Zum Jahreswechsel: p.
f. 2012*
1. Optimistisch stimmende Tierbilder aus Machern und Püchau
Die 9-köpfige
Schwanenfamilie 2011 auf dem Iristeich mit 7 Jungschwänen, 3 von ihnen sind weiße
Immutabilis-Mutationen.

Edle
Warmblüter auf der Füllenweide im Schloßpark von Püchau 2011. Im
Hintergrund auf der Anhöhe das Schloß Püchau.

Die
9-köpfige Damwildherde im Hirschgarten des Schloßparks von Machern. Im
Oktobersonnenschein 2011 bei gemeinsamer Ruhe
nebeneinander: der Damhirsch mit den 5 Damtieren, dem Damjungtier von
2010 (hinten) und den zwei Damkälbern von 2011 (links).
2. Erstaunliche Bilder von kuriosem Wachstum an Bäumen im
Macherner und Püchauer Schloßpark
Knoppergallen
an Stieleichen-Früchten in Machern
Diese
Knopper-Wucherungen wurden an abgefallenen
Eichenfrüchten im
September 2011 unter der Stieleiche an der
Nord-Ost-Uferecke des
Schwemmteiches
entdeckt. Ihr Wachstum wird an grünen
Eichelbechern durch Knopper-Gallwespen ausgelöst. Die
Wucherungen weisen bizarre, wellige Formen
mit einem "Ausflugsloch"
auf und setzen ein
vorheriges Entwicklungsstadium der Wespen
an einer Zerreiche voraus.

Weitere
unter der Stieleiche 2011 gefundene Knoppergallen.
Atemknie
an der Sumpfzypresse in Püchau
Der
Püchauer Schlosspark besitzt im dem Feuchtgebiet seiner Füllenweide,
am Graben,
eine sehr alte, gut ausgebildete Echte
Sumpfzypresse. Im Bereich ihrer sich ausbreitenden Wurzeln, bis zu 5 m vom Stamm entfernt,
treten knorrige hölzerne "Kniewurzeln"
wie kleine Termitenhügel an die
Erdoberfläche: die Atemknie oder Pneumatophoren. Sie dienen der
zusätzlichen Sauerstoffversorgung der Baumwurzeln auf wassergesättigtem, sauerstoffarmem Boden und der
Standfestigkeit des Baumes (s. auch folgendes Bild).

Wucherung an einer Winterlinde in Machern

Diese
Wucherung ist im Macherner Schloßpark schon seit vielen Jahren
als so genannter "Baumkrebs" bekannt. Der
befallene Lindenbaum steht oberhalb der "Hölle".
Die Wucherung ist gegenwärtig wohl zum
Stillstand gekommenen. Sie hat nichts mit dem Entstehen und dem Verlauf
von Krebsgeschehen
wie etwa
bei Mensch und Tier zu tun. Ursachen können Pilzbefall
sein
oder bei Linden auch die "Knospensucht", wo
durch Schnittarbeiten überquellendes
Holzwachstum ausgelöst wird.