


Paul ist immer angriffslustig, Paula dagegend zurückhaltend, aber
stets zutraulicher. Sie trägt am linken Fuß einen Ring mit
der
Aufschrift AA 003391. Sie ist also ein Ringschwan und zudem noch ein Immutabilis-Schwan
mit hellen und nicht schwarzen Füßen. Das erleichtert und
gewährleistet
ihre exakte Wiedererkennung als Macherner Schwanenpaar, das auch auf
den
Zuruf "Hule-Hule" reagiert und daraufhin zum Ufer geschwommen kommt.

Am 18. Mai 1999 war Pauls und Paulas erster Nachwuchs geschlüpft.
Von den 5 grauen Schwänchen geriet leider eins über Pfingsten
in Verlust, so daß die Schwanenfamilie danach nur noch zu sechst
auf dem Schwemmteich den Parkbesuchern Freude bereiten konnte.
Ja, erstmal nur bis zur:

Sie warern dann am 4. 7. alle wieder selbständig auf den
Schwemmteich
zurückgekehrt und fühlten sich hier auch wieder
"schwanenwohl":
Wunderschwäne!
Noch jünger als die Macherner Schwänchen waren mit 10 Tagen
die
5 weißen Schwänchen der Altenbacher Schwanenfamilie, die
am Pfingstmontag 1998 von den Deuberner Teichen, wo gebrütet und
geschlüpft
worden
war, nach Altenbach gewandert ist: 1,6 km instinktvoll bis zum
Heimatteich.



Nur etwa 10 km von ihrem Sommerrevier entfernt, bot ihnen dieser See
lange Zeit mit vielen Algen in Ufernähe gute Futterbedingungen.

Gebalzt haben die beiden Alten hier schon ausgiebig.

Zum Leckerlie-Empfang traten sie alle drei manierlich an..

Zu dritt behaupteten sie sich auf dem Albrechtshainer See energisch
und angriffsmutig mit "prahlerischer" Flügelstellung
gegenüber
den anderen dort noch versammelten Schwänen.

Die beiden anderen Jungschwäne verbrachten die Zeit bis Dezember
allein auf dem Lehmgrubenteich, 400 m vom Schwemmteich entfernt. Dann
verschwandt
einer.

Der zurückgebliebene Jungschwan hatte Ende Januar die frostigen
Tage zusammen mit vielen Stockenten in dem von diesen eisfrei
gehaltenen
Wasserloch an der Weißen Brücke zu überstehen.
Tierliebende
Menschen versorgten ihn aber gut. Dann ward auch er nicht mehr gesehen,
was mit der Rückkehr der hier revierbeherrschenden
Elternschwäne
Paul und Paula zu tun haben könnte.

Diese besuchten im Januar mit ihrem mitgenommenen Zögling den
Lehmgrubenteich. Als es frostig wurde, verschwanden sie wieder.

Paul und Paula, die beiden Höckerschwäne (Cygnus olor),
kehrten
dann Anfang Februar allein zurück auf den Lehmgrubenteich und
nahmen
ab 10. März beständig ihr altes Revier, den Schwemmteich,
wieder
in Besitz. Damit begann das Macherner
Schwanenjahr 2000.
Weiteres über Macherner Schwäne:
1.
http://www.uni-leipzig.de/~mielke/schwaene/schwaene.htm
2.
http://www.uni-leipzig.de/~mielke/wildtiere/wildtiere.htm
3.
http://www.uni-leipzig.de/~mielke/swan2003/swan2003.htm
4.
http://www.uni-leipzig.de/~mielke/swan2004/swatrag.htm
5.
http://www.uni-leipzig.de/~mielke/swanalia/swanalia.htm
6.
http://www.uni-leipzig.de/~mielke/swan2005/swan2005.htm










