
Blühende
männliche Kätzchen an der Schwarzerle,

Blühende männliche Kätzchen an der Geschlitztblättrigen
Grauerle, nur im Baumwipfel vorhanden (22. 03. 2010).

Blätter und unreife weibliche Zapfen an der
Geschlitztblättrigen Grauerle (Juli 2010).

Übersicht über Blätter und unreife Kätzchen und Zapfen
verschiedener Erlenarten:
Die Schwarzerle hat verkehrt eiförmige stumpfe Blätter ,
oben dunkelgrün und klebrig, mit bis zu 8 Nervenpaaren; die Grauerle
hat
eiförmige zugespitzte Blätter, unten graugrün, mit mehr als 8, bis 12
und mehr Nervenpaaren;
die
Geschlitztblättrige Grauerle hat Bätter wie eine Grauerle, aber mit
mehr oder
weniger tief ausgeprägten Schlitzen.
Die
Erlen sind windblütig und einhäusig und
getrennt geschlechtlich (monözisch), d. h. sie haben männliche und
weibliche
Fruchtkätzchen auf einem Baum an unterschiedlichen Stellen. Sie
beginnen zu
blühen mit 10 Jahren und älter, sogar erst nach 40 Jahren, wie bei der
Schwarzerle beobachtet. Sie sind Frühblüher (Februar bis April). Sowohl
männliche als auch weibliche Fruchtstände werden immer im Vorjahr
sichtbar
angelegt (s. Übersicht), die Windbestäubung findet vor der Entfaltung
der
Blätter statt. Die Fruchtreifung (mehrere einsamige Nussfrüchte
befinden sich im
Zapfen)
erfolgt im September. Die Erlen lieben feuchte und nasse Bereiche, sie
sind
sehr frosthart und robust.