 Stunden alte Kälbchen fotografiert. Schon 24
Stunden nach der Geburt würde das Kleine bei Annäherung von Gefahr fliehen und eine solche
Aufnahme von ihm fast unmöglich sein.

Jetzt verharrte es ganz ruhig und keineswegs ängstlich. Seine Mutter graste derweil fernab und ablenkend
von der "Ablegstelle" zusammen mit ihrer Damwildherde. Sie wird aber regelmäßig dort
zum Säugen erscheinen und später das Kälbchen auch zur Herde führen und es noch etwa 11
Monate mit Muttermilch versorgen.