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Der Transnistrienkonflikt aus
sozialwissenschaftlicher Perspektive –
Ursachen und Klärungen
Gefördert durch
das Programm
Konfliktprävention in der Region Südkaukasus /
Zentralasien und Moldau des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
Der
Georgienkrieg vergangenen Jahres sowie die anstehenden
Parlamentswahlen in Moldau im April diesen Jahres haben zu einer
verstärkten Aufmerksamkeit für die so genannten
´eingefrorenen` Konflikte auf dem Gebiet der ehemaligen
Sowjetunion geführt.
Sowohl
kausale als auch lösungsorientierte Modelle für letztere,
insbesondere den Transnistrienkonflikt, berücksichtigen
vorwiegend ökonomische und politische Standpunkte.
Ziel
der geplanten Maßnahmen ist es, mittels einer Seminarreihe und
empirischer Feldforschung Entscheidungsträger und Experten
(Juristen, Wirtschaftler, Politologen, etc.) aus Moldau und den
betroffenen Nachbarländern Ukraine und Rumänien mit
sozialwissenschaftlichen Theorien und Konfliktlösungsstrategien
vertraut zu machen.
Gemeinsam
erarbeitete Lösungsansätze werden in einem in Sprachen der
Region erscheinenden Ergebnisband zusammengefasst, welcher mittels
interessierter Organisationen (z.B. OSZE) an regionale
Entscheidungsträger, aber auch in Hochschulen verteilt werden
soll.
Den Teilnehmenden werden bisher ungekannte theoretische Ansätze
vermittelt, welche sowohl weitere Forschung (bei Wissenschaftlern)
als auch Übernahme neuer Erkenntnisse in die Praxis bewirken.
Die Arbeit in gemischten Gruppen regt einen zukünftig
verstärkten interdisziplinären Austausch unter moldauischen
Experten an, sowie vernetzt Letztere mit Kollegen aus den
Nachbarländern und Deutschland.
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