Projekt: Informationsdienst Krebsschmerz
ZIEL:
Mit der Zielsetzung, einen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Krebspatienten zu leisten, wurde im März 2000 der telefonische Informationsdienst "Krebsschmerz" eingerichtet und zunächst für ein Jahr vom Bundesgesundheitsministerium finanziert. Seit Juli 2001 wird das Projekt von den Spitzenverbänden der Krankenkassen für weitere drei Jahre gefördert. Durch eine individuelle und patientenorientierte Information soll die Erhaltung oder Wiedererlangung einer guten Lebensqualität trotz schwerer Erkrankung unterstützt werden.
Gut informierte Patienten
Arbeitsweise:
Der Dienst vermittelt für Patienten verständliche und wissenschaftlich fundierte Informationen zur Tumorschmerztherapie.
Der Informationsdienst besteht aus zwei Teams: dem Team am Telefon und dem medizinisch-wissenschaftlichen Team, das die notwendigen Basisinformationen recherchiert und in Form einer Datenbank sowie regelmäßigen Fortbildungen den Mitarbeitern am Telefon zur Verfügung stellt.
Bisherige Erfahrungen:
Als Ursachen unzureichender Versorgung von Patienten lassen sich deutlich zwei Schwerpunkte erkennen:
Eine Befragung von 120 betroffenen Krebsschmerzpatienten durch einen Rückruf vier Wochen nach dem Erstkontakt erbrachte folgende Ergebnisse:
Fazit:
Verständliche Information in Verbindung mit einer guten Kommunikation zwischen Patient und behandelndem Arzt sind offensichtlich bedeutende Voraussetzungen für eine Verbesserung der Situation der Tumorschmerzpatienten.
Kontakt:
INFORMATIONSDIENST KREBSSCHMERZ
Telefon: 06221 - 42 2000
Montag bis Freitag 12 - 16 Uhr
www.Ksid.de
Projektleitung : Carla Simon, Ärztin und Dipl.-Psych.,
Tel.: 06221 - 42 2198
E-Mail: c.simon@dkfz.de
E-Mail: krebsschmerz@dkfz.de
Anschrift:
Informationsdienst Krebsschmerz
Im Deutschen Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg