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Alt-Blockflöte
Johann Benedikt Gahn
Nürnberg
zwischen 1698 und 1711
Inv.-Nr. 3243
Blockflöte in der Ausstellung  Das Barock


 


Fotograf: Janos Stekovics   im Bild oben

 
 
Für die Herstellung teurer und repräsentativer Blasinstrumente verwendete man gern Elfenbein. Flöten und Oboen aus diesem Material sahen edel aus und klangen angenehm, mußten jedoch pfleglich behandelt werden, da sie schnell Schaden nehmen konnten. Für die Verarbeitung von Elfenbein erwarben sich Nürnberger Kunsthandwerker einen weithin bekannten Namen. Zu ihnen gehörte auch der Drechsler und Flötenbaumeister Johann Benedikt Gahn. Die elegant geschwungene barocke Form seiner Instrumente paßte wunderbar zum Klangbild einer Altblockflöte, die man aufgrund ihres lieblichen Tones im Italienischen "flauto dolce", im Französischen "flûte douce" nannte.