Frühling
2010 in Machern

Die Früchte
sind langgestielte, kuglige, bis 4 cm große grüne, später braune
Steinfrüchte mit
gefurchtem Steinkern. Über einen Taschentuchbaum am Schwanenteich in
Grimma
wurde 2006 in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) zweimal berichtet,
besonders über die Blüten und über die
Früchte.
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Dieses
säulenförmige und straff aufrecht wachsende Blütengehölz kann 4
bis 5 Meter hoch werden und bildet gegen Ende
April leicht
duftende, hellrosafarbene
Blüten. Es wurde vor 13 Jahren im Wohngebiet
Schloßblick gepflanzt.
Wenn man die
"Blütensäule" sieht (Bild), dann ist
auch das Frühjahr endgültig da und der kleine Vers von Herta Nettke
verwirklicht sich:
Traumhaftes Paradies im KirschbaumSüße Duftwolken
kitzeln heute den Kirschbaum - Bienengesänge erklingen sehr eindrucksstark, ein traumhaftes Paradies.
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Auch das Paar auf dem Sahlweidenteich hat erfolgreich sein
Brutgeschäft beendet: Es schlüpften 4 graue Dunenschwänchen
und 1 von Anfang an weißes Immutabilis-Dunenschwänchen (s. u.).
Das Schwanenpaar auf dem Iristeich brütet aus unbekannten
Gründen 2010 nicht. Möglicherweise ist es ein anderes Paar als das von
2009, das damals 5 Immutabilis-Schwäne erfolgreich ausgebrütet und
aufgezogen
hatte (Bild u.).

Der Iristeich ist der obere (der westlichste) der Lübschützer Teiche und die Nordbegrenzung des Golfplatzes. Der Teich wurde in den 1980er Jahren durch den Meliorationbetrieb Taucha im Auftrage der Binnenfischerei Wermsdorf mit einer Flächengröße von 6,8 ha neu für die Erweiterung der Fischzucht in diesem Gebiet angelegt und ist heute verpachteter Privatbesitz. In der Regel wird er jedes Jahr als Brutrevier von einem Schwanenpaar belegt und verteidigt. Diese Paarbelegung ist nicht beständig. Sie wechselt, wie auf anderen Gewässern auch. So nahm ihn 2009 ein Paar in Besitz, dessen 5 Nachwuchsschwäne alle eine Erbgutänderung, die Immutabilis-Mutation, erkennen ließen. Ihnen fehlte das Eumelanin-Gen. Dieses Pigment-Gen bedingt normalerweise die bei frisch geschlüpften Dunenschwänchen und bei Jungschwänen vorhandene graue Schutzfarbe der Dunen und Deckfedern. Durch sein Fehlen sind diese Schwäne von Anfang an weiß und unterliegen nicht den Farbänderungen des Gefieders von grau nach weiß. Davon ist der Name „Immutabilis-Mutation“ abgeleitet, der „unveränderliche Veränderung“ bedeutet. Diese weiße Mutante ist meistens weiblichen Geschlechts, da sie auf ein rezessives Gen im X-Chromosom zurückzuführen ist. In Untersuchungen im Leipziger Raum wurde sie bei etwa 28% der Schwäne gefunden. In Machern trat sie auf dem Schwemmteich 1997 bei einem des sechsköpfigen Nachwuchses, auf dem Iristeich 2005 bei zwei des vierköpfigen sowie auf dem Sahlweidenteich 2005 bei einem des vierköpfigen und 2010 bei einem des fünfköpfigen Nachwuchses auf (s. o. und LVZ/Muldenspiegel 20.8.1998 und Gemeindeblatt Machern Nr. 135/2005). Charakteristisch für diese Tiere sind die hellen statt dunklen Füße und die meistens gelben statt grauen Schnäbel.
Last
updated: 16. 07. 2010