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Doppelrohrblattinstrument
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Rankett
Tirol
zweite Hälfte 16. Jh.
Inv.-Nr. 1414
Doppelrohrblattinstrument in der Ausstellung  Die Renaissance
aus der Instrumenten-Sammlung  Paul de Wit


 


Fotograf: Janos Stekovics   

 
Besonderheiten: 18 Ton- und Schalllöcher
 
Das zierliche Rankett aus der Familie der Doppelrohrblattinstrumente wirkt schon durch sein Material besonders kostbar. Es besteht aus Elfenbein und trägt den Namen des ehemaligen Besitzers, eines höheren Beamten des Erzherzogs Ferdinand in Innsbruck: "Carl Schurf zu Schönwördt Mariastain und Niederpraitenbach". Der Name Rankett erinnert an das Wort "ranken" und deutet auf die Konstruktion: die Tonröhre beginnt am Doppelrohrblatt und verläuft im Inneren des Instrumentes neunmal auf und ab. So erklärt sich der unerwartet tiefe, angenehm stille Klang. Zum Abdecken der vielen Grifflöcher gehört ein hohes Maß an Geschicklichkeit, da man die Fingerkuppen, Fingerglieder und Handballen zur Hilfe nehmen muß.