---
Das Schwanenpaar brütete auf einem Nest ca. 30 m vom Ufer entfernt und war dort lange Zeit durch das noch niedrige Schilfgrün nur wenig gedeckt (Bild o. r.). Nach 43 Bruttagen schlüpften am 13. Juni vier lebensfrohe graue Dunenschwänchen, die am nächsten Tag auch der Öffentlichkeit demonstriert wurden (Bild u.).

Die kleinen Schwäne gediehen prächtig , wie das die nachfolgenden 3 Bilder zeigen. Da waren die Jungschwäne etwa 2, 9 und 12 Wochen alt.


Allerdings war im August bei dem kleineren Jungschwan ein zurückhaltendes Wesen aufgefallen. Auch wies er in der unteren Halshälfte Anzeichen einer Anomalie in Form einer Haltungsschwäche auf, wie das auf dem Bild mit dem roten Pfeil gut ersichtlich ist (Bild o.). Diese könnten laut Literatur von einer Bleivergiftung herrühren. Das meint auch Sybille Griegler, die noch dazu auf das Buch "The Mute Swan" von Birkhead und Perrins mit zwei Bildern hinweist, auf denen Alt- und Jungschwäne mit Bleivergiftung bei gleicher Halshaltungsanomalie zu sehen sind. In der letzten Augustwoche war das kranke Tier auf dem Schwemmteich dann nicht mehr zu sehen. Ursachen seines Verschwindens sind nicht bekannt geworden. Seit dieser Zeit „kreuzten“ Tristan und Isolde nur noch mit drei ihrer Jungschwäne auf dem Schwemmteich (Bild u.).

Im September und Oktober grasten die Schwäne oft gemeinsam auf den saftigen Uferwiesen, wobei es kaum zu Belästigungen der Vorbeigehenden kam.. Am 13. 10. unternahm der Autor zusammen mit Tochter und Enkeln einen Herbstspaziergang um den Schwemmteich und erlebte dabei ein besonderes Zutrauen von Tristan, der sich auf Zuruf in die Luft schwang und über den Teich geflogen kam. Und so geschah es in 3 Versuchen.

Tristan flog am 14.10. ein weiteres Mal auf Lockzuruf aus dem Wasser
von der Apollo-Statue zum Autor ans andere Ufer des
Schwemmteiches und konnte dabei fotografiert werden (Bild o.). Der
Rest der Schwanenfamilie verblieb auf Land bei Apollo..
---
Tristan landete im Wasser vor dem Ufer und wünscht fiktiv,
wie auch Heinrich II. aus dem Hirschgarten von nebenan, allen,
die
es lesen „Alles Gute für 2008!“ (Bilder o.).
Vielleicht
kommt Tristan mit Isolde 2008 wieder nach Machern. Denn
durch
das Ablassen des Teichwassers zum Abfischen bedingt, verließ die
Schwanenfamilie Tristan und Isolde und ihre 3 Jungtiere am 23.10. den
Schwemmteich
in unbekannte Richtung zur Überwinterung.
(Weiteres über Schwäne in Machern seit 1997 siehe unter Swanalia.)